Informationen zum Coronavirus


Aktuelle Entwicklung in Bielefeld


Stand: 27. März 2020, 12.56 Uhr

Aktuelle Corona-Zahlen für Bielefeld:

Infiziert
  • Bestätigt an dem Virus erkrankt sind insgesamt 142 Bielefelder*innen
  • Zehn Personen werden derzeit in Kliniken behandelt, zwei davon werden beatmet
Quarantäne
  • 1.630 Bielefelder*innen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne
  • aus der Quarantäne entlassen sind 208 Personen
Genesen
  • 23 infizierte Personen sind mittlerweile genesen

Stand: 27. März 2020, 10 Uhr

Hilfe für Kulturschaffende
Viele Kulturschaffende stehen aufgrund des Ausfalls von Veranstaltungen vor existenziellen Problemen. Das Kulturamt informiert auf seiner Externer LinkHomepage über die bestehenden Hilfsangebote und Möglichkeiten. So gibt es bereits positive Erfahrungen mit der unbürokratischen Soforthilfe des Landes NRW. Die Informationen werden laufend aktualisiert. Kulturakteure sind außerdem eingeladen, unter Angabe ihrer Sparte per Email an E-Mailkulturamt@bielefeld.de den Newsletter zu bestellen. Für telefonische Beratungen ist das Kulturamt unter 0521 51-8537 zu erreichen.

Stand: 26. März 2020, 14.18 Uhr

In Bielefeld gibt es zwölf weitere bestätigte Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 132. Insgesamt 1.860 Bielefelder*innen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 25. März 2020, 16.34 Uhr

Schutz vor Corona: Bielefelder Rettungsdienst mit Maske und Schutzbrille im Einsatz

Die steigende Anzahl der an COVID-19 erkrankten Personen hat den Bielefelder Rettungsdienst dazu veranlasst, die Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden und Patienten zu erhöhen.

Es kommt zunehmend häufiger vor, dass der Rettungsdienst auf Patienten mit Verdacht auf COVID-19 stößt, ohne dass diese Problematik trotz der strukturierten gezielten Notrufabfrage durch die Leitstellenmitarbeiter aus der Notrufmeldung hervorging. Aus diesem Grund tragen die Rettungsdienstler in der aktuellen Lage bei allen Einsätzen zu sogenannten Internen Notfällen grundsätzlich eine Atemwegsschutzmaske und eine Schutzbrille. Auch der Patient bekommt als eine der ersten Maßnahmen eine Schutzmaske aufgesetzt, da die 2m-Abstandsregel im Rahmen der Notfallversorgung nicht eingehalten werden kann.

Handelt es sich nach der ersten Untersuchung um keinen COVID-19-Verdachtsfall, können die Masken wieder abgenommen werden. Stellt sich ein begründeter Verdacht auf COVID-19 heraus, oder war dieses schon aus der Notrufmeldung ersichtlich, so schützen sich die Retter mit einem zusätzlichen Schutzanzug.

Da es sich bei dem Erreger um einen hoch infektiösen Virus handelt, sind diese Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Notfallversorgung durch den Rettungsdienst unverzichtbar. Die besondere Problematik des Rettungsdienstes besteht darin, dass oft kurz hintereinander Patienten in den Fahrzeugen behandelt und transportiert werden. Außerdem ist der Kontakt zwischen dem Rettungsdienstpersonal und den Patienten oft sehr eng, was eine Übertragung des Virus auf die Rettungsdienstmitarbeiter begünstigt.

Einer Übertragung durch die Kontaktflächen in den Fahrzeugen auf andere Patienten wird dadurch verhindert, dass die Fahrzeuge im Anschluss an den Einsatz desinfiziert werden.

Die besonderen Schutzmaßnahmen sind mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und werden solange wie nötig aufrechterhalten.


Stand: 25. März 2020, 14.42 Uhr

Corona-Infizierte in Bielefeld: unterschiedliche Zahlen bei Stadt und RKI

In den vergangenen Tagen gab es eine große Differenz zwischen dem städtischen Gesundheitsamt und dem Robert-Koch-Institut (RKI) bei der Angabe der Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Bielefeld. Die vom Gesundheitsamt bekanntgegebene Zahl lag um ein Vielfaches höher. Die Weitergabe der Daten ist wie folgt geregelt:
Das städtische Gesundheitsamt meldet die Zahlen täglich an das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG). Dieses fungiert als Landesmeldestelle nach dem Infektionsschutzgesetz. Von dort werden die Zahlen dann an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) und das Robert-Koch-Institut (RKI) weitergeleitet.

