Grundwasserschaden in der Windflöte

Im Bereich Windflöte existiert ein Grundwasser-Schadensfall mit chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW). Auf einer Fläche von ca. 0,5 km² befinden sich diese Lösungsmittel in einer Konzentration von bis 4.000 µg/l in einer Tiefe von 10 m bis 30 m unter Gelände. Das Schadensereignis hat vermutlich vor deutlich mehr als zehn Jahren durch einen einmaligen Eintrag von etwa 500 l Trichlorethen stattgefunden. Durch die Mitnahme der Schadstoffe durch das Grundwasser bewegt sich die Kontamination in Richtung Westen. Im östlichen Bereich, in dem der Ursprung der Verunreinigung liegen muss, klingen die Schadstoffkonzentrationen erheblich ab bzw. sind kaum mehr nachzuweisen. Auch deshalb gestaltet sich die bisher erfolglose Verursachersuche als ausgesprochen schwierig und damit auch aufwands- und kostenintensiv. Somit wird (zunächst) das Umweltamt der Stadt Bielefeld die Grundwassersanierung durchführen. Gleichwohl wird die Verursachersuche weiter fortgesetzt.
Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 10 µg/l bzw. der Geringfügigkeitsschwellenwert der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser von 20 µg/l ist erheblich überschritten. Eine Sanierung ist aufgrund der Konzentration und des gesamten Schadstoffpools von schätzungsweise 750 kg (entspricht 500 l) notwendig.
Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 10 µg/l bzw. der Geringfügigkeitsschwellenwert der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser von 20 µg/l ist erheblich überschritten. Eine Sanierung ist aufgrund der Konzentration und des gesamten Schadstoffpools von schätzungsweise 750 kg (entspricht 500 l) notwendig.
»Grundwassersanierung und Anlagentechnik
Der CKW-Grundwasser-Schaden kann aufgrund der hydrogeologischen Bedingungen nur hydraulisch saniert werden. Das kontaminierte Grundwasser wird durch vier Brunnen im Bereich der Lippstädter Straße mit einem Durchsatz von insgesamt etwa 40 m³/h aus einer Tiefe von 20 m bis 30 m abgepumpt und über eine Reinigungs-/Desorptions-Anlage in den nahegelegenen Röhrbach eingeleitet. Das Umweltamt geht davon aus, dass die Sanierungsmaßnahme etwa zehn Jahre dauern wird, bis der überwiegende Teil der Schadstoffe aus dem Grundwasserleiter entfernt worden ist.
Bei dieser Grundwassersanierungsanlage handelt es sich um einen Kunststoffzylinder (PE) mit einer Höhe von 9 m und einem Durchmesser von 1,4 m. Das verunreinigte Grundwasser wird in dieser Anlage verdüst und im Gegenstrom dazu nimmt die geförderte Umgebungsluft die vom Wasser getrennten CKW auf. Aktivkohlefilter reinigen diese Luft, so dass keine Emissionen in die Umgebungsluft entstehen. Ist die Aktivkohle gesättigt, wird sie ausgetauscht. Diese Sanierungsvariante wird in Bielefeld und bundesweit seit Jahren eingesetzt und hat sich bei vergleichbaren Fällen bewährt. Die komplette Anlage steht auf dem städtischen Grundstück zwischen Bolzplatz und Lippstädter Straße hundert Meter nördlich des Spielplatzes. Die Anlage ist seit dem 18. April 2011 in Betrieb.
Bei dieser Grundwassersanierungsanlage handelt es sich um einen Kunststoffzylinder (PE) mit einer Höhe von 9 m und einem Durchmesser von 1,4 m. Das verunreinigte Grundwasser wird in dieser Anlage verdüst und im Gegenstrom dazu nimmt die geförderte Umgebungsluft die vom Wasser getrennten CKW auf. Aktivkohlefilter reinigen diese Luft, so dass keine Emissionen in die Umgebungsluft entstehen. Ist die Aktivkohle gesättigt, wird sie ausgetauscht. Diese Sanierungsvariante wird in Bielefeld und bundesweit seit Jahren eingesetzt und hat sich bei vergleichbaren Fällen bewährt. Die komplette Anlage steht auf dem städtischen Grundstück zwischen Bolzplatz und Lippstädter Straße hundert Meter nördlich des Spielplatzes. Die Anlage ist seit dem 18. April 2011 in Betrieb.

