Biotonne

Bio- und Gartenabfälle können in der Stadt Bielefeld auf dem Wohngrundstück kompostiert oder über die grüne Biotonne und Saison-Biotonne entsorgt werden.

Beide Behältnisse können unter Tel. 0521 51-3434 vom Grundstückseigentümer beantragt werden.

Laut Abfallsatzung besteht in Bielefeld für organische Abfälle eine Trennpflicht. Organische Abfälle dürfen nicht in die graue Restmülltonne gegeben werden.


Alles Bio? Was darf in den Behälter hinein und was nicht!

Nicht alles, was wie Bioabfall aussieht, gehört in die Biotonne. Deshalb bitte nur

  • Essensreste
  • Gartenabfälle
  • Teesatz/-beutel; Kaffeesatz/-filter
  • Kleintierstreu
  • Eierschalen
in die Biotonne geben.

Weitere Information finden Sie auch in dem Faltblatt „Biotonne/Saison-Biotonne”

Bitte achten Sie besonders darauf, dass folgende Stoffe nicht in die Biotonne gehören:
  • Katzenstreu
  • Plastiktüten – auch keine „biologisch abbaubaren Plastiksäcke”
  • Asche


Wenn Sie die Biotonne nicht mehr riechen können...

Wenn Sie die Biotonne nicht mehr riechen können...
Hierfür haben wir für Sie den Flyer „Biotonne/Saison-Biotonne - Wissenswertes zur Entsorgung von Gartenabfällen” zusammengestellt.
Folgende Themen können Sie im Flyer nachlesen:
  • Bioabfälle in der Wohnung
  • Geruchsbildung – Faulende und gärende Abfälle
  • Kompostierung
  • Richtiger Umgang bei Frost


  • Fragen und Antworten

    Biotonne oder Kompost?
    Die Bielefelder Abfallsatzung gibt vor, dass Bioabfälle verwertet werden müssen. Ob Sie als Grundstückseigentümer sich für die Biotonne oder die Kompostierung entscheiden, bleibt letztendlich Ihnen überlassen.
    Für Wohnhäuser mit mehreren Wohnungen ist die Biotonne meist einfacher zu handhaben.
    Gartenbesitzer können natürlich auch den Kompost und die Biotonne gemeinsam nutzen.

    Was darf in die Biotonne?
    Die Biotonne ist ein Behälter für alle kompostierbaren Abfälle:
    z.B. aus dem Garten:
    Laub, Baum- und Strauchschnitt, Blumenerde, trockener Grasschnitt, Unkraut, Kohlstrünke, Schnittreste von Blumen...
    ...oder aus der Küche:
    Nicht gekochte Obst- und Gemüsereste (auch von Zitrusfrüchten), Eierschalen, Kaffeefilter, Teebeutel, Kartoffelschalen, Nußschalen, usw. Diese Materialien können Sie aus hygienischen Gründen in etwas Zeitungspapier einpacken. Ansonsten dürfen auch Federn, Haare und Sägespäne von unbehandeltem Holz in die Biotonne.

    Was darf nicht in die Biotonne?
    Gekochte und zubereitete Essensreste, Fisch und Fleisch, Knochen, Mehl- und Milchprodukte, Katzenstreu, Asche, Staubsaugerbeutel, Hygieneartikel wie Papiertaschentücher, Damenbinden, Tampons, Babywindeln usw. gehören in die Restmülltonne. Verpackungen entsorgen Sie bitte in der Wertstofftonne, Papier und Pappe über die Papiertonne und Altglas im entsprechenden Container.

    Was passiert mit den Bioabfällen?
    Bioabfälle werden dem Kompostwerk in Gütersloh zugeführt und dort zu qualitativ hochwertigem Kompost verarbeitet.

    Wann werden die Bioabfälle abgeholt?
    Bioabfälle werden in den Innenstadt-Bezirken einmal wöchentlich und in den sonstigen Bezirken vierzehntäglich abgefahren.
    Die exakten Termine entnehmen Sie bitte Ihrem Abfallkalender.