Stand: 25. März 2020, 12.49 Uhr

Bielefelder Wertstoffhöfe bleiben weiterhin geschlossen

Die Schließung der Wertstoffhöfe in den Nachbarkommunen mit der Folge des Ausweichens auf die Bielefelder Wertstoffhöfe und die vermehrten Garten- und Aufräumarbeiten der Bielefelder*innen haben am Montag zu unhaltbaren Zuständen auf den Wertstoffhöfen geführt. Der Rückstau beim Wertstoffhof Mitte auf die Herforder Straße und die damit verbundene Verkehrsgefährdung war in Absprache mit der Polizei nicht mehr zu tolerieren. Auch mit Blick auf die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr bei der sehr großen Zahl von Anliefernden widersprach der weitere Betrieb der Wertstoffhöfe allen Empfehlungen der Experten. Die drei Bielefelder Wertstoffhöfe bleiben daher weiterhin geschlossen.

Der Umweltbetrieb bietet jedoch den Bielefelder Bürgern für Notfälle einen Terminservice an. Falls in Einzelfällen über den üblicherweise anfallenden „Hausmüll” (Restmüll, Wertstoffe und Verpackungen, Kartons und Papier, Bio- und Gartenabfälle) hinaus Müll oder Wertstoffe entsorgt werden müssen, kann unter der E-Mail-Adresse E-Mailwertstoffhof@bielefeld.de mit Angabe
  • des Namens, der Adresse und der Telefonnummer der bzw. des Anliefernden
  • sowie des KFZ-Kennzeichens des Fahrzeugs, das zur Anlieferung genutzt wird
formlos ein Abgabetermin beantragt werden.

In diesem Antrag muss begründet werden, warum ein Notfall vorliegt und die Art und Menge der Abfälle angegeben werden. Der Umweltbetrieb entscheidet im Einzelfall, ob tatsächlich ein Notfall besteht und schlägt dann per E-Mail einen Abgabetermin vor. In diesen Notfällen darf die Anlieferung mit maximal 2 Personen erfolgen. Die Gebühr ist grundsätzlich bargeldlos (mit EC Karte) zu entrichten.

Der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld weist außerdem darauf hin, dass
  • Restmüll, Wertstoffe, Kartons und Papier bei Überschreitung des vorhandenen Behälter-volumens zwischengelagert werden sollten und nach und nach über die Behälter entsorgt werden können,
  • Grünschnitt nach Möglichkeit kompostiert werden sollte (Die Saisonbiotonne, die eigentlich erst ab 15.04. geleert wird, kann ausnahmsweise ab sofort zur Leerung bereitgestellt wer-den.),
  • online weiterhin reguläre Externer LinkSperrmülltermine beantragt werden können und
  • beim Sperrmüll auch Schnelltermine für die Abholung innerhalb von zwei Werktagen an-geboten werden (die Gebühr beträgt dann allerdings 78 Euro statt der Standardgebühr von 28 Euro). Zusätzliche Fahrzeuge für ergänzende Termine werden bereitgestellt.


Stand: 25. März 2020, 11.43 Uhr

In Bielefeld sind aktuell 120 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt 1.722 Bielefelder*innen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne - 102 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden.

Stand: 24. März 2020, 16.49 Uhr

Coronavirus in Bielefeld: Kitas, Kontrollen, Drogenberatung und Obdachlosenhilfe

Situation in den Kitas und der Kindertagespflege
Das Jugendamt erreichen seit gestern zahlreiche Fragen zur Situation in den Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen. Sind die dort tätigen Erzieher*innen ausreichend geschützt, um auch die Kinder zu schützen? Ingo Nürnberger, Sozialdezernent und Krisenstabsleiter, hat Verständnis für die geäußerten Sorgen. „Die Erzieher*innen stehen gerade an vorderster Front und leisten einen ganz wichtigen Dienst für uns alle. Sie sorgen mit der Betreuung der Kinder von so genannten Schlüsselpersonen dafür, dass unsere wichtige Infrastruktur – Gesundheitswesen, aber zum Beispiel auch Gesundheitsamt, Ordnungsamt oder Feuerwehr – weiter funktionieren. Die Erzieher*innen können sich dabei auch kaum schützen, weil Schutzausrüstung im Umgang mit Kindern kaum praktikabel ist und auch den Kindern nicht zugemutet werden kann.”

Die Träger müssen darauf achten, dass die Kinder in Kleinstgruppen in großen Räumen betreut werden. Die Betreuung sei wesentlicher Bestandteil für die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung. Deshalb habe auch das Land die Vorgaben für eine Notbetreuung gelockert. „Wir brauchen die Mütter und Väter in den sogenannten systemrelevanten Bereichen. Insbesondere die medizinische Betreuung wird ohne den Einsatz von Ärzten und Pflegepersonal nicht sicherzustellen sein. Aber auch das Gesundheitsamt, die Feuerwehr, die Ordnungsbehörden oder die Lebensmittelmärkte müssen auch morgen noch funktionieren. Aber ich appelliere wirklich ausdrücklich noch einmal an die berechtigten Eltern: Nehmen Sie die Notbetreuung nur in Anspruch, wenn es gar nicht anders geht – zum Schutz Ihrer Kinder, aber auch der Kitabeschäftigten oder Tageseltern!”

