© 1999 - 2009 Stadt Bielefeld

Der Plan von 1977

Der notwendige Planfeststellungsbeschluss für die Johannisbachtalsperre – Obersee wurde 1977 durch die Bezirksregierung Detmold erteilt. Der Name deutet an, dass das ursprüngliche Konzept einen zweiten See enthält, der unterhalb vorgesehen war. Während der Obersee als Absetzbecken für Sedimente des Johannisbaches und der Jölle geplant war, und eher naturbelassen gestaltet werden sollte, war der untere, größere See für die Freizeitnutzung gedacht. Der Obersee ist wasserrechtlich eine Talsperre, weil das Speichervolumen mehr als 100.000 m³ beträgt und das Absperrbauwerk höher als fünf Meter über der Gewässersohle ist. Technische Daten zum Plan gibt es hier!



Herr Greve (seinerzeit Leiter des zuständigen Tiefbauamtes) und Herr Dr. Weber (damals Planer beim Tiefbauamt)

Das Großprojekt Obersee wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW durch die Stadt geplant. Wegen des möglichen überregionalen Hochwasserschutzes entschloss man sich, den Untersee zusammen mit dem Werre–Wasserverband zu einem späteren Zeitpunkt zu planen und zu bauen. Die Diskussion, ob dieses noch sinnvoll und finanzierbar ist, hält bis heute an.