Klima-Einkaufsrallye
Acht Milliarden Mal nutzen die Menschen in Deutschland pro Jahr das Auto für eine Kurzstrecke unter einem Kilometer. Die Hälfte aller Pkw-Fahrten - das sind 180 Milliarden jährlich - endet bereits nach weniger als fünf Kilometern. Dabei ist gerade auf den ersten Kilometern der Spritverbrauch bei kaltem Motor besonders hoch: Bis zu 35 Liter pro 100 Kilometer.
Die Verbraucherzentrale startete deshalb im Oktober 2009 den Vergleichstest und führte im Rahmen der Bielefelder Klimakampagne mit einer Kurzstrecken-Einkaufsrallye vor, welches Verkehrsmittel auf Kurzstrecken nicht nur unter Klimafaktoren, sondern auch unter Zeit und Kostenaspekten das günstigste ist. Im direkten Praxistest gingen drei prominente Bielefelder/innen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln um die Wette auf Einkaufstour.
Der Auftrag: Mal eben zum Bäcker Brötchen holen und um die Ecke was zu Trinken besorgen
An den Start gingen: Anja Ritschel - Beigeordnete für Umwelt- und Klimaschutz zu Fuß, Tine Charton - WDR- Moderatorin mit dem Auto, Christian Venghaus, Fanbeauftragter von Arminia Bielefeld, mit dem Fahrrad.
Die Strecke: Vom Willy-Brandt-Platz in die Friedrich Ebert Straße zum Bäcker, dann in die Arndtstraße zum Kiosk und zurück zur Verbraucherzentrale.
Ergebnis: Christian Venghaus siegte auf dem Rad mit einer Zeit von 13 Minuten trotz geruhsamen Fahrens. "Ich nutze das Rad nicht als Sportgerät, sondern nur als Verkehrsmittel", so die Devise des Arminen. Nur vier Minuten mehr brauchte Anja Ritschel zu Fuß und nach weiteren fünf Minuten kam auch Tine Charton mit dem Auto an´s Ziel. Sie musste eine Schleife fahren für einen Parkplatz und nahm dann den OWD zurück. Der Blick auf die Karte, bewies aus einem Weg von 1,5 Kilometer wurden mal eben vier, ohne dass dies geplant war.
Fazit: Auf kurzen Strecken haben Menschen, die zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren, meist die Nase vorn. Ohne Umweg, Stau und Parkplatzsuche erreichen sie im Schnitt Ziele unter fünf Kilometern schneller als Autofahrer. Im Umkreis von 500 Metern sind die Fußgänger die flottesten.
Doch nicht nur unter Zeitaspekten schneidet das Auto schlecht ab, auch hinsichtlich der Kosten ist das Einsparpotenzial bei Kurzstrecken besonders hoch: Je nach Wagengröße kostet diese Strecke 1,80 bis 2,20 Euro im Vergleich zu 15 Cent beim Fahrrad. Allein für das sonntägliche Brötchenholen macht das im Jahr immerhin 94,- bis 114,- Euro aus und Fußgänger spazieren sowieso kostenlos durch die Stadt. Beim CO2 ist der Unterschied noch größer: Was Radfahrer und Fußgänger mit Null CO2- Ausstoß schaffen, bringt ein Kleinwagen für die 1,5 Kilometer auf 412 Gramm und ein Oberklassewagen ist mit 2000 Gramm dabei.
Wer Kurzstrecken mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegt, spart also gleich mehrfach: Geld, Zeit und klimaschädliches CO2.
Die Verbraucherzentrale startete deshalb im Oktober 2009 den Vergleichstest und führte im Rahmen der Bielefelder Klimakampagne mit einer Kurzstrecken-Einkaufsrallye vor, welches Verkehrsmittel auf Kurzstrecken nicht nur unter Klimafaktoren, sondern auch unter Zeit und Kostenaspekten das günstigste ist. Im direkten Praxistest gingen drei prominente Bielefelder/innen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln um die Wette auf Einkaufstour.
Der Auftrag: Mal eben zum Bäcker Brötchen holen und um die Ecke was zu Trinken besorgen
An den Start gingen: Anja Ritschel - Beigeordnete für Umwelt- und Klimaschutz zu Fuß, Tine Charton - WDR- Moderatorin mit dem Auto, Christian Venghaus, Fanbeauftragter von Arminia Bielefeld, mit dem Fahrrad.
Die Strecke: Vom Willy-Brandt-Platz in die Friedrich Ebert Straße zum Bäcker, dann in die Arndtstraße zum Kiosk und zurück zur Verbraucherzentrale.
Ergebnis: Christian Venghaus siegte auf dem Rad mit einer Zeit von 13 Minuten trotz geruhsamen Fahrens. "Ich nutze das Rad nicht als Sportgerät, sondern nur als Verkehrsmittel", so die Devise des Arminen. Nur vier Minuten mehr brauchte Anja Ritschel zu Fuß und nach weiteren fünf Minuten kam auch Tine Charton mit dem Auto an´s Ziel. Sie musste eine Schleife fahren für einen Parkplatz und nahm dann den OWD zurück. Der Blick auf die Karte, bewies aus einem Weg von 1,5 Kilometer wurden mal eben vier, ohne dass dies geplant war.
Fazit: Auf kurzen Strecken haben Menschen, die zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren, meist die Nase vorn. Ohne Umweg, Stau und Parkplatzsuche erreichen sie im Schnitt Ziele unter fünf Kilometern schneller als Autofahrer. Im Umkreis von 500 Metern sind die Fußgänger die flottesten.
Doch nicht nur unter Zeitaspekten schneidet das Auto schlecht ab, auch hinsichtlich der Kosten ist das Einsparpotenzial bei Kurzstrecken besonders hoch: Je nach Wagengröße kostet diese Strecke 1,80 bis 2,20 Euro im Vergleich zu 15 Cent beim Fahrrad. Allein für das sonntägliche Brötchenholen macht das im Jahr immerhin 94,- bis 114,- Euro aus und Fußgänger spazieren sowieso kostenlos durch die Stadt. Beim CO2 ist der Unterschied noch größer: Was Radfahrer und Fußgänger mit Null CO2- Ausstoß schaffen, bringt ein Kleinwagen für die 1,5 Kilometer auf 412 Gramm und ein Oberklassewagen ist mit 2000 Gramm dabei.
Wer Kurzstrecken mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegt, spart also gleich mehrfach: Geld, Zeit und klimaschädliches CO2.