Da es auch wegen eines Schreibens des Jugendamtes vom Wochenende an alle Kita-Träger und alle Kindertagespflegepersonen Irritationen gibt, noch einmal zur Klarstellung: Darin wurde über die vom Land NRW getroffenen Regelungen informiert. Dabei ist nicht die Aussage getroffen worden, dass sich die Kindertagespflegepersonen darauf einstellen müssen, bis zu fünf Kinder aus bis zu fünf unterschiedlichen Einrichtungen betreuen zu müssen.

Ziel der Landesregelung ist nach wie vor, dass die Kinder in den Kitas oder in den Kindertagespflegestellen notbetreut werden, in denen sie auch vor der Corona-Krise betreut worden sind. Es bedarf aber auch einer Regelung für Kinder, die bisher nicht in einem Kindertagesbetreuungsangebot gewesen sind und jetzt notbetreut werden müssen. Und es kann auch sein, dass Kinder nicht mehr in der bisherigen Kita oder Kindertagespflegestelle notbetreut werden können, weil diese z.B. wegen eines Corona-Falles geschlossen werden musste. Für diesen Fall hat das Land geregelt, dass das Jugendamt eine Notbetreuung in einem anderen Kindertagesbetreuungsangebot zu organisieren hat. In Betracht kommen nach den Landesvorgaben dabei nur Kitas und Kindertagespflegestellen, in denen aktuell keine Notbetreuung erfolgt.

Das Jugendamt achtet darauf, dass nach Möglichkeit keine neuen Gruppen gebildet werden, in denen Kinder nur einzeln in einer anderen Betreuungseinrichtung untergebracht werden.

Zu den aktuellen Betreuungszahlen: Am 20. März waren 216 Kinder in der Kita und 34 Kinder in der Kindertagespflege in der Notbetreuung (Summe: 250). Stand 24. März befinden sich 272 Kinder in der Kita und 34 Kinder in der Kindertagespflege in der Notbetreuung (Summe: 306). Die Steigerung ist nicht nur auf die geänderten Zugangsvoraussetzungen zurückzuführen, sondern liegt auch daran, dass manche Kinder nur tageweise betreut werden und es daher zwischen den einzelnen Tagen zu Veränderungen kommt. Mit Blick auf die vom Land NRW vorgenommene Neuregelung geht das Jugendamt aber davon aus, dass die Inanspruchnahme steigen wird.

Kontrollen im öffentlichen Raum
Die Stadt kontrolliert an vielen Orten – auch an zentralen Bereichen wie Tüte, Kesselbrink und Treppenplatz. Die Ordnungskräfte werden sehr konsequent vorgehen und Gruppen von mehr als zwei Personen auflösen. Das wurde heute im Krisenstab so vereinbart. Zur Umsetzung des Kontaktverbots hat die Landesregierung einen PDF-Dokument Straf- und Bußgeldkatalog veröffentlicht.

Drogenberatung
Vor der Drogenberatung warten zurzeit mehr als zwei Menschen – manchmal auch größere Gruppen. Grund ist, dass für die medizinisch verordnete Substitution nur einzeln Zugang möglich ist. Die Substitution muss aber unbedingt fortgeführt werden, damit die Menschen nicht ohne Hilfe in Entzug geraten. Wir werden aber gemeinsam mit der Drogenberatung nach Lösungen suchen, die Gruppe möglichst klein zu halten und auf den Sicherheitsabstand zu achten.

Wohnungslosenhilfe
Die Angebote der Wohnungslosenhilfe sind geöffnet. Bereits am 13. März wurde mit dem Träger Bethel vereinbart, dass sowohl der Sozialdienst als auch die „Kava” für Menschen ohne eigene Wohnung zugänglich sind. Der Zugang wird allerdings gesteuert. Alle Bewohnerinnen und Bewohner unserer Unterkünfte dürfen sich in den Unterkünften zur Zeit ganztägig aufhalten. Natürlich müssen auch weitere Hilfsmöglichkeiten stark eingeschränkt werden, aber nicht alle. Wohnungslose Menschen stehen in ihrer Situation vor noch größeren Herausforderungen als ohnehin schon. Aber die Stadt kümmert sich und hat auch für Fälle möglicher Quarantäne bereits vorgesorgt. Auch die Straßensozialarbeit von Bethel.regional ist weiter unterwegs.


Stand: 24. März 2020, 11.55 Uhr

Sechs weitere Personen wurden positiv auf Coronavirus getestet. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf aktuell 104. Insgesamt 1.565 Bielefelder*innen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 23. März 2020, 15.30 Uhr

Dringlichkeitsentscheidung: Gebühren und Beiträge werden ausgesetzt oder erstattet

Gute Nachrichten: Die PDF-Dokument Dringlichkeitsentscheidung zur Aussetzung bzw. Erstattung von Elternbeiträgen und Gebühren haben OB Pit Clausen und die Fraktionschefs Ralf Nettelstroth (CDU) und Hans-Georg Fortmeier (SPD) heute unterschrieben. Das heißt konkret: Elternbeiträge für KiTas werden ausgesetzt und Gebühren für MuKu, Theater und Co. werden im April nicht erhoben. Alle Infos dazu stehen in der PDF-Dokument Beschlussvorlage.

