Urnenstelen

Bei der Wahl einer Grabstätte sollte genau überlegt werden, wie nach Eintritt des Todesfalls die Pflege organisiert werden kann, gerade dann, wenn die Familienmitglieder nicht vor Ort wohnen oder zur Pflege nicht in der Lage sind. Die Urnenstele ist, neben der Urnenbaumgrabstätte und der Urnenpflegegrabstätte, eine weitere Grabart, bei der für die Hinterbliebenen keine Pflege anfällt.

Eine Urnenstele besteht meist aus einem Naturstein oder Beton und verfügt über drei bis vier Kammern. Im Bestattungsfall wird die Urne in die Kammer gestellt und mit einer Verschlussplatte versehen. Die Lage der Kammer kann im Rahmen der Möglichkeiten frei gewählt werden. Da jede Kammer bis zu zwei Urnen aufnehmen kann, kommt diese Grabart auch als Familiengrabstätte in Frage.

Die Verschlussplatte der Grabkammer hat die Funktion eines Grabsteins und ist bereits in den Friedhofsgebühren enthalten. Lediglich die Kosten für die Beschriftung der Platte fallen noch zusätzlich an. Kosten für die weitere Pflege der Grabstätte entstehen nicht.

Urnenstelen Sudbrackfriedhof
Die Nutzungszeit beträgt mindestens 20 Jahre und entspricht damit der Ruhezeit für Urnen. Die maximale Nutzungszeit beträgt 40 Jahre, weitere Verlängerungen zu einem späteren Zeitpunkt sind jedoch möglich.

Im Umfeld der Stelen gibt es die Möglichkeit, Blumenschmuck oder Schalen abzulegen.

Hier erfahren Sie, auf welchen Friedhöfen Urnenkammern in Urnenstelen angeboten werden. PDF-Dokument Zum Grabartenüberblick