Baustellen des Umweltamtes
»Naturnahe Umgestaltung des Johannisbaches und Twellbaches
Der Johannisbach und der Twellbach sind in den vergangenen Jahrzehnten naturfern ausgebaut worden. Im ersten Halbjahr 2009 sollen die beiden Bäche auf einer Länge von 150 Metern beziehungsweise 50 Metern wieder naturnah umgestaltet werden. Die betroffenen Bachabschnitte liegen zwischen den Hausnummern Poetenweg 30 und 44 im Stadtbezirk Dornberg.
» Die Umgestaltung im Detail
Der Johannisbach verläuft parallel zum Poetenweg in einer Verrohrung. Die Einmündung des Twellbaches in den Johannisbach ist ebenfalls verrohrt. Die in einem Schachtbauwerk zusammengeführten Gewässer verlaufen danach weiter verrohrt unter dem Poetenweg und einer privaten Zufahrt.
Um den Johannisbach und den Twellbach für Fische und Kleinlebewesen wieder durchgängig zu machen, wird der Johannisbach bis zu dem Schachtbauwerk offen gelegt. Dadurch wird auch die Sicherheit der Anlieger vor Hochwässern erhöht.
Der neue Einlaufbereich wird mit einem Rechen gesichert. Die vorhandene Verrohrung mit einem Durchmesser von 1,20 Meter bleibt bestehen und dient als Entlastung im Hochwasserfall. Auch in diesem Einlaufbereich ist ein Rechen vorgesehen.
Der Twellbach wird zur Überwindung des Höhenunterschiedes mittels einer mit Sandsteinschotter befestigten Sohlgleite an den offen gelegten Johannisbach angeschlossen.
Bei der Gewässerumgestaltung sind Leitungen der Stadtwerke, der Telekom und der Stadtentwässerung zu berücksichtigen. Der zum Teil sehr nahe am Johannisbach verlaufende Schmutzwasserkanal und die kreuzenden Hausanschlussleitungen werden gesichert. Andere Versorgungsleitungen werden verlegt. Der anfallende Aushubboden wird abgefahren.
Auch der vorhandene Weg muss streckenweise verlegt werden.
Die Zufahrt zu den am Weg liegenden Häusern und landwirtschaftlich genutzten Flächen wird während der Bauphase gewährleistet.
Vor Beginn der Bauarbeiten müssen mehrere Bäume gerodet werden. Nach Durchführung der Bauarbeiten werden neue Gehölze in Ergänzung der vorhandenen Gehölzflächen als Ersatz gepflanzt.
Der gesamte Ausbaubereich liegt im Naturschutzgebiet „Oberes Johannisbachtal mit Nebentälern” gemäß Ziffer 2.1 -10 des Landschaftsplanes Bielefeld-West.
Durchgeführt werden die Maßnahmen von der Firma BJR Gesellschaft aus Mutzschen (Sachsen). Sie sollen bis Juni 2009 abgeschlossen sein.
» Überwachung
Die Überwachung der Arbeiten erfolgt durch das Ingenieurbüro Kindsgrab aus Leopoldshöhe.
» Kosten
Die Kosten für die naturnahe Umgestaltung der Gewässer einschließlich der Pflanzung betragen circa 170.000 Euro. Hinzu kommen noch Aufwendungen für Ingenieurleistungen und Nebenkosten.
Das Land NRW fördert die Maßnahme mit 80 Prozent. Der verbleibende Anteil in Höhe von 20 Prozent wird von der Stadt Bielefeld getragen.
» Zweck der Maßnahme
Mit dem Inkrafttreten der EU – Wasserrahmenrichtlinie wurde im Jahre 2000 die rechtliche Grundlage für einen nachhaltigen Schutz der Gewässer in Europa geschaffen. Die Bestimmungen sollen dazu beitragen, die ökologischen Verhältnisse entscheidend zu verbessern und einen hochwertigen Zustand von Gewässern beizubehalten oder soweit wie möglich wiederherzustellen.
Johannisbach und Twellbach sind typische Mittelgebirgsbäche, die in historischer Zeit in Mulden- oder Kerbtälern (Siek) verliefen. Aus Gründen der effektiven Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen und auch zur Nutzung der Wasserkraft wurden sie auf weiten Strecken reguliert, an den Rand der Sieksohlen verlegt und streckenweise verrohrt.