Stand: 23. März 2020, 12.06 Uhr

In Bielefeld gibt es aktuell 98 bestätigte Corona-Fälle. Insgesamt 1.348 Bielefelder*innen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 23. März 2020, 12.00 Uhr

Ab 12 Uhr am heutigen Montag (23. März) schließt auch der Wertstoffhof Mitte.

„Wegen des hohen Andrangs in den vergangenen Tagen und auch heute kann die Sicherheit der Anlieferer auf dem Wertstoffhof nur so gesichert werden”, sagt Andreas Geisler vom Umweltbetrieb. Da die beiden anderen Bielefelder Wertstoffhöfe bereits letzte Woche geschlossen werden mussten, nahm der Andrang auf den Wertstoffhof Mitte immer mehr zu. Auch aus den Nachbarkommunen kamen immer mehr Kunden, da dort bereits überall die Wertstoffhöfe geschlossen haben.

Ab sofort eingestellt sind auch die mobilen Schadstoffsammlungen, für heute geplant in Dornberg und morgen in Jöllenbeck. Das teilte die Firma Suez soeben mit. Wer gefährliche Schadstoffe abgeben muss, meldet sich zur Terminabstimmung beim Umweltbetrieb unter Telefon 51 3230.


Stand: 22. März 2020, 17.00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute in einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsident*innen der Länder das weitere Vorgehen im Umgang mit dem Coronavirus festgelegt. Zu den Ergebnissen sagt Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen:

„Ich finde es gut, dass wir bundeseinheitlich vorgehen. Das Kontaktverbot wird helfen, die Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Und ganz wichtig: Wir können auch übers Telefon kontakten. Auch ohne Begegnung muss niemand allein bleiben.”

Weitere Informationen zum Kontaktverbot stehen auf der Externer LinkHomepage des Landes NRW.

Stand: 22. März 2020, 12.36 Uhr

In Bielefeld gibt es aktuell 93 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 12 mehr als gestern. Insgesamt 1.353 Bielefelder*innen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 21. März 2020, 17.05 Uhr

Das Land NRW hat eine Neuregelung zur Notbetreuung in Schulen und Kindertagesbetreuungsangeboten getroffen, die bereits ab Montag, 23. März 2020, gilt.

Es reicht künftig aus, dass ein Elternteil in kritischer Infrastruktur tätig ist. Das heißt, es müssen nicht länger zwei Bescheinigungen vorgelegt werden. Zur Vorlage beim Arbeitgeber wurde deshalb ein PDF-Dokument neuer Vordruck erstellt.

Da die Voraussetzungen für eine Notbetreuung hierdurch gelockert werden, ändert sich für die Kinder, die sich bereits in der Notbetreuung befinden, grundsätzlich nichts. Zur Neuregelung hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW eine PDF-Dokument Kurzinformation zusammengefasst.

Neu ist, dass der Notbetreuungsanspruch künftig auch das Wochenende umfassen kann. Das ist der Fall, wenn der in kritischer Infrastruktur tätige Elternteil auch am Wochenende arbeiten muss, dabei unabkömmlich ist und die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann.

Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen beantwortet das Ministerium in seinen PDF-Dokument FAQs.


Stand: 21. März 2020, 12.00 Uhr

Neun weitere Personen wurden postiv auf Coronavirus getestet. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 81. Insgesamt 1.268 Bielefelder*innen befinden sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne.

Stand: 20. März 2020, 15.20 Uhr

Stadt ruft zur Spende von Infektionsschutzmaterial auf
Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel zum Schutz vor dem Coronavirus werden knapp, sie zu beschaffen ist sehr schwierig. Die Stadt Bielefeld bittet deshalb insbesondere Handwerks- und Industrieunternehmen, aber auch Händler und Privatleute um Mithilfe. Benötigt werden dringend Schutzkleidungen und Masken für Sanitäts- und Rettungskräfte. Gesucht werden:

Masken:
  • Atemmaske FFP 3 mit Ausatemventil
  • Atemmaske FFP 3 ohne Ausatemventil
  • Atemmaske FFP 2 mit Ausatemventil
  • Atemmaske FFP 2 ohne Ausatemventil
  • Mund-Nasen-Schutz („OP-Schutzmasken”)

Schutzanzug:
  • Schutzoverall Kat.3 Typ 4b
  • Schutzoverall Kat 3 Typ 5/6
  • Schutzkittel, hinten schließend, mit langem Arm

Hand-Desinfektionsmittel mindestens mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid”

Schutzbrillen als Bügel- oder Kopfbandbrille,
Vollsicht mit seitlichem Augenschutz oder ähnlich

Kopfhauben: Einwegschutzhauben/OP-Hauben

Wichtige Hinweise: Entgegengenommen werden ungeöffnete Ausrüstungsgegenstände in Originalverpackung bzw. ungeöffnete Gebinde mit Desinfektionsmittel.

