Grenzwerte deutlich unterschritten

Ergebnisse der Immissionsschutz- Messungen (Mobilfunk) in NRW durch den TÜV Nord
Das Informationszentrum der Mobilfunkbetreiber (IZMF) beauftragte im August 2003 den TÜV Nord an ausgewählten Standorten in NRW Messungen der Belastung durch Mobilfunksendeanlagen durchzuführen. In Bielefeld wurde an den Standorten PDF-Dokument  [78 KB]„Am Pfarracker 43” und PDF-Dokument  [84 KB]„Teutoburger Str. 50” gemessen. Die Ergebnisse liegen, ähnlich wie bei dem Landesmessprogramm, unter den deutschen Grenzwerten.

» Ergebnisse des Landesmessprogramms „ Elektromagnetische Felder von Mobilfunk- Sendeanlagen”
Anfang 2002 beauftragte das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) NRW beim Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) in Kamp-Lintfort eine Studie, mit der unter anderem die Immissionen von Mobilfunk- Basisstationen messtechnisch untersucht werden sollten.

Im einem ersten Teilprojekt wurde der "Einfluss von Grenzwertverschärfungen auf die Gesamtimmission" anhand von Modellberechnungen untersucht. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Strahlenbelastung insgesamt sinkt, wenn möglichst viele und möglichst hohe Antennen betrieben werden. Dadurch könnte die abgestrahlte Leistung jeder einzelnen Anlage reduziert werden.

Die Studie stellt außerdem verschiedene Senderkonzepte gegenüber und gibt damit wertvolle Informationen, um Vorsorgeaspekte beim Aufbau der Mobilfunknetze zu berücksichtigen. Im Herbst 2004 wurden Nachmessungen in ganz NRW durchgeführt: am jeweils höchstbelasteten Messpunkt aus 2002. Es wurden mit derselben Messmethode erneut die Immissionen bestimmt, da inzwischen zusätzlich zum GSM-Netz das UMTS-Netz eingeschaltet wurde. Insgesamt ergaben sich in NRW kaum Veränderungen der Immissionen. Die Studie kann Externer Linkhier als PDF-Datei herunter geladen werden.

»Die Bielefelder Ergebnisse

Für die Messungen der Immissionen von Mobilfunk- Basisstationen wurden zehn Kommunen ausgewählt, zu denen auch Bielefeld gehört. In Bielefeld wurde an drei Standorten gemessen:

Dornberger Straße Deckertstraße Lüneburger Straße

Es wurde jeweils direkt unterhalb der Anlage und in angrenzenden Nachbargebäuden gemessen. Die Ergebnisse dieser Messungen, die nicht nur die Belastung der einzelnen Anlagen, sondern auch die zusätzlichen Belastungen durch weitere Hochfrequenzsendeanlagen berücksichtigen, stehen ebenfalls als PDF-Dokument  [31 KB]PDF-Datei zur Verfügung.

Die Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BimSchV) (4.55 W/m² bei 900 MHz und 9,1 W/m² bei 1800 MHz) werden überall so weit unterschritten, dass zum Beispiel Vorsorgewerte, wie sie in der Schweiz gelten oder vom ECOLOG Institut empfohlen werden, eingehalten werden. Dieses gilt sowohl für die Messungen 2002 als auch 2004.