Naherholungsgebiet Obersee/Johannisbachaue
Ein starkes Stück Bielefeld

Das Gebiet um den
Obersee und die Johannisbachaue ist eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete Bielefelds.
Es ist mit 550 Hektar so groß wie Quelle und liegt in den Stadtbezirken Jöllenbeck, Heepen und Schildesche. Der Obersee, die mit 15 Hektar größte Wasserfläche der Stadt, hat ganzjährig Saison. Wasser, Spazierwege, Gastronomie, Minigolf, Spielplätze und viele Veranstaltungen garantieren einen hohen Freizeitwert.
Von den Spazierwegen genießt man schöne Blicke über den Talraum, zum Teutoburger Wald auf die beiden alten Hofstellen Meyer zu Jerrendorf und Wehmeyer.
Es ist mit 550 Hektar so groß wie Quelle und liegt in den Stadtbezirken Jöllenbeck, Heepen und Schildesche. Der Obersee, die mit 15 Hektar größte Wasserfläche der Stadt, hat ganzjährig Saison. Wasser, Spazierwege, Gastronomie, Minigolf, Spielplätze und viele Veranstaltungen garantieren einen hohen Freizeitwert.
Von den Spazierwegen genießt man schöne Blicke über den Talraum, zum Teutoburger Wald auf die beiden alten Hofstellen Meyer zu Jerrendorf und Wehmeyer.
»Die Zielplanung
Für diesen Bereich wurde ein Gesamtnutzungs- und Schutzkonzept erarbeitet, das neben der Entschlammung des Obersees und der Umleitung des Johannisbaches auch eine Übergangsnutzung, insbesondere für die Johannisbachaue vorsieht, da mit einer zeitnahen Realisierung des Untersees derzeit nicht zu rechnen ist.
Maßgebliche Ziele sind:
Maßgebliche Ziele sind:
- Ausbau des Wegenetzes (Fuß- , Rad- und Reitwegeverbindungen),
- landschaftsverträgliche Ergänzung der Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten,
- Schaffung von Parkplätzen im Randbereich des Talraumes
- Grünlandentwicklung in der Aue durch das Beweidungsprojekt.
»Die ersten Schritte
- Im August 2008 eröffnete der Reit- und Fahrverein Brake am Hof Wehmeyer den modernsten Reitplatz der Stadt
- Am Jerrendorfweg entstanden 2008 Spülpolder für 130.000 Kubikmeter Oberseeschlamm. Ab 2010 werden die zirka 10 Hektar mit Boden abgedeckt und danach als Grünfläche hergerichtet.
- In 2009 bekommt der Obersee einen fließenden Johannisbach an seine grüne Nordseite; die ökologische Durchgängigkeit des Fließgewässers ist dann wieder hergestellt. Der Schlammeintrag in den Obersee durch den Johannisbach wird künftig erheblich verringert. Die nächste Entschlammung soll erst nach weit mehr als 50 Jahren erforderlich sein.
- Parallel zur Talbrückenstraße wird im Herbst 2009 der Wanderweg im Haler Esch neu gestaltet. Reiter und Spaziergänger erhalten getrennte Pfade. Baumgruppen, gestiftet von den Verkehrsbetrieben moBiel gliedern und beleben die Landschaft.
- Im Sommer 2009 ziehen die Neuen Wilden, die ersten vier einer 17-köpfigen Heckrinderherde, in die Johannisbachaue ein.
Die Veränderungen erhöhen den Erlebniswert des Gebietes. Dies ist nicht nur hier, sondern auch in vielen anderen Stadtbereichen Ziel des Projektes StadtParkLandschaft.
»Das Beweidungsprojekt
Offene Auenlandschaften sind ein wichtiger aber gefährdeter Lebensraum unserer Kulturlandschaft Nur durch eine dauerhafte extensive Nutzung, kann die typische Artenvielfalt erhalten und weiterentwickelt werden. In Teilen der Johannisbachaue wird diese Aufgabe künftig ganzjährig von
Heckrindern übernommen.
Insbesondere die Vogelwelt wird hiervon profitieren. Störungen durch Menschen oder Hunde werden ausgeschlossen. Gefährdeten oder bereits verlorengegangenen Arten soll wieder ein Lebensraum geboten werden.
Die Wildrinder mit ihren beeindruckenden Hörnern erhöhen als Attraktion auch den Erholung- und Erlebniswert der Aue.
Insbesondere die Vogelwelt wird hiervon profitieren. Störungen durch Menschen oder Hunde werden ausgeschlossen. Gefährdeten oder bereits verlorengegangenen Arten soll wieder ein Lebensraum geboten werden.
Die Wildrinder mit ihren beeindruckenden Hörnern erhöhen als Attraktion auch den Erholung- und Erlebniswert der Aue.