Abgabemöglichkeit:
Die Spenden können zentral auf der Hauptfeuerwache (Am Stadtholz 18) abgegeben werden. Bei größeren Mengen können die Spenden auch abgeholt werden. Die Stadt bittet darum, sich vorab mit dem zuständigen Koordinator in Verbindung zu setzen
unter Telefon 0521 51-8950 (Mo – Fr: 8 Uhr – 16 Uhr), um die Übergabeformalitäten abzustimmen. Möglich ist auch eine E-Mail an sonderpostfach.rettungsdienst@bielefeld.de. Bitte nur
Anfragen im Zusammenhang mit dem Spendenaufruf an die Kontaktdaten richten.


Stand: 20. März 2020, 15.15 Uhr

Die Zahlen sind weiter gestiegen: In Bielefeld sind 72 Personen positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt 1.128 Bielefelder*innen sind derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 19. März 2020, 18.10 Uhr

Stadt will auf Elternbeiträge verzichten
Wie geht die Stadt mit Corona-Partys und „Massentreffen” Jugendlicher an unterschiedlichen Treffpunkten in der Stadt um? Auch das war heute Thema im Krisenstab unter Leitung von Sozialdezernent Ingo Nürnberger.

Hauptproblem sind zurzeit die Zusammenkünfte von Jugendlichen an beliebten Treffpunkten wie zum Beispiel Schulhöfe oder Kesselbrink. Um diese Treffen zu vermeiden, wird die Stadt verstärkt kontrollieren und Aufklärungsarbeit durch Sozialarbeiter*innen leisten. Auch Schulhausmeister sind zur Kontrolle der Schulhöfe aktiviert. Quartiershelfer*innen der Bezirksämter sollen als Problemmelder eingesetzt werden. Die Kontrollen finden auch am Sonntag statt. „Uns ist klar, dass Kindern und Jugendlichen momentan die Decke auf den Kopf fällt. Sie können kaum verstehen, warum die Situation so ist, wie sie ist. Sie müssen aber einsehen, dass die Regeln auch für sie gelten. Besonders auch diese Gruppenansammlungen tragen zur schnellen Verbreitung des Virus bei und gefährden ihre Großeltern”, appelliert Ingo Nürnberger.

Das Gesundheitsamt macht auch noch einmal deutlich, dass Menschen in Quarantäne eine hohe Verantwortung haben. Sie sind infektiös und müssen sich deshalb an die Auflagen für häusliche Quarantäne halten. Das betrifft auch Reiserückkehrer, die sich in Quarantäne begeben müssen. Hier gilt: Zu Hause bleiben!

Viele Bielefelder*innen fragen sich zurzeit, ob sie jetzt wirklich die Gebühren für die ausgefallene Kita, OGS oder Theatervorstellung bezahlen müssen. Dazu hat sich Oberbürgermeister Pit Clausen heute in einer Videobotschaft geäußert. Er wird dem Rat vorschlagen, zunächst bis Ende April den Besucher*innen des Theaters, der Konzerte in der Oetkerhalle oder der VHS die Kosten für die ausgefallenen Veranstaltungen zu erstatten. Das gilt auch für die ausgefallenen Kurse der Musik- und Kunstschule.

Auch Elternbeiträge in der Kita und der OGS sollen nicht erhoben werden. Auf Sondernutzungsgebühren für Geschäfte und Gastronomen soll ebenfalls verzichtet werden, wenn diese Unternehmen wegen Corona teilweise oder ganz schließen müssen.


Stand: 19. März 2020, 16.30 Uhr

Die Zahlen sind weiter gestiegen. Mittlerweile sind 57 Bielefelder*innen mit dem Virus infiziert. 960 Personen sind in häuslicher Quarantäne. 28 Testergebnisse stehen noch aus.

Stand: 19. März 2020, 16.00 Uhr

Ab sofort sind die Wertstoffhöfe Nord und Süd an der Engerschen Straße 245 und an der Fabrikstraße 32 geschlossen. Es stehen nicht genug Mitarbeiter zur Verfügung. Sobald sich die Personalsituation geändert hat, sollen die Wertstoffhöfe wieder öffnen. Der Wertstoffhof Mitte bleibt vorerst erreichbar.

