Heizspartipps

Der Energieverbrauch für Raumwärme in privaten Haushalten hat einen Anteil von etwa Dreiviertel an der gesamten Wohnenergie. Hier besteht also großes Einsparpotenzial. Auch wenn laut Erhebungen des statistischen Bundesamts dieser Anteil von 2000 bis 2007 um 16 Prozent gefallen ist, sind die Energiepreise für Verbraucher zwischen 2000 und 2008 um 64,5 Prozent gestiegen. Ein paar Tipps können Ihnen helfen, den Heizenergieverbrauch weiter zu senken und den steigenden Kosten entgegenzuwirken.


Heizen Sie nicht mehr als nötig!
Für Wohn- und Arbeitsräume genügen meist 20 Grad Raumtemperatur für ein gesundes Wohnklima. Jeder Grad der davon nach unten abweicht spart 6 Prozent Heizenergie. In Küche, Schlafzimmer und Diele können reichen oft 18 Grad oder weniger. Schließen Sie dann besser die Türen und regeln Sie die Thermostate elektrisch für die Nacht oder Abwesenheiten. Rollläden oder Vorhänge sollten nachts geschlossen sein. Für die Regelung und Zirkulation der Raumwärme dürfen die Heizkörper und vor allem die Thermostatventile jedoch nicht verdeckt sein. Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper ist ebenfalls wichtig.

Abdichten!
Moderne Wärmeschutzfenster verringern den Wärmeverlust über die Scheiben sehr, aber auch die Rahmen und Dichtungen müssen auf Schwachstellen überprüft und gegen Zugluft abgedichtet werden.

Kurz und kräftig Lüften!
Wenn Sie die Fenster bei ausgedrehter Heizung weit öffnen, wird die Luft schnell ausgetauscht und die Wände bleiben warm. Mehrmals täglich eine kurze Stoßlüftung von 5-10 Minuten verringert auch die Bildung von Feuchtigkeit. Bei laufender Heizung sollten Sie nie die Fenster kippen oder Dauerlüften, das Thermostat kann die Temperatur dann nicht mehr regeln und heizt gegen die Außentemperatur an.

Heizungsanlage checken!
Moderne Systeme wie Erdgas-Brennwertgeräte verbrauchen im Vergleich zu alten Anlagen bis zu 40 Prozent weniger Energie. Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig, denn schon eine nur wenige Millimeter starke Rußablagerung und ein schlecht eingestellter Brenner kosten rund fünf Prozent mehr Energie. Auch die Heizkörper selbst müssen kontrolliert und abgeglichen werden. Dadurch wird gewährleistet, dass jeder Heizkörper innerhalb des Systems mit der tatsächlich benötigten Wärmemenge versorgt wird.

Kein Strom für die Raumwärme!
Eine elektrische Standheizung sollten Sie nur im Notfall verwenden, sie ist ein absoluter Stromfresser. Auch Nachtspeicherheizungen sollten besser ersetzt werden, denn sie sind völlig ineffizient.

Wärmedämmung!
Mit einer guten Wärmedämmung von Außenwänden, Dachboden und Kellerdecke können Sie die Heizkosten um 50 Prozent reduzieren. Dabei ist auf Heizkörpernischen zu achten, da hier die Hauswand in der Regel am dünnsten ist und so die Wärmeverluste entstehen.

Für Sie da! Weitere Angebote und Ansprechpartner in Bielefeld

Externer Linkwww.stadtwerke-bielefeld.de - Effizienzaktion „Energiebig”


Informieren! Weiterführende Quellen

Externer Linkwww.vz-nrw.de - Den Heizkosten kontra bieten

Externer Linkwww.asue.de - Arbeitsgemeinschaft für sparsamen Energieverbrauch

Externer Linkwww.co2online.de - Online-Rechner und Ratgeber für Bauen, Wohnen und Energiesparen







Kontakt

Umweltamt
Uwe Hofmeister
Tel. 0521 51-3316
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