Bauantrag

Wassergefährdende Stoffe
Häufig werden bei einem Neubau, einer Nutzungsänderung oder einem Abbruch auch Anlagen für wassergefährdende Stoffe betroffen, insbesondere im gewerblichen Bereich. Das sind z.B.
  • Gebäude, die mit Heizöl beheizt werden
  • hydraulische Aufzüge, hydraulische Hebebühnen (z.B. in KfZ-Werkstätten)
  • Netzersatzanlagen („Notstromaggregate”), Batterieräume
  • diverse Gewerbebetriebe, z.B. aus den Bereichen Metallbe- und –verarbeitung, Farben, chemische Fabriken, KfZ-Werkstätten
  • Betriebstankstellen
  • viele Lagerhallen
  • Einbau oder Stilllegung unterirdischer Lagerbehälter für wassergefährdende Stoffe (PDF-Dokument  [74 KB]Prüfpflicht)
Dann ist im Rahmen des (Bau-)Antrages nachzuweisen, dass der Umgang mit den wassergefährdenden Stoffen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erfolgt. Das heißt u.a., dass
  • die Verwendung dieser Stoffe über entsprechend gesicherten Flächen erfolgt
  • geeignete (i.d.R. zugelassene) Lagerbehälter verwendet werden
  • erforderliche Sicherheitseinrichtungen eingebaut werden
  • ein zugelassener Sachverständiger Inbetriebnahme- oder Stilllegungsprüfungen durchführt
Für umfangreiche Projekte empfiehlt sich die Hinzuziehung eines wasserrechtlichen Fachplaners. Bei Fragen zu den geplanten Maßnahmen stehen die zuständigen Bearbeiter im Umweltamt auch schon vor Einreichung des Bauantrages gerne zur Verfügung.

› Stoffübersicht
Als Grundlage ist es erforderlich, dass Sie selber wissen, ob und mit welchen wassergefährdenden Stoffen bei Ihnen umgegangen wird und welche Mengen gelagert bzw. eingesetzt werden. Wenn Sie unsicher sind, können Lieferanten, Fachplaner oder Mitarbeiter des Umweltamtes weiterhelfen.
Als Aufstellung der wassergefährdenden Stoffe im Bauantrag kann beispielsweise die hier hinterlegte PDF-Dokument  [61 KB]Tabelle genutzt werden.

› Betriebsbeschreibung
In einer separaten PDF-Dokument  [33 KB]Betriebsbeschreibung sind nähere Angaben zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zu machen und die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften zu erläutern.
Sofern eine Ausführung gewählt wurde, die nicht als „einfach oder herkömmlich” eingestuft werden kann oder sofern keine zugelassenen Systeme gewählt wurden, ist die Eignung der Ausführung gegenüber dem Umweltamt in einem separaten Verfahren nachzuweisen.

Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Umweltamt
August-Bebel-Str. 75-77
33602 Bielefeld
”Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen”
E-Mail: E-Mailumweltamt@bielefeld.de

Bereiche Mitte, Sieker (nördl. der Detmolder Str,), Kammerratsheide, Baumheide
Tel. 0521/51-3785

Bereiche Bethel, Sieker (südl. der Detmolder Str.), Senne, Sennestadt, Windelsbleiche, Eckardtsheim
Tel. 0521/51-6573

Bereiche Quelle, Ummeln, Brackwede
Tel. 0521/51-3785 und 0521/51-6753

Bereiche Ubbedissen, Milse, Heepen, Stieghorst, Oldentrup, Altenhagen, Hillegossen
Tel. 0521/51-8596

Bereiche Brake, Theesen, Schildesche, Jöllenbeck, Babenhausen, Dornberg, Vilsendorf
Tel. 0521/51-6076

Bereiche Wasserschutz- und Trinkwassereinzugsgebiete
Tel. 0521/51-6079