Häufig gestellte Fragen zur Volltreffer!-Aktion


1. Was ist denn das?
Energie sparen leichtgemacht! – Die Aktion „Volltreffer! für den Klimaschutz” bietet den Bielefelderinnen und Bielefeldern einen Impuls, in ihrem Haushalt und in ihrem täglichen Verhalten sparsamer mit Energie und Ressourcen umzugehen. Als Teilnehmerin oder Teilnehmer erklären Sie sich bereit, drei einfache und praktische Maßnahmen aus einer Liste von Möglichkeiten auszuwählen und selbstverantwortlich umzusetzen. Natürlich können Sie auch eigene Maßnahmen in die Liste der persönlichen Klimaschutzziele eintragen. Weiterhin versuchen Sie, mindestens eine weitere Person für die Aktion zu gewinnen. So greift die Idee um sich und aus vielen einzelnen Maßnahmen kann ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Bielefelder Klimaschutzziele entstehen.

2. Wer macht die Aktion?
Die Aktion „Volltreffer! für den Klimaschutz” wird im Rahmen der KlimaKampagne „Bielefeld will’s wissen” angeboten. Die Kampagne wird von der Stadt Bielefeld organisiert in Kooperation mit den Stadtwerken Bielefeld, der Bielefelder Verbraucherzentrale und der Bielefelder Initiative für Zukunftsenergien (BIZE), welche bei der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEGE) angesiedelt ist. Die KlimaKampagne wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Das Umweltamt der Stadt Bielefeld kümmert sich um die Durchführung der Aktion und versorgt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Informationen und Materialien. Ansprechpartnerin ist Frau Anke Egging, Tel. 0521 51-2844, E-Mail: E-Mailanke.egging@bielefeld.de. Der wichtigste Partner sind allerdings Sie!

3. Kann ich einfach mitmachen?
Wenn nicht Sie, wer dann? – Teilnehmen können alle Bielefelderinnen und Bielefelder, da gibt es keine Einschränkung. Der Einflussbereich und die gewählten Maßnahmen können allerdings sehr unterschiedlich sein. Es können sich auch z.B. Unternehmen, Umweltverbände, Bildungseinrichtungen oder Institutionen an der Aktion beteiligen, indem sie z.B. ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine Teilnahme gewinnen oder sich gemeinschaftlich als Schulklasse oder Arbeitsgruppe anmelden.

4. Was soll ich denn eigentlich tun?
Mitmachen!
1. Kreuzen Sie im Flyer (linke Spalte) mindestens drei Maßnahmen an, mit denen Sie persönlich den Energieverbrauch senken möchten. Im Flyer sind dazu viele praktische Vorschläge gemacht, Sie können aber auch Ihre eigenen Spar-Maßnahmen aufschreiben.
2. Überlegen Sie bitte, wie Sie eine weitere Person zur Teilnahme an der Volltreffer!-Aktion gewinnen können (mittlere Spalte). Dazu gibt es wieder mehrere einfache Möglichkeiten.
3. Unterschreiben Sie Ihre selbst gesetzten Klimaschutzziele (mittlere Spalte).
4. Anschließend kreuzen Sie auf der Teilnahmekarte (rechte Spalte) die gleichen Maßnahmen noch einmal an. Auf der Rückseite der Karte füllen Sie das Absenderfeld mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift aus. Trennen Sie die Teilnahmekarte ab und senden Sie diese an das Umweltamt der Stadt Bielefeld oder geben Sie die Karte in einer städtischen Einrichtung oder Amt ab.
Die Karte mit Ihrer Unterschrift und Ihren selbst gesetzten Zielen behalten Sie natürlich. Gut platziert dient sie als Erinnerung für Ihre Klimaschutzziele.

5. Wo bekomme ich die Teilnahmekarte?
Was, Sie haben noch keine? – Nehmen Sie den Aktions-Flyer in Ihrer Bürgerberatung oder von anderen öffentlichen Auslagestellen mit. Sie können die Teilnahmekarte auch im Internet herunterladen unter www.bielefeld-wills-wissen.de. Bei einer größeren Stückzahl z.B. für Schulklassen oder für Ihre Belegschaft, senden wir Ihnen die Flyer gerne zu. Wenden Sie sich dazu an Frau Anke Egging, Tel. 0521 51-2844, E-Mail: E-Mailanke.egging@bielefeld.de.

