Informationen der Stadtwerke Bielefeld GmbH

zum Antrag auf wasserrechtliche Bewilligung der Förderung von Grundwasser über die Brunnen des Wasserwerks 03 Windelsbleiche
Die Stadtwerke Bielefeld GmbH, Schildescher Str. 16, 33611 Bielefeld, hat bei der Stadt Bielefeld die Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gemäß §§ 8, 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt, um Grundwasser über die bestehenden Brunnen des Wasserwerks 03 Windelsbleiche in der Gemarkung Senne, Flur 6, Flurstücke 120 und 1313, in einer Menge von insgesamt bis zu 350.000 m³/a zu Tage zu fördern.

Der Antrag mit den dazugehörenden kompletten Antragsunterlagen liegt in der Zeit vom 21.06.2016 bis einschließlich 20.07.2016, jeweils montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr, außerdem donnerstags von 14.30 bis 18.00 Uhr, im Übrigen nach Vereinbarung aus
  • beim Umweltamt der Stadt Bielefeld, August-Bebel-Str. 75 - 77, 33602 Bielefeld, 1. OG, Zimmer 220, (Ansprechpartner: Herr Bettinger, Tel. 0521/51-3371);
  • beim Bezirksamt Senne, Windelsbleicher Str. 242, 33659 Bielefeld, 1. OG, Zimmer 23.

Aus technischen Gründen ist es nicht möglich, die vollständigen Antragsunterlagen hier zu veröffentlichen. Sie können aber den Antrag mit zwei Lageplänen sowie den ersten und den zweiten Nachtrag hier einsehen:
  • PDF-Dokument  [14943 KB]Antrag
  • PDF-Dokument  [86 KB]Erläuterung
  • PDF-Dokument  [1045 KB]Naturschutz
  • PDF-Dokument  [1647 KB]Übersichtslageplan 1
  • PDF-Dokument  [1742 KB]Lageplan Schutzgüter


  • Kartierungen des Geologischen Dienstes NRW in Bielefeld

    Durchführung von Geländearbeiten durch Mitarbeiter des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen
    Im Zeitraum von Februar bis Dezember 2016 führt der Geologische Dienst NRW, ein Landesbetrieb mit Sitz in Krefeld, Kartierungsarbeiten im Stadtgebiet für die bodenkundliche Landesaufnahme durch. Er wird dabei im Sinne des Lagerstättengesetzes vom 4. Dezember 1934 (RGBl. S. 1223) in der Fassung vom 10. November 2001 (BGBl. S. 2992) tätig.

    Die damit Beauftragten müssen zur Erledigung ihrer Untersuchungen fremde Grundstücke betreten. Die dazu entsprechenden Regelungen finden sich im Landesbodenschutzgesetz vom 9. Mai 2000 (LbodSchG §3 und§14), im Landesforstgesetz vom 24. April 1980 (LfoG §60 in der Fassung vom 9. Mai 2000) und im Landschaftsgesetz vom 21. Juli 2000 (LG §10).

    Diese regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes.*) Die Ergebnisse der Aufnahme werden in amtlichen Karten veröffentlicht. Sie sind wichtige Unterlagen für viele Aufgaben, z. B. in der Land- und Forstwirtschaft (Bodennutzung, Bodenverbesserung, Erosionsschutz, Holzartenwahl), im Bauwesen, bei der Planung und Landespflege (Landesplanung, Bauleitplanung, Naturschutz), im Landeskulturbau und in der Wasserwirtschaft (ent- und bewässerungsbedürftige Flächen) sowie für die wissenschaftliche Forschung und den naturkundlichen Unterricht.

    Im Rahmen der Kartierungen sind kleine Handbohrungen notwendig, stellenweise auch Aufgrabungen zur Entnahme von Bodenproben. Auf Grund der vorbezeichneten Gesetze haben Grundstückseigentümer den vom Geologischen Dienst NRW beauftragten Personen das Betreten ihrer Grundstücke, mit Ausnahme von Wohngebäuden sowie die Vornahme der genannten Außenarbeiten jederzeit zu gestatten. Etwaige durch die Inanspruchnahme entstehende Schäden werden nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen ersetzt. Die durch Dienstausweise mit Lichtbild sich ausweisenden Beauftragten des Geologischen Dienstes NRW werden auf die landwirtschaftlichen Belange und die derzeitige Nutzung der Grundstücke weitgehend Rücksicht nehmen.
    *) Richtlinien über die Durchführung land- und forstwirtschaftlicher Standortuntersuchungen und deren Anwendung in Umweltschutz, Raumordnung, Land- und Forstwirtschaft (Gem. RdErl. d. Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft – IIIB-335-8583 – u. d. Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr – 313-66-75 – v. 5.9.1997).