Stadtverwaltung wieder mit Terminvereinbarung erreichbar

Der aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkte Dienstbetrieb der Stadtverwaltung wird seit dem 11. Mai schrittweise wieder hochgefahren. Alle Dienstleistungen sollen grundsätzlich wieder angeboten werden.

Dazu wird der Publikumsverkehr wieder ausgeweitet auf die vor Corona geltenden Öffnungszeiten. Persönliche Vorsprachen in den Ämtern sind aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Realisierung bestmöglicher Corona-Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter*innen und Bürger*innen möglich. Wenn es möglich ist, die Dienstleistung über eine telefonische Beratung zu erbringen, soll dies Vorrang gegenüber dem unmittelbaren Besuchskontakt haben. Terminvereinbarungen für persönliche Vorsprachen können zudem nur getroffen werden, wenn in dem jeweiligen Amt die erforderlichen Schutzmaßnahmen sichergestellt sind.

Wer öffnet wann?
Die Rathäuser (Neues Rathaus, Altes Rathaus und Technisches Rathaus mit allen darin befindlichen Ämtern) sind seit dem 11. Mai für den Publikumsverkehr mit Terminvereinbarung geöffnet. Auch die VHS und die Musik- und Kunstschule sind seit dem 11. Mai eingeschränkt wieder geöffnet. Die städtischen Museen sind seit dem 6. Mai unter besonderen Hygieneschutzmaßnahmen wieder geöffnet.

Die Bezirksämter Brackwede, Heepen, Sennestadt, Senne und Jöllenbeck sind ab dem 18. Mai nach Terminvereinbarung erreichbar. Dies gilt in gleicher Weise für drei Standorte des Ordnungsamtes sowie die Filialen der Bürgerberatung in den Bezirksämtern. Für alle Kundinnen und Kunden dieser Dienststellen gelten bis auf Weiteres folgende Regelungen:

  • Bürger*innen müssen jeweils vorab einen Termin vereinbaren, der beim Zugang nachzuweisen ist.
  • Es gibt jeweils nur einen Eingang, an dem Zugangskontrollen erfolgen.
  • Alle Bürger*innen müssen beim Betreten von Bezirksamt, Bürgerberatung und den Dienststellen des Ordnungsamtes einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der für die gesamte Dauer der Dienstgeschäfte zu tragen ist. Wer keinen eigenen Mund-Nasen-Schutz dabei hat, erhält bei der Zugangskontrolle einen.
  • Bürger*innen desinfizieren sich beim Betreten der Gebäude an vorhandenen Desinfektionsständern die Hände.
  • Die Abstandsregelung von 1,50 m ist im Gebäude einzuhalten.
  • Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter*innen mit Publikumsverkehr sind mit einem Spuckschutz ausgestattet.

  • Das Ordnungsamt öffnet am Standort Ravensberger Park montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14.30 bis 18 Uhr. Die Zulassungsstelle ist montags bis freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr, montags von 13.30 bis 15.30 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr erreichbar. Das Gebäude Nikolaus-Dürkopp-Str. 14 – 16: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 18 Uhr.

    Und auch die Stadtbibliothek am Neumarkt öffnet am 18. Mai und ist zu den üblichen Öffnungszeiten montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Geplant ist ein schrittweiser Beginn des Ausleih- und Beratungsbetriebs unter Einhaltung der geltenden Hygienestandards. Es können wieder Medien ausgeliehen und zurückgegeben, aber auch vorgemerkte Medien abgeholt werden. Wer sich an der Servicetheke beraten lassen möchte, hat montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit. Auch in der Stadtbibliothek ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes pflicht. Weitere Infos finden Sie auf der Externer LinkInternetseite der Stadtbibliothek.


    Wie erfolgen die Terminvereinbarungen?
    Terminreservierungen für Bürgerberatung, Standesamt, Kommunale Ausländerbehörde und Kfz-Zulassungsstelle sind wieder online unter Externer Linkwww.bielefeld.de/termin oder telefonisch über das BSC unter der Rufnummer 51-0 möglich. Terminvereinbarungen für persönliche Vorsprachen in anderen Dienststellen erfolgen ferner telefonisch oder per Email. Dazu sollen die im Internet veröffentlichten zentralen Rufnummern und E-Mail-Adressen der Fachämter genutzt werden. Darüber hinaus kann eine Terminanfrage per E-Mail über E-Mailposteingang@bielefeld.de gestellt werden.

    In den Eingangsbereichen der Rathäuser werden aktualisierte Plakate mit den Kontaktdaten der publikumsintensivsten Ämter ausgehängt.

    Über die Terminvereinbarung soll den Bürger*innen möglichst eine schriftliche Bestätigung (z.B. E-Mail, Brief) durch die Fachämter für die Einlasskontrolle übermittelt werden.

    Zugänge
    Das Alte und das Neue Rathaus dürfen nur über den Haupteingang des Neuen Rathauses betreten werden. Für die Bürgerberatung gilt eine Ausnahme: Hier ist der Zugang „Bürgerberatung” (Eingang 3) zu nutzen.