Stand: 19. März 2020, 12.45 Uhr

In Bielefeld gibt es sechs neue bestätigte Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 55. Insgesamt 888 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 18. März 2020, 16.24 Uhr

Weitere einschränkende Maßnahmen für die Bevölkerung
Eine neue Allgemeinverfügung regelt weitere tiefe Einschnitte in das öffentliche Leben aller Bielefelder*innen. Aber: Die Grundversorgung der Bevölkerung ist und bleibt weiterhin gesichert. Es wird aber deutliche Einschränkungen z.B. für das Freizeitverhalten, für Restaurants, Reiserückkehrer oder Einzelhandelsgeschäfte geben. Durch die Maßnahmen werden die Sozialkontakte auf ein Mindestmaß reduziert. Nur so lassen sich Erfolge bei der Ausbreitung des Virus erzielen. Alle Details stehen in der PDF-Dokument  [346 KB]Allgemeinverfügung. Außerdem gibt es eine weitere PDF-Dokument  [313 KB]Allgemeinverfügung für das Betretungsverbot von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen.

Stand: 18. März 2020, 12.00 Uhr

In Bielefeld gibt es sechs neue bestätigte Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 49. Insgesamt 703 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Stand: 17. März 2020: 18.22 Uhr

In Bielefeld sind aktuell 43 Personen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 15 mehr als gestern. Insgesamt 542 Bielefelder*innen sind derzeit in häuslicher Quarantäne. Viele Testergebnisse stehen noch aus, deshalb ist weiter von steigenden Zahlen auszugehen.

Stand: 16. März 2020, 18.30 Uhr

Notbetreuungsstellen, Arbeitgeberbescheinigung, Ausschussarbeit und Eheschließungen
Mit Stichtag heute (Montag, 16. März) sind insgesamt 28 Menschen in Bielefeld positiv auf Coronavirus getestet worden. Mehrere Dutzend Verdachtsfälle allerdings sind noch offen. Wegen der vom Wochenende noch ausstehenden Testergebnisse werden am morgigen Dienstag noch höhere Zahlen erwartet.

Notbetreuung in Schulen und Kitas:
Die positive Nachricht aus dem Krisenstab von heute: Die Notbetreuungsstellen wurden am Morgen nicht von Eltern zu betreuender Kinder gestürmt. „Die Eltern sind ihrer Verantwortung heute großartig nachgekommen. Mir ist aber auch klar, dass die nächsten Wochen für viele Familien richtig hart werden,” sagte Ingo Nürnberger nach der Krisenstabssitzung am heutigen Montag (16. März).

Schulen:
Nach einer Umfrage des Amtes für Schule (Stand 11 Uhr) waren heute 310 Grundschüler*innen, verteilt auf 88 Gruppen in der Notbetreuung. In der Sekundarstufe I wurden 29 Schüler*innen betreut. Insgesamt gibt es in Bielefeld 12.000 Grundschüler*innen. 35.000 Schüler*innen gehen zu weiterführenden Schulen.

Kitas:
Auch in den KiTas war heute nach Information des Jugendamtes wenig los. Unterm Strich gab es wenig Probleme, auch die Träger meldeten keine größeren Schwierigkeiten vor Ort. Zahlen hat das Jugendamt nicht abgefragt, die Situation soll weiter beobachtet werden. In Bielefeld besuchen insgesamt 13.500 Kinder die Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen.

Arbeitgeberbescheinigung:
Für Erziehungsberechtigte, die den Einrichtungen für die Notbetreuung ihrer Kinder eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen müssen, steht das PDF-Dokument Formular Arbeitgeberbescheinigung zum Download bereit.

OB-Videobotschaft
Oberbürgermeister Pit Clausen hat sich heute mit einer Videobotschaft an alle Bielefelder*innen gewandt. Darin bittet er eindringlich darum, das Rathaus ohne vorherige Verabredung nicht zu betreten. Um persönliche Kontakte zu vermeiden, sei die Stadt bemüht, alle Anliegen telefonisch oder per E-Mail zu regeln. Außerdem mahnt er zur Geduld: Die Telefonleitungen seien zum Teil überlastet. Sicher könne auch das ein oder andere Anliegen verschoben werden.

Inzwischen fahren bereits einige Bereiche der Stadtverwaltung ihren Publikumsverkehr runter. So bittet das Bürgeramt, nur in dringenden Notfällen direkt zu erscheinen.

Um den Publikumsverkehr zu entzerren, werden hier schon folgende Maßnahmen umgesetzt:

Die Bürgerberatung reduziert ihr Terminangebot deutlich. Bisher halten sich zu Spitzenzeiten 80 bis 100 Menschen in der Bürgerberatung auf. Um eine Wartesituation zu vermeiden, werden in der Ausländerbehörde nur noch solche Fälle bedient, die eine Arbeitserlaubnis benötigen oder die einen abgelaufenen Aufenthaltstitel haben. Zurzeit dürfen an einer Trauung des Standesamtes nur noch das Brautpaar, Trauzeugen und ggf. ein Dolmetscher teilnehmen. Alle weiteren Gäste müssen sich außerhalb des Gebäudes warten.

