Arbeitsstruktur der Regiopolregion

Schema der Arbeitsstruktur

Lenkungsebene

Auf der Lenkungsebene ist die Regiopolregion „Chefsache”. Hier treffen die Stadtspitzen der Partnerkommunen bzw. die für die Region zuständigen Führungskräfte und Stäbe zusammen, um die Richtung der Zusammenarbeit zu steuern.
Steuerungskreis der Regiopolregion
Der Steuerungskreis ist das zentrale Gremium der Regiopolregion und setzt sich aus den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie dem Bielefelder Oberbürgermeister zusammen. Auf dieser Ebene werden die strategischen Ziele beraten und Eckpunkte für das operative Handeln beschlossen. Die Runde trifft sich rund zwei Mal im Jahr.

Arbeitsgruppe Regiopolregion
Die AG Regiopolregion kann als „Hauptausschuss” der Regiopolregion betrachtet werden. In diesem treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Partnerkommunen etwa alle zehn Wochen, um die laufende Arbeit abzustimmen und strukturiert voranzutreiben.

Geschäftsstelle der Regiopolregion
Die Geschäftsstelle der Regiopolregion ist im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld angesiedelt. Der Aufgabenschwerpunkt ist die Koordination der Arbeitsgruppen sowie die Sicherstellung der Kommunikationsflüsse.

Arbeitsebene

Auf der Umsetzungsebene verfügt die Regiopolregion über eine Reihe von Fachgruppen. Zudem werden Zusammenkünfte organisiert, die dem Informationsaustausch dienen.
Fachgruppe Mobilität
Mobilität ist das zentrale Thema für die Entwicklung der Regiopolregion. Es besteht u.a. die Absicht, in der Regiopolregion ein Radwegesystem für den Alltagsradverkehr zu entwickeln. Die Städte Bielefeld, Gütersloh und Herford haben auf Verwaltungsebene die Vereinbarung getroffen, einen gemeinsamen Trassenfindungsprozess anzugehen, um die Radschnellwegachse in Ostwestfalen-Lippe zu stärken. Aus diesem infrastrukturellen Rückgrat heraus – so die Idee – können Querverbindungen und Zubringer zu den acht weiteren Partnerkommunen führen.

Fachgruppe Kultur
Die Gruppe hat im ersten Schritt eine Verlinkung der lokalen Veranstaltungskalender umgesetzt. Zudem hat sie die Entwicklung einer Kultur-App für die Regiopolregion angestoßen. Dieser technische Ansatz ist inzwischen weiterentwickelt worden und soll in ein OWL-weites Kulturportal zur Bündelung von Kulturinformationen münden.

Fachgruppe Hochwasserschutz
Im Rahmen der Umweltschutzarbeit haben sich Delegierte aller Kommunen, ergänzt um – die bisher nicht zur Regiopolregion gehörende – Stadt Verl zusammengefunden. Im Zentrum der Diskussion stehen ein Leitfaden zum Hochwasserschutz und eine Gefährdungskarte für Starkregenereignisse.

Fachgruppe Geoinformation
Im Rahmen der Regiopolarbeit werden Themen behandelt, die für eine adäquate Außendarstellung auf Kartenmaterial zurückgreifen müssen. Die AG Geoinformationssystem hat dazu Grundlagen erstellt, die in Verbindung mit den übrigen Gruppen genutzt werden.

Fachgruppe Ökoprofit
Die Gruppe befasst sich mit Ansätzen zur Einführung und Förderung des betrieblichen Umweltmanagements in Unternehmen in den Partnerkommunen. Aus dem Kreis der ersten zehn teilnehmenden Betriebe haben sieben zusätzlich ein Energieeffizienznetzwerk gegründet.

Informationsaustausch Schulentwicklung
Anlass für den Austausch der regiopolen Partnerkommunen sowie der Bezirksregierung Detmold sind Leitlinien des NRW-Schulministeriums und der kommunalen Spitzenverbände zur interkommunalen Schulentwicklungsplanung. Seither erfolgt ein fachlicher Erfahrungsaustausch.

Informationsaustausch Bauhöfe
Der Erfahrungsaustausch der Bauhöfe befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit Kostenoptimierungen zu realisieren sind.