Pflege und Aufzucht

› 365 Tage im Jahr – Rund um die Uhr
Die Versorgung und Pflege der Tiere ist einer der wichtigsten Arbeitsbereiche im Heimat-Tierpark Olderdissen. Eingeteilt in fünf Pflegereviere mit Tierarten ähnlicher Eigenschaften, wird durch erfahrene Tierpfleger und -pflegerinnen bestens für die Tiere gesorgt. Die Pfleger arbeiten dabei in hohem Maße eigenverantwortlich. Viele Tiere haben sich schon so an ihren Pfleger gewöhnt, dass sie ihn oft sogar an der Stimme erkennen. Neun Tierpfleger betreuen die Tiere im Wechsel und darüber hinaus müssen die Außenanlagen gepflegt und die Gehege gereinigt werden.

Trotz umfassender Beobachtung, Pflege und ständiger tierärztlicher Betreuung der Tiere, kann es vorkommen, daß Tiere im Tierpark auch mal krank werden. Ihr ´Krankenbett` steht dann im Winterhaus, wo sonst kälteempfindliche Tiere im Winter ihre Bleibe finden.



› Der Speiseplan
Jede Tierart hat ganz eigene Ansprüche an ihr Futter. Deshalb wird jedes Futter individuell ausgewählt, gemischt und genau dosiert. Der „Einkaufszettel” für den Speiseplan des Tierparks enthält eine große Auswahl an verschiedenen Leckerbissen. Da steht dann zum Beispiel aufgelistet: Ratten und Mäuse für Raubvögel, Füchse oder Iltisse, Rindfleisch, Küken und Hühner für die Wildkatzen, Zweige, Heu, Kraftfutter für die Tarpane, altes hartes Brot für die Wisente, Fische aus dem Atlantik für die Fischotter, Obst und Gemüse für die Murmeltiere und so weiter.


Gras und Heu für den Winter werden auf drei Hektar Grünland selbst angebaut und erwirtschaftet. Einen wichtigen Futterbeitrag leisten auch die von Kindern jedes Jahr gesammelten Kastanien und Eicheln. Diese sind für den Heimat-Tierpark Olderdissen nirgendwo käuflich erhältlich, für die Tiere aber sehr schmackhaft und gesund.

Der Arbeitstag eines Tierpflegers