Außerdem beschränkt die Stadt nach umfassender Interessenabwägung und Risikobewertung alle Sitzungen des Rates, seiner Ausschüsse und der Bezirksvertretungen. Die PDF-Dokument  [124 KB]Allgemeinverfügung der Stadt von heute tritt ab Mittwoch, 18. März, 0:00 Uhr, in Kraft und gilt bis zum 30. April.


Stand: 16. März 2020, 9.52 Uhr

Weitere Auswirkungen des Coronavirus in Bielefeld: Ab sofort bleibt der Tierpark Olderdissen geschlossen!

Stand: 15. März 2020, 16.07 Uhr

In Bielefeld gibt es zwei neue bestätigte Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 27. Insgesamt 365 Menschen befinden sich derzeit in Quarantäne darunter mehrere Dutzend Verdachtsfälle.

Stand: 15. März 2020, 14.57 Uhr

Volkshochschule stellt Semester ein
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage stellt die Externer LinkVHS Bielefeld ab sofort das gesamte Unterrichtsgeschäft und alle Einzelveranstaltungen (Vorträge, Ausstellungseröffnungen, große Prüfungen) ein. Die Mitarbeiter*innen der VHS stehen für die Beratung vorerst noch zur Verfügung, wenn möglich telefonisch!

Stand: 15. März 2020, 13.35 Uhr

Die Stadt Bielefeld hat Besuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben, sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften verfügt. Das Sozialdezernat fordert die Angehörigen auf, nur die nötigsten Besuche zu machen. Die Einrichtungen sind ab sofort verpflichtet, die Besuche streng zu reglementieren. Alle Informationen stehen in der PDF-Dokument  [393 KB]Allgemeinverfügung.

Stand: 15. März 2020, 10.45 Uhr

Wegen der landesweit steigenden Coronafälle hat das Land am Freitag unter anderem verfügt, dass es ab Montag ein Betretungsverbot für Kinder in alle Kitas und Kindertagespflegestellen gibt.

Nur Eltern, die in unverzichtbaren Berufen arbeiten, können nach dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales ihre Kinder in die Kitas und Kindertagespflegestellen bringen, soweit sie keine private Betreuung organisieren können oder sie nicht im Homeoffice arbeiten können. Dazu gibt es mittlerweile einen PDF-Dokument konkretisierenden Erlass und Externer LinkLeitlinien vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Nach dem Erlass des Ministeriums gehören folgende Bereiche zu den unverzichtbaren Tätigkeiten:
„Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.”

Da das Kitapersonal selbst verpflichtet ist, zum Dienst zu erscheinen, gehören die Mitarbeiter*innen auch zu den „unverzichtbaren Schlüsselpersonen” mit einem Anspruch auf Betreuung ihrer Kinder.

Dieser gesamte Kreis der Berechtigten wird aber insofern weiter eingeschränkt, dass beide Elternteile in solchen Schlüsselpositionen tätig sein müssen. Zudem dürfen die Berechtigten selbst natürlich keine Krankheitssymptome aufweisen, dürfen nicht infiziert sein, dürfen nicht im Kontakt mit infizierten Personen gewesen sein und dürfen sich nicht kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Ab Mittwoch sollen die Eltern von ihren Arbeitgebern entsprechende Bescheinigungen vorlegen. Das Land hat dafür ein entsprechendes Formular zugesagt.

Der Krisenstab wird auf der Basis der Landesvorgaben am Montag die Details zur Umsetzung der Regelungen festlegen. Wie bisher wird der Krisenstab die Kita-Träger, die Kindertagespflegepersonen und den Jugendamtselternbeirat weiter auf dem Laufenden halten.

Dem Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger ist bewusst, dass der Verzicht der Landesregierung auf eine Übergangszeit bei der Kindertagesbetreuung für alle Betroffenen, die kein Recht auf die Notversorgung haben, ein Riesenproblem darstellt. Die betroffenen Eltern, die nicht in den Schlüsselbereichen arbeiten, werden aber dringendst gebeten, ihre Kinder selbst zu betreuen oder andere Betreuungsmöglichkeiten zu suchen. „Ich appelliere an das Verantwortungsbewusstsein aller Eltern, sich an die Vorgaben zu halten, so schwer es auch fällt. Nur dann können die Kitas und Kindertagespflegestellen sich morgen gut um die Kinder kümmern, die noch in die Einrichtungen gehen dürfen. Bei diesen Regeln geht es um Ihre eigene Gesundheit, um die Gesundheit Ihrer Kinder, der Großeltern, aber auch um die Gesundheit der Erzieher*innen.”


