Eröffnung des neugestalteten Parks der Menschenrechte

Freuen sich über den neu gestalteten Park der Menschenrechte (v.l.): Schulleiterin Caro Brauneis, Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz, Umweltdezernentin Anja Ritschel, Margret Stücken-Virnau, kaufmännische Betriebsleiterin des Umweltbetriebs, und Klaus Kugler-Schuckmann, 1. Betriebsleiter des Umweltbetriebs.
Mit der Eröffnung des neugestalteten Parks der Menschenrechte im Herzen der Bielefelder Altstadt ist jetzt ein weiteres Kapitel der Luttersanierung abgeschlossen.
Zu den Einweihungsfeierlichkeiten am 18. Mai 2017 kamen nicht nur viele Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern, sondern auch so mancher Zaungast. Caro Brauneis, Schulleiterin des Waldhofgymnasiums, führte durch ein kurzes Programm, das von der Big Band der Klasse 6b musikalisch umrahmt wurde. Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Franz hielt die Eröffnungsrede und hielt eine kurze Rückschau auf Entstehung, Entscheidungen und Ergebnisse.

Der Name „Park der Menschenrechte” ging auf eine Initiative von Amnesty International zurück. So sollte eine Grünfläche im Innenstadtbereich anlässlich des 60. Jubiläums der Charta der Menschenrechte im Jahr 2009 entsprechend benannt werden. Die Entscheidung fiel dann letztendlich auf diesen Grünzug an der freigelegten Lutter.

Mit der Entscheidung des Rats der Stadt Bielefeld für die Variante C der Luttersanierung entschied man sich auch für ein Regenrückhaltebecken auf dem Gelände des Parks der Menschenrechte. Diese Entscheidung führte zu kontroversen Debatten in der Öffentlichkeit. Sie hat aber auch dazu geführt, dass es bei der Planung für den dann neu zu gestaltenden Park auch ein Mitsprachrecht für die Schulen und angrenzende Anlieger gab. So wurde im Juni 2015 eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Waldhof-Gymnasiums inklusive Elternschaft, der benachbarten Kindermann-Stiftung, den Vereinen Pro Lutter und Pro Grün, Amnesty International, Neustädter Kirchengemeinde, Kreishandwerkerschaft und natürlich dem Umweltbetrieb gegründet. In vielen Arbeitssitzungen hat man sich dann auf einen Planungsentwurf geeinigt, der mit kleinen Änderungen von der Bezirksvertretung Mitte abgesegnet wurde.

Baubeginn für das Regenrückhaltebecken war im August 2016, die Fertigstellung im Dezember des gleichen Jahres. Im Spätherbst wurde mit der eigentlichen Parkgestaltung begonnen, die im Juni abgeschlossen werden konnten.

Im Park stehen heute eine Sumpfeiche (Beuys-Eiche), zwei Amberbäume, zwei Hainbuchen, fünf Feldahorne und vier Gleditschien.