    Was kostet die Biotonne?
    Die Biotonne kostet etwa die Hälfte einer vergleichbaren Restmülltonne. Für die 120 Liter-Tonne bei 14täglicher Leerung müssen zur Zeit 7,76 € im Monat gezahlt werden. (Vgl. Abfallgebühren der Stadt Bielefeld für Privathaushalte). Die Biotonne ist im gesamten Stadtgebiet erhältlich.

    Wie lässt sich das Festfrieren der Bioabfälle vermeiden?
    Bei tiefen Temperaturen besteht die Gefahr, dass sehr feuchte Abfälle in der Biotonne festfrieren. Gerade nasses Laub, fest in die Biotonne gepresst, lässt sich bei der Abfuhr nicht immer von den Tonnenwänden lösen, so dass eine vollständige Leerung der Biotonne unmöglich wird.

    Maßnahmen:
    Um ein Festfrieren der Abfälle zu verhindern, kleiden Sie bitte die Tonne bei anhaltendem Frost mit Zeitungspapier (bitte nur Tageszeitungen – aber keine Illustrierten oder hochglanzbeschichteten Zeitungsbeilagen – verwenden) aus. Es empfiehlt sich, Bioabfälle aus der Küche in Zeitungspapier eingewickelt in die Tonne zu geben. Bei der Entsorgung von nassem Laub können Sie einige Lagen Zeitungspapier zwischen die Schichten legen. Noch einfacher ist es allerdings, anfallendes Laub nur trocken in die Biotonne zu geben. So können Sie am besten Probleme bei der Leerung vermeiden.
    Das Einstampfen von Abfällen sollte in jedem Fall vermieden werden.

    Nach Möglichkeit sollten Sie die Tonne zusätzlich an einem geschützten Ort aufstellen (z.B. in der Garage) und erst am Abfuhrtag bis 06.00 Uhr an den Straßenrand stellen. Bereits gefrorene Abfälle können am Morgen der Abfuhr mechanisch vom Behälterrand gelöst werden. Zu diesem Zweck können Sie einen Besenstiel, einen Spaten oder ähnliches zur Hand nehmen.


    Was kann im Sommer gegen Gerüche, Maden oder sonstige Insekten getan werden?
    • Meistens sind gekochte Essensreste der Grund für Maden in der Biotonne. Aus diesem Grund sollten sie Essensreste im zugebundenen Müllbeutel in der Restmülltonne entsorgen.
    • Das Sortiergefäß in Ihrer Wohnung sollte wenigstens alle 3 Tage geleert werden. Den Deckel (des Bioboys) sollten Sie immer geschlossen halten.
    • Stellen Sie Ihre Biotonne an einen schattigen, luftigen Platz. Der Deckel sollte stets geschlossen bleiben, um unliebsame Insekten fernzuhalten.
    • Sorgen Sie möglichst dafür, daß der Inhalt der Biotonne mit grobem Material durchsetzt ist. Optimal ist es, wenn Sie ihn nach jeder Befüllung mit Häckselmaterial abstreuen. Für den Fall, dass diese Materialien nicht vorhanden sind, erfüllt im Ausnahmefall auch zerknülltes Zeitungspapier (aber nur Tageszeitungen – keine Illustrierten) den Zweck.
    • Lassen sie die Biotonne nach der Leerung immer gut durchtrocknen und legen Sie dann den Boden mit Häckselgut, feinem Astmaterial oder einer Schicht Zeitungspapier aus. So wird Nässe aufgesaugt, die zur Geruchsbildung beiträgt.
    • Gießen Sie auf keinen Fall Wasser auf die organischen Abfälle.
    • Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, hilft im Notfall eine Handvoll gelöschter Kalk, Gesteinsmehl oder Tonmehl (Bentonit) gegen Gerüche, Insekten oder Maden.
    › Sie haben weitere Fragen? Unsere Mitarbeiter/innen des Kundenservice und der Abfallberatung helfen Ihnen gerne weiter!



    Kontakt

    Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.
    Unseren Kundenservice erreichen Sie unter Tel. 0521 51-3434.

    Bei Fragen zur Abfall-
    vermeidung, -trennung und –entsorgung können Sie sich auch gerne an die Abfallberatung wenden.
    Diese erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr unter Tel. 0521 51-3341

    Behältergrößen und Preise

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