6. Warum muss ich die Karte zurückschicken?
Aller guten Dinge sind drei! – Es gibt wichtige Gründe, die Karte an die Stadt Bielefeld zurückzuschicken:
1. Sie betreiben aktiv Klimaschutz und haben endlich eine Gelegenheit, deutlich zu zeigen, dass Ihnen Ihre Umwelt wichtig ist und dass Sie es nicht allein den Anderen überlassen, die Welt zu verändern. Geben Sie als mündiger Mensch Ihre Stimme für den Klimaschutz ab und beeinflussen Sie Politik und Wirtschaft!
2. Mit Ihrer Rückmeldung kann die Stadt Bielefeld die Erfolge der Aktion festhalten und darüber die Öffentlichkeit informieren. So können wieder weitere Personen zum Mitmachen motiviert werden. Die Aktion kommt ins Rollen und überzeugt wieder Andere. Da die Kampagne zeitlich nicht befristet ist, werden immer neue Teilnehmerzahlen angepeilt, erst 100, dann 200, 500, 1000, …. Außerdem lässt sich das Ergebnis der Aktion in eingespartem CO2 berechnen und in absoluten Zahlen ausdrücken. Das interessiert Sie doch sicher auch. Wie viele „Volltreffer! für den Klimaschutz” landet Bielefeld?
3. Sobald Ihre Teilnahmekarte bei der Stadt Bielefeld angekommen ist, bereiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umweltamt einen Antwortbrief für Sie vor. Darin erhalten Sie auf der Basis Ihrer angekreuzten Maßnahmen weitere Informationen z.B. Übersichten über Beratungsangebote, Listen von effizienten Haushaltsgeräten oder Hilfestellungen für die richtige Entsorgung von Energiesparlampen und Batterien. Darin sind außerdem wieder neue Materialien, mit denen Sie weitere Personen für die Aktion gewinnen können.

7. Was passiert mit meiner Adresse?
Sie sind auf der sicheren Seite! – Die strengen Vorschriften zum Datenschutz sind bekannt und werden beachtet. Ihre Adresse wird ausschließlich und einmalig für die Zusendung von Informationen im Rahmen der Volltreffer!-Aktion verwendet. Ihre Adresse wird nicht an Dritte herausgegeben, auch nicht an die weiteren Partner der KlimaKampagne. Ihre persönlichen Angaben zu den Energiesparzielen und Klimaschutzmaßnahmen werden ausschließlich und einmalig für die Zusendung von individuell angepassten Informationen in Zusammenhang mit Ihrer Adresse gebracht. Ihre Erklärung und die zugesendeten Materialien im Antwortbrief der Stadt Bielefeld bedeuten für Sie keinerlei Rechtsverpflichtung. Für Erhebungen über das Ergebnis der Aktion werden Ihre Angaben zu den Energiesparzielen und Klimaschutzmaßnahmen getrennt von der Adresse ausgewertet. Und übrigens: Sie können jederzeit per Telefon, Mail oder Brief die sofortige Löschung ihrer Daten veranlassen

8. Warum soll ich die Teilnahmekarte unterschreiben?
Keine Panik! – Mit der Unterschrift schließen Sie natürlich keinen verbindlichen Vertrag. Sie treffen lediglich eine Verabredung mit sich selbst und können sich so auch später immer wieder von der Ernsthaftigkeit Ihres Entschlusses überzeugen. Die Karte mit der Unterschrift behalten Sie übrigens selbst. Hängen Sie die Karte doch z.B. an Ihren Kühlschrank oder an eine Pinnwand, dann vergessen Sie nicht so leicht, was Sie sich vorgenommen haben!

9. Was ist das Ziel der Aktion?
Nicht weniger als die Rettung des Klimas! – Die Eindämmung der CO2-Emissionen und ein global ausgewogener Umgang mit Energie und Ressourcen ist ein wahrhaft hohes Ziel, das erhebliche Anstrengungen auf internationaler politischer und wirtschaftlicher Ebene fordert. Auch die Bundesregierung hat dazu Ziele gesetzt, die wiederum die deutschen Städte und Kommunen aufgreifen und in lokalen Klimaschutzzielen formulieren. Die Stadt Bielefeld hat beschlossen, bis zum Jahr 2020, den CO2-Ausstoß bezogen auf das Basisjahr 1987 um 40 Prozent zu reduzieren und den Anteil Erneuerbarer Energien auf 20 Prozent zu erhöhen. Jede noch so kleine Maßnahme, die Sie zum Energie sparen in Ihrem Haushalt umsetzen, trägt also zur Erreichung dieses Ziels bei. Und je mehr Menschen teilnehmen, umso größer wird die eingesparte Menge der klimaschädlichen Gase. Besonders wichtig ist bei dieser Aktion, dass Sie feststellen werden, dass ein gewissenhafter Umgang mit Energie einfacher ist, als Sie zunächst vermuten - und das häufig ohne Komfortverlust. Sie gewinnen mehrfach!

