Rücknahme von Trockenbatterien und Akkus -

Eine Information für Handel und Gewerbe
Jeder Händler, der Batterien im Sortiment führt, muss verbrauchte Gerätebatterien und Akkus zurücknehmen - unabhängig davon, ob sie in seinem Geschäft gekauft wurden oder nicht. Dies schreibt der Gesetzgeber seit Oktober 1998 in der PDF-Dokument  [24 KB]Batterieverordnung vor. Zugleich ist die Kundeninformation auf deutlich sichtbaren Hinweistafeln Pflicht.

Leider wird diese Vorschrift in Bielefeld nicht immer erfüllt. Im Rahmen einer Stichprobe stellte die Verbraucher-Zentrale fest, dass einige Läden die Rücknahme ganz verweigerten, in weiteren gab es keine Hinweise für die Kunden.

Dabei ist die Erfüllung der Batterieverordnung denkbar einfach: Die Batterie-Hersteller haben die Externer Link„Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien” gegründet, über die die Entsorgung unproblematisch zu organisieren ist. Die Stiftung stellt geeignete Behälter (s. Foto) sowie Informationsmaterial kostenlos zur Verfügung, die Behälter werden nach Befüllung unentgeltlich ausgetauscht. Nur der Anfang muss gemacht werden!

Auch an Gewerbebetriebe, die keinen Handel treiben, ist gedacht worden. Betriebe, die innerbetrieblich viele batterie- oder akkubetriebene Geräte nutzen oder ihren Mitarbeitern die Rückgabe privat genutzter Batterien erleichtern wollen, können ebenfalls kostenlos Behälter und Informationsmaterialien bekommen.

Für alle Handels- und Gewerbebetriebe gibt es außerdem die Möglichkeit, Trockenbatterien und Akkus in der Schadstoffannahme des Umweltbetriebes am Wertstoffhof Mitte anzuliefern, sie werden dort ebenfalls kostenlos entgegen genommen.