    Die Verbindungstüren zwischen Neuem und Altem Rathaus werden wieder geöffnet bleiben, so dass Besucherinnen und Besucher darüber auch zu den Ämtern im Alten Rathaus gelangen können.

    Da die notwendigen Abstände zwischen Personen in einem Großteil der Fahrstühle nicht eingehalten werden können und die Fahrstühle zudem in der Regel nicht über eine Lüftung verfügen, muss die Nutzung weiterhin eingeschränkt bleiben. Bitte nehmen Sie hier entsprechend Rücksicht aufeinander und nutzen Sie ggfs. einen anderen Fahrstuhl oder warten auf eine weitere Fahrt. Der ISB wird die Fahrstühle zudem mit Piktogrammen plakatieren. Über die Fahrstuhl-Schaltung im Neuen Rathaus wird der ISB über eine Rundmail an die Ämter informieren.

    Das Technische Rathaus ist nur über den barrierefreien Eingang an der Falkstraße erreichbar.

    Einlasskontrollen
    Wie bisher wird der Haupteingang des Neuen Rathauses mit einem Sicherheitsdienst besetzt.

    Im Rahmen der Einlasskontrolle wird das Vorliegen eines Termins und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes geprüft. Wer keinen Mund-Nase-Schutz dabei hat, bekommt einen gestellt. Außerdem wird an den Zugängen ein Desinfektionsmittelspender stehen, so dass sich die Besucher*innen die Hände desinfizieren können.

    Bürger*innen, die ohne vorherige Terminvereinbarung zum Rathaus gekommen sind, erhalten am Haupteingang Informationen, um selbst mit dem betreffenden Amt eine Terminvereinbarung treffen zu können. Zur Unterstützung stehen in den ersten Tagen zusätzlich Lotsen bereit. Die Lotsenfunktion übernehmen Beschäftigte des Bürgeramtes.

    Für das Betreten der Museen, Musik- und Kunstschule und der VHS gelten gesonderte Regelungen.

    VHS und MuKu unterrichten wieder ab 11 Mai

    Die Volkshochschule (VHS) und die Musik- und Kunstschule (MuKu) nehmen ab der kommenden Woche schrittweise ihren Betrieb wieder auf. Am Montag, 11. Mai, startet die VHS Bielefeld in Etappen ihren Kursbetrieb. Durch die Corona-Schutzauflagen ist allerdings nur ein eingeschränktes Unterrichtsgeschehen vor Ort möglich. Sowohl in Mitte als auch in den Nebenstellen wird es sukzessive kleine, besondere Formate geben. Imkern, Gebärdensprache, Filmen, Geschichtswerkstatt, Rechtsberatung, Sprachangebote, Nähen, aber auch kleine Exkursionen werden nach und nach möglich sein. Kurse aus dem IT-Bereich, autobiographisches Schreiben oder die Jazzwerkstatt werden auch digital angeboten. Einen Schwerpunkt bilden derzeit Kurse, die aus sozial-gesellschaftlichen Gründen weitergeführt werden müssen, wie Integrations- und Alphabetisierungskurse.

    Für die Sicherheit von Kursteilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen wird durch klare Wegeregelungen, Maskenpflicht in allen offenen Gebäudeteilen (nicht im Kurskontext), starke Teilnehmerbeschränkung und regelmäßige Reinigung der Räumlichkeiten Sorge getragen.

    Über die aktuellen Angebote und Schutzvorkehrungen informiert die Internetseite Externer Linkwww.vhs-bielefeld.de

    Auch Musikschulen dürfen nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ihren Unterrichtsbetrieb wieder aufnehmen. Die Musik- und Kunstschule wird ab dem 11. Mai zunächst mit dem Einzelunterricht im Hauptgebäude an der Burg starten. Ausgenommen davon ist der Unterricht in Blasinstrumenten und Gesang.

    Kurse im Kursbereich fallen bis auf wenige Ausnahmen bis zu den Sommerferien aus. Ausnahmen sind beispielsweise Kurse, die unter freiem Himmel stattfinden. Die Kursteilnehmer*innen dieser Kurse werden telefonisch informiert.

    Alle Einzelheiten zum Wiedereinstiegsplan, zu den Hygieneregeln sowie Telefon-Hotlines mit Sprechzeiten zu den verschiedenen Unterrichtsfächern sind auf der Homepage der Musik- und Kunstschule unter Externer Linkwww.muku-bielefeld.de nachzulesen.

    Die Elternabende werden über Externer LinkMuKu-TV.de online und interaktiv durchgeführt. Das heißt: Die Teilnahme erfolgt am Computer oder per Streaming über den Fernseher. Dabei besteht die Möglichkeit, live Fragen zu stellen.

    Anmeldungen für die Studienvorbereitende Ausbildung werden angenommen. Die Prüfungen hierfür finden, wie vorgesehen, am 4. und 6. Juni statt. Die Pop-Oper der Musik- und Kunstschule, VAN BEETHOVEN, wird um ein Jahr auf die Zeit zwischen dem 2. Juni und dem 5. Juni 2021 verschoben. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.