Luftqualität verbessern - Tipps zum Heizen mit festen Brennstoffen

Loderndes Feuer
Kaminöfen, Kachelöfen oder Grundöfen liegen im Trend. Mit Holz geheizt sind sie klimaneutral, weil bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei wird, wie der Baum beim Wachsen aufgenommen hat. Ein falscher Betrieb der Feuerstätten kann allerdings durch zu viel Feinstaub und Stickstoffdioxid zu einem Umweltproblem führen. Worauf es ankommt, können Sie in dieser PDF-Dokument  [559 KB]Broschüre nachlesen.

Was ist besonders aus der ersten Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz zu beachten?
Einzelbefeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, die vor dem 22. März 2010 errichtet wurden, dürfen nur weiter betrieben werden, wenn die Grenzwerte nicht überschritten werden. Ausgenommen sind private Herde und Backöfen, offene Kamine, Grundöfen bis zur Inbetriebnahme Ende 2014 und historische Öfen bis zur Inbetriebnahme 1950. Offene Kamine dürfen nur mit Holz und nur gelegentlich betrieben werden.

Was nicht in den Ofen gehört:
Abfälle aller Art, Papier, Pappe, behandeltes oder beschichtetes Holz, Holz mit einer Restfeuchte von mehr als 20 Prozent.

Für eine individuelle Betrachtung fragen Sie bitte Ihre Schornsteinfegerin, Ihren Schornsteinfeger.

Weitere Informationen:
Feuerungsanlagen / Kaminöfen