Geschichte

Der Heimat-Tierpark Olderdissen gestern....

Reh Lisa sucht ein Zuhause

Als 1929 die Frau vom Stadtförster Hornberg ein Rehkitz namens Lisa, sozusagen ein Findelkind, mit viel Mühe großgezogen hatte, stellte sich die Frage nach einem neuen Zuhause für Lisa. Aus dieser Suche entstand die Idee eines Geheges für heimisches Wild. Bereits 1930 hatte diese Idee soviel an Zuspruch und Popularität gewonnen, daß der Rat der Stadt Bielefeld beschloß einen Natur- und Erholungspark einzurichten. Das reizvolle Gelände rund um den alten Bauernhof Olderdissen im Stadtwald, nahe der Bielefelder Innenstadt, sollte den neuen Heimat-Tierpark Olderdissen aufnehmen. Den Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern die heimische Natur durch praktischen Anschauungsunterricht näher zu bringen, war Konzept und Ziel des Tierparks.



...und heute.

Der 24-Stunden-Tierpark

Im Jahr 2000 konnte der Heimat-Tierpark Olderdissen auf ein 70 jähriges Bestehen zurückblicken. Und obwohl sich vieles seit der Gründung verändert, vergrößert und verbessert hat, sind der Ursprung und das Ziel - Heimische Natur erlebbar machen - geblieben. Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist bundesweit die einzige Einrichtung dieser Größenordnung für die kein Eintritt erhoben wird und die rund um die Uhr zugänglich ist. Der Erfolg dieses Konzeptes zeigt sich auch in den Besucherzahlen: jährlich kommen ca. 400.000 Besucher um den Bielefelder Anziehungspunkt für Jung und Alt zu erleben.