Kapelle Friedhof Schildesche

Friedhofskapelle (Außenansicht)
Die Kapelle, die den Mittelpunkt des alten Teiles des Schildescher Friedhofs bildet, wurde 1930 erbaut. Im Jahre 2002 wurde die Kapelle unter Denkmalschutz gestellt. Entscheidend für die Unterschutzstellung war, dass „diese gegenüber dem Hauptportal am Hauptweg errichtete, giebelständige Friedhofskapelle in ihrer klaren expressionistischen Formensprache bedeutend für die Entwicklung der Bielefelder Friedhofskultur ist.” Als wichtiges Gestaltungselement gilt die markante, westliche Vorhalle mit offenen Spitzbögen und dahinter liegendem spitzbogigem bauzeitlichen Hauptportal. Dieses ist mit seinem schlichten Kreuz auf der Giebelfläche sowie mit der zackenartigen Fensterreihung mit bleiverglasten Fenstern, die seitlich von Strebepfeilern eingerahmt werden, besonders erwähnenswert.

Zur Kapelle gehört ein großzügiger Verabschiedungsraum, der in warmen Tönen gestrichen und mit dimmbaren Wandleuchten sowie Dekorationspflanzen ausgestattet ist.

Kapelle und Abschiedsraum bieten den passenden Rahmen für eine würdevolle Trauerfeier. Sie bietet Platz für bis zu 120 Personen.