Obersee mit Grünanlage

Luftbild Obersee
Mit einer Wasserfläche von zirka 13,4 Hektar ist der Obersee als größte Wasserfläche Bielefelds nicht nur ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende, sondern auch für Wasservögel wie den Höckerschwan, den Haubentaucher sowie verschiedene Enten- und Gänsearten. Die beiden Inseln gliedern nicht nur den See, sie bieten den Wasservögeln auch sichere Brut- und Schlafplätze. Von der Aussichtsplattform am Nordufer lässt sich die vielfältige Vogelwelt mit weit über 100 Arten bestens beobachten. Mit etwas Glück bekommt man Nilgänse und Eisvögel zu Gesicht, zu Gast ist gern der Silberreiher und seltener der Fischadler. Ein eigens im See verankertes Brutfloß bietet seit 2011 Wasservögeln zusätzlich die Möglichkeit, ungestört zu brüten. Das Gewässer selbst kann aus Naturschutzgründen und wegen der schlechten Wasserqualität nicht für sportliche Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise Segeln, Rudern oder Schwimmen, genutzt werden.

Seit Fertigstellung der Talsperre 1982 führten mitgeführte Schweb- und Feststoffe in Johannisbach und Jölle zur Verschlammung des Sees, der zu verlanden drohte. Um dies zu vermeiden und Fischen wieder Wandermöglichkeiten zu bieten, wurden die beiden Bäche 2009 durch einen, gut einen Kilometer langen Damm vom See getrennt. Bei Hochwasser speisen die Bäche jedoch weiterhin den See, der bereits 2008 von seiner Schlammfracht befreit wurde.

Viadukt mit Gänsen
Der Obersee ist südlich und westlich von der Grünanlage Obersee umgeben. Für die Besucherinnen und Besucher des Gebietes sorgen im Umfeld der rustikalen Fachwerkgastronomie „Seekrug” mit Biergarten, ein Minigolfplatz, zwei große Spielplätze, ein Beachvolleyball-Areal, ein Kettcar-Verleih und ein Grillplatz für Abwechslung.
Auf der angrenzenden Wiese finden ganzjährig Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Osterfeuer, das Drachenfest oder die Schilsker Eiswette, statt. Unweit der am Nordufer gelegenen Plattform befindet sich eine von acht Global-Goals-Stationen eines Themenradweges.
Dieser möchte auf die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000 aufmerksam machen, hier auf das Recht auf allgemeine Grundschulbildung. Die anderen Stationen sowie weitere Sehenswürdigkeiten können auf der 25 km langen reizvollen Radrundroute „Das Grüne Netz” durch das Bielefelder Grünsystem erkundet werden.


Kontakt

Für die Grünflächenpflege:
Umweltbetrieb
Stefan Meyer
Tel. 0521 51-5912
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