Gebäudeschadstoffe / Innenraumluft

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Schadstoffe in Gebäuden können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Nutzer führen.

Für städtische Gebäude ist die ämterübergreifende „Arbeitsgruppe Gebäudeschadstoffe” zuständig.

Folgende Schadstoffe werden häufig gefunden:
  • Asbest
  • Schimmelpilze
  • Holzschutzmittel
  • PCB (Polychlorierte Biphenyle)
  • PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)
  • Formaldehyd
  • VOC (Flüchtige organische Verbindungen)
  • KMF (Künstliche Mineralfasern)

„Arbeitsgruppe Gebäudeschadstoffe”
Seit 1992 gibt es in der Stadtverwaltung die ämterübergreifende „Arbeitsgruppe Gebäudeschadstoffe”. Ihre Aufgabe ist es, Schadstoffe in städtischen Gebäuden zu ermitteln und diese gegebenenfalls zu bewerten. Ist eine Sanierung notwendig, so erarbeitet sie Vorschläge für eine umweltgerechte bzw. gesundheitsverträgliche Sanierung und betreut anschließend die Maßnahmen.

Die Arbeitsgruppe lässt anhand einer Prioritätenliste systematisch alle städtischen Gebäude durch externe Gutachter auf Gebäudeschadstoffe untersuchen. Außerdem ermittelt sie Schadstoffe bei Geruchsauffälligkeiten oder akuten Gesundheitsbeschwerden in städtischen Gebäuden. Grundlage der Arbeit der „Arbeitsgruppe Gebäudeschadstoffe” sind verschiedene gesetzliche Vorschriften (zum Beispiel Landesbauordnung NRW, Asbestrichtlinie).

Von Gebäuden aus den kritischen Baujahren (1960 - 1980) sind bereits Schadstoffgutachten erstellt und die erforderlichen Sanierungen durchgeführt worden. Die verbleibenden Gebäude werden, soweit Bedarf besteht, nach und nach untersucht.

Oft werden Schadstoffe gefunden, die im eingebauten Zustand unproblematisch sind, so dass sie nicht sofort saniert werden müssen. Steht in einem Gebäude eine Umbaumaßnahme an, so werden die Schadstoffe unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicher-heitsvorkehrungen saniert, so dass keine Verbreitung im Gebäude stattfinden kann. Alle Daten werden in einem Schadstoffkataster erfasst, um bei Umbaumaßnahmen sofort Informationen über vorhandene Schadstoffe abrufen zu können.

Falls Sie Fragen zu Schadstoffen oder Geruchsauffälligkeiten in einem städtischen Gebäude haben, so wenden Sie sich bitte an die nebenstehend aufgeführten Mitarbeiterinnen.

Das Umweltamt bietet für Bürgerinnen und Bürger bei Verdacht auf Schadstoffe in Privatwohnungen eine telefonische Beratung an. Dazu können Sie sich ebenfalls an nebenstehend aufgeführten Mitarbeiterinnen wenden oder die angegebene Internetadresse nutzen.

Unabhängige Informationen zu Schadstoffen bieten auch das Externer LinkFachportal Innenraumluft NRW und das Externer LinkUmweltbundesamt.

Vor allem zu Schimmel informiert auch die Externer LinkVerbraucherzentrale NRW.

Bei Meinungsverschiedenheiten von Mietern und Vermietern über den Umgang mit Schimmel / Schadstoffen ist die Externer LinkUmweltberatung der Verbraucherzentrale NRW, Standort Bielefeld, der richtige Ansprechpartner (Tel. 0521 / 98 78 76 05, Sprechzeiten Diens-tagvormittag und Donnerstagnachmittag).



Kontakt

Umweltamt
Frau Becker-Knapp
Frau Dünzer
Tel. 0521 51-3372
Fax 0521 51-3395
E-MailE-Mail


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