Neben der Verbesserung der Sicherheit der Anlieger vor Hochwässern und der Verbesserung der Gewässergüte, ist die Wiederherstellung durchgängiger Fliessgewässer mit naturnahen Gewässer- und Auenstrukturen und damit die Entwicklung von attraktiven Fliessgewässerlebensräumen für Fische und spezialisierte Organismen das Kernziel der naturnahen Entwicklung von Johannisbach und Twellbach.
» Die Umgestaltung im Detail
Der Johannisbach verläuft parallel zum Poetenweg in einer Verrohrung. Die Einmündung des Twellbaches in den Johannisbach ist ebenfalls verrohrt. Die in einem Schachtbauwerk zusammengeführten Gewässer verlaufen danach weiter verrohrt unter dem Poetenweg und einer privaten Zufahrt.
Um den Johannisbach und den Twellbach für Fische und Kleinlebewesen wieder durchgängig zu machen, wird der Johannisbach bis zu dem Schachtbauwerk offen gelegt. Dadurch wird auch die Sicherheit der Anlieger vor Hochwässern erhöht.
Der neue Einlaufbereich wird mit einem Rechen gesichert. Die vorhandene Verrohrung mit einem Durchmesser von 1,20 Meter bleibt bestehen und dient als Entlastung im Hochwasserfall. Auch in diesem Einlaufbereich ist ein Rechen vorgesehen.
Der Twellbach wird zur Überwindung des Höhenunterschiedes mittels einer mit Sandsteinschotter befestigten Sohlgleite an den offen gelegten Johannisbach angeschlossen.
Bei der Gewässerumgestaltung sind Leitungen der Stadtwerke, der Telekom und der Stadtentwässerung zu berücksichtigen. Der zum Teil sehr nahe am Johannisbach verlaufende Schmutzwasserkanal und die kreuzenden Hausanschlussleitungen werden gesichert. Andere Versorgungsleitungen werden verlegt. Der anfallende Aushubboden wird abgefahren.
Auch der vorhandene Weg muss streckenweise verlegt werden.
Die Zufahrt zu den am Weg liegenden Häusern und landwirtschaftlich genutzten Flächen wird während der Bauphase gewährleistet.
Vor Beginn der Bauarbeiten müssen mehrere Bäume gerodet werden. Nach Durchführung der Bauarbeiten werden neue Gehölze in Ergänzung der vorhandenen Gehölzflächen als Ersatz gepflanzt.
Der gesamte Ausbaubereich liegt im Naturschutzgebiet „Oberes Johannisbachtal mit Nebentälern” gemäß Ziffer 2.1 -10 des Landschaftsplanes Bielefeld-West.
Durchgeführt werden die Maßnahmen von der Firma BJR Gesellschaft aus Mutzschen (Sachsen). Sie sollen bis Juni 2009 abgeschlossen sein.
» Überwachung
Die Überwachung der Arbeiten erfolgt durch das Ingenieurbüro Kindsgrab aus Leopoldshöhe.
» Kosten
Die Kosten für die naturnahe Umgestaltung der Gewässer einschließlich der Pflanzung betragen circa 170.000 Euro. Hinzu kommen noch Aufwendungen für Ingenieurleistungen und Nebenkosten.
Das Land NRW fördert die Maßnahme mit 80 Prozent. Der verbleibende Anteil in Höhe von 20 Prozent wird von der Stadt Bielefeld getragen.
» Zweck der Maßnahme
Mit dem Inkrafttreten der EU – Wasserrahmenrichtlinie wurde im Jahre 2000 die rechtliche Grundlage für einen nachhaltigen Schutz der Gewässer in Europa geschaffen. Die Bestimmungen sollen dazu beitragen, die ökologischen Verhältnisse entscheidend zu verbessern und einen hochwertigen Zustand von Gewässern beizubehalten oder soweit wie möglich wiederherzustellen.
Johannisbach und Twellbach sind typische Mittelgebirgsbäche, die in historischer Zeit in Mulden- oder Kerbtälern (Siek) verliefen. Aus Gründen der effektiven Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen und auch zur Nutzung der Wasserkraft wurden sie auf weiten Strecken reguliert, an den Rand der Sieksohlen verlegt und streckenweise verrohrt.
Neben der Verbesserung der Sicherheit der Anlieger vor Hochwässern und der Verbesserung der Gewässergüte, ist die Wiederherstellung durchgängiger Fliessgewässer mit naturnahen Gewässer- und Auenstrukturen und damit die Entwicklung von attraktiven Fliessgewässerlebensräumen für Fische und spezialisierte Organismen das Kernziel der naturnahen Entwicklung von Johannisbach und Twellbach.