10. Was gibt es zu gewinnen?
Eine ganze Menge! – Wenn Sie ein paar der aufgelisteten Energiesparmaßnahmen konsequent in Ihrem Haushalt umsetzen, wird sich das in Ihrem Portmonee bemerkbar machen. Ersetzen Sie z.B. an 5 Tagen in der Woche eine PKW-Kurzstrecke von 5 Kilometern durch das Fahrrad, dann sparen Sie im Monat den Sprit für 200 Kilometer, was durchaus 20 Euro ausmachen könnte. Auch ein ausgetauschter Kühlschrank hat nach ein paar Jahren den Anschaffungspreis wieder ausgeglichen und spart dann weiterhin Stromkosten. 90 Euro im Jahr kostet der Strom für einen Trockner, obwohl Sie die Wäsche auch auf der Leine trocknen könnten. Finanziell stehen Sie mit der Aktion also gut da. Und durch vermiedene CO2-Emissionen gewinnt auch das Klima. Gleichzeitig nehmen Sie eine aktive Rolle in der Gestaltung Ihrer Umwelt ein. Sie stärken Ihre Verantwortlichkeit für unseren Planeten und Sie gewinnen Selbstvertrauen und Überzeugungskraft, wenn Sie Teil der Bielefelder KlimaKampagne werden. Auch Lebensqualität ist ein wertvolles Gut, das oft unter dem Deckmantel Komfortgewinn verloren geht. Ein kurzer Fußweg bei gutem Wetter ist z.B. erfrischender als jedes Stop-and-Go im Auto, eine Bahnfahrt außerdem kommunikativer. Ein Kochabend mit Freunden und frischen Zutaten ist gesünder und lebensnäher als jedes Fertiggericht. So wird jeder Beitrag zum Volltreffer!

11. Die Maßnahmen sind ja alle ganz unterschiedlich!
Ja klar! – Auch Ihre Lebensbedingungen sind ganz unterschiedlich. Also wählen Sie einfach genau die Maßnahmen aus, die zu Ihrem Alltag passen. Ob Sie bei den einzelnen Maßnahmen viel oder wenig Energie einsparen, spielt keine so große Rolle mehr, wenn es zusammen ganz viele Maßnahmen sind. Und es gilt ganz sicher: Jeder Beitrag ist ein Treffer für den Klimaschutz!

12. Diese Maßnahmen sind bei mir zuhause doch schon selbstverständlich!
Herzlichen Glückwunsch! – Trotzdem Sind Sie eingeladen, ihre Maßnahmen anzukreuzen und sich an der Aktion zu beteiligen (siehe auch Punkt 6). Es schadet auch sicher nicht, die guten Gewohnheiten immer wieder zu überprüfen. Vielleicht haben Sie schon wieder neue Energie, weitere Maßnahmen umzusetzen, oder Sie entdecken neue Möglichkeiten, an die Sie noch gar nicht gedacht haben. Rufen Sie uns an oder schauen Sie auf www.bielefeld-wills-wissen.de, wenn Sie mehr Tipps zum Klimaschutz brauchen. Reflektiertes Umweltverhalten und ständige Weiterentwicklung gehen bei dieser Aktion Hand in Hand.

13. Wer will das denn kontrollieren?
Sie selbst! – Diese Aktion setzt ganz auf Ihre Ernsthaftigkeit und Überzeugung. Sie selbst unterschreiben ja die Erklärung mit Ihren persönlichen Klimaschutzzielen, eben weil es Ihnen wichtig ist, mit Energie und dem Klima sorgsamer umzugehen Und Sie selbst werden solche Maßnahmen auswählen, die Sie auch umsetzen können. Sie würden sich nicht die Mühe machen, die Erklärung auszufüllen, um ein positives Ergebnis für die Stadt Bielefeld vorzutäuschen, wenn Ihnen nicht ehrlich daran gelegen wäre. Denn einen Gefallen sind Sie hier niemandem schuldig. Warum sollte Sie dazu also jemand kontrollieren?

14. Das bringt doch alles nix!
Kleinvieh macht auch Mist! – Ein Beispiel der Verbraucherzentrale: Würden alle Europäer täglich nur so viel Wasser erhitzen, wie sie tatsächlich benötigen, und etwa einen Liter unnötig erhitztes Wasser vermeiden, dann könnte mit der eingesparten Energie ein Drittel der Straßenbeleuchtung Europas betrieben werden. Nach einer Schätzung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie könnte ein effizienter und sparsamer Lebensstil die durchschnittlichen Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland von jährlich 10 bis 12 Tonnen auf 5 bis 6 Tonnen halbieren. Dazu muss man aber einfach mal anfangen!

15. Den Klimawandel gibt es doch gar nicht!
Und wenn doch? – Vielleicht hilft Ihnen diese Überlegung: In welchem Fall werden Sie sich in der Zukunft besser fühlen? Wenn sich herausgestellt hat, dass die Klimaforschung unrecht hatte und der Klimawandel nicht eingetreten ist, Sie allerdings sorgsam und verantwortungsvoll mit Energie und Ressourcen umgegangen sind? Oder wenn Sie, weil Sie nicht an die Klimaforschung geglaubt haben, Energie verschwendet und jegliche technische Bemühung zur Energiegewinnung ohne Rücksicht auf Klima und Umwelt in Kauf genommen haben und die heute beschriebenen Szenarien wie z.B. Überschwemmungskatastrophen, Dürren, Stürme, Trinkwassermangel, Artensterben - unterschiedlich über die ganze Welt verteilt - tatsächlich eingetreten sind? Bei Fragen um die Zukunft des Planeten können Sie sich nur auf die Wahrscheinlichkeitsaussagen der Klimaforschung verlassen und eine Entscheidung bezüglich der möglichen Risiken treffen.





Kontakt

Umweltamt
Uwe Hofmeister
Tel. 0521 51-3316
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