Kapelle Johannisfriedhof

Friedhofskapelle (Außenansicht)
Die Kapelle auf dem Johannisfriedhof wurde als Ersatz für die im Jahr 1896 im neugotischen Stil erbaute Kapelle errichtet. Letztere wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt. Auf ihren Grundmauern wurde die heutige Kapelle erbaut und im Jahre 1950 eingeweiht. Im herrschenden Zeitgeist wurde der vorherige Stil durch klare schlichte Formen ersetzt.

Im Kirchenschiff sind die runden Glasfenster rechts und links der Eingangstür sehenswert. Die beiden vom Bielefelder Künstler Alfred Wiese (1894 – 1960) geschaffenen Glasfenster zeigen das „Christusmonogramm XP”, das nach dem Kreuz und dem Fisch das am häufigsten verwendete Symbol für Jesus Christus ist sowie das Symbol „Alpha und Omega”. Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und stehen für den Anfang und das Ende.

Zwei weitere symbolträchtige Glasfenster befinden sich in den Nebenräumen der Kapelle. Das eine Glasfenster zeigt die christlichen Tugenden Hoffnung und Liebe: ein mit einem Anker verschlungenes Herz. Das Kreuz, das die dritte göttliche Tugend, den Glauben, symbolisiert, schmückt das Glasfenster im zweiten Raum.

Die Kapelle bietet Platz für rund 80 Personen.