Naturhaushaltswirtschaft – Kommunale Naturhaushaltswirtschaft

Das Umweltamt hat den neuen Bericht "Kommunale Naturhaushaltswirtschaft 2014" herausgegeben. Die aktualisierten Daten von 16 Indikatoren geben Aufschluss über Umweltentwicklungen und -verbräuche in den Jahren 2010 bis 2013.

Ziel der Naturhaushaltswirtschaft ist es, die natürlichen Ressourcen so haushälterisch zu bewirtschaften wie die künstliche Ressource Geld. In Anlehnung an den kommunalen Finanzhaushaltsplan wird ein Naturhaushaltsplan, das sogenannte Ökobudget, aufgestellt. Mit Hilfe von Umweltindikatoren und –qualitätszielen werden Veränderungen und Verbräuche der natürlichen Ressourcen quantifiziert und darstellt. Mittels politischer und administrativer Steuerung können Verbesserungen eingeleitet bzw. Verschlechterungen vermieden werden.

Die Kommunale Naturhaushaltswirtschaft als Umweltmanagementsystem wurde erstmals in einem Pilotprojekt von den Städten Bielefeld, Dresden, Heidelberg und dem Landkreis Nordhausen 1998/1999 erprobt. Koordiniert wurde das Projekt von ICLEI, dem Internationalen Rat für Kommunale Umweltinitiativen, finanziell unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Der erfolgreiche Abschluss des Modellprojektes veranlasste den Hauptausschuss im April 2000 einstimmig zu beschließen, die Kommunale Naturhaushaltswirtschaft fortzuführen. Im Rahmen einer zweijährlich stattfindenden Datenbilanzierung wird seitdem der Indikatorensatz kontinuierlich weiterentwickelt, angepasst und ergänzt.

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