Stand: 14. März 2020, 17.35 Uhr

Sechs neue bestätigte Corona-Fälle in Bielefeld, 30 Ergebnisse stehen noch aus

Am Samstag gingen bis 16 Uhr beim Gesundheitsamt Bielefeld sechs neue positive Testergebnisse ein; damit gibt es in Bielefeld insgesamt 25 bestätigte Corona-Fälle. Allerdings stehen aktuell noch 30 Testergebnisse aus, die Zahl wird sich also absehbar auch kurzfristig weiter erhöhen. Fast 340 Menschen befinden sich mittlerweile in Quarantäne. Der Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger weist darauf hin, dass es wegen der steigenden Infektionszahlen und wegen der anzunehmenden hohen Zahl an noch nicht entdeckten infizierten Menschen wichtig ist, größere Menschenmengen zu meiden und soziale Kontakte so stark wie möglich zurückzufahren. Tanzveranstaltungen sind ohnehin untersagt, aber klar muss auch sein: Kneipenbesuche sind zwar nicht verboten, aber unvernünftig.

Ingo Nürnberger teilt zudem mit, dass ab morgen die Hilfsdienste eine aufsuchende Testung ermöglichen. Nicht mobile Menschen zum Beispiel im Altenheim müssen nicht zu den Teststellen kommen, sondern werden vor Ort in ihrem Wohnumfeld getestet. Für die Sicherheit der Tester*innen ist gesorgt.


Stand: 13. März 2020, 17.30 Uhr

Land Nordrhein-Westfalen hat angeordnet: Kitas und Schulen ab Montag geschlossen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat heute per Erlass die Schließung von Kindertagesstätten, Tagespflegeeinrichtungen, Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs ab Montag (16. März) angeordnet, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Was das für Bielefeld bedeutet:

Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufskollegs
Die Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs sind ab Montag (16. März) und bis 19. April geschlossen, es findet kein Unterricht mehr statt. Sollten Eltern nicht sofort eine Alternativbetreuung organisieren können, dürfen sie ihre Schulkinder am Montag und Dienstag (15. und 16. März) auf eigene Verantwortung noch in die Einrichtungen schicken. Lehrer*innen werden dann vor Ort sein. Das gilt auch für das Ganztagsbetreuungspersonal.

Ab Mittwoch (17. März) gibt es für die Schüler*innen der Klassen 1 bis 6 an allen Standorten ein Notbetreuungsprogramm. Für Kinder mit Ganztagsbetreuung gilt das bis in den Nachmittag hinein sowie in der Ferienzeit. Das Notbetreuungsprogramm ist jedoch nur für Kinder geöffnet, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wichtig sind (siehe Definition unten). Ein Ferienbetreuungsprogramm wie sonst üblich wird es in diesen Osterferien nicht geben.

Auch der Beginn der Vorlesungszeit für das Sommersemester 2020 ist für alle Hochschulen auf den 20. April verschoben worden. Die Externer LinkUniversität Bielefeld und die Externer LinkFH Bielefeld informieren auf ihren Internetseiten.

Kitas und Tagespflege
Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen werden ab Montag, 16. März, bis einschließlich 19. April geschlossen. Für die Kindertagestätten gibt es keine Übergangsphase.

Während der Zeit der Schließung gibt es an allen Standorten ein Notbetreuungsprogramm. Daran dürfen jedoch nur Kinder teilnehmen, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wichtig sind.

Vorläufige Regelung für das Notbetreuungsprogramm
Es darf – als vorläufige Regelung – sein Kind in die Notbetreuungsprogramme von Kitas und Schulen geben, wer in folgenden Bereichen arbeitet:

  • Medizin (Pflegekräfte und Ärzte)
  • Bereich der öffentlichen Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Justiz)
  • Daseinsvorsorge (Ver- und Entsorgung)
  • Betreuung im Notprogramm in Kitas und Schulen
  • alle, die zwingend und unabweisbar darauf angewiesen sind, das Kind unterzubringen


  • Stand: 13. März 2020, 15.00 Uhr

    Die Landesregierung hat die Schließung von Schulen und KiTas angeordnet. Über die Auswirkungen für Bielefeld informiert der Krisenstab heute Nachmittag. Alle wichtigen Informationen werden dann hier veröffentlicht.

    Stand: 12. März 2020, 17.30 Uhr

    Zahl der Corona-Erkrankten in Bielefeld steigt: Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

    Zahl der Erkrankten
    Stand heute (Donnerstag, 12. März) ist die Zahl der Corona-Infizierten in der Stadt Bielefeld auf 15 gestiegen. Es handelt sich nach wie vor bei allen Erkrankten um Reiserückkehrer. Über 300 Personen aus dem Umfeld dieser bestätigten Fälle stehen im Moment unter häuslicher Quarantäne, Zahl steigend.

    Alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt
    Die Stadt Bielefeld untersagt per PDF-Dokument  [973 KB]Allgemeinverfügung ab Sonntag, 15. März, 0:00 Uhr, bis zum 30. April alle öffentlichen Veranstaltungen. Mündlich setzt das Ordnungsamt dieses Verbot schon ab sofort durch. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Veranstaltungsort in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel ist. Veranstalter*innen haben die Möglichkeit prüfen zu lassen, ob sie eine Ausnahmegenehmigung bekommen können. Die Allgemeinverfügung wird am Samstag (14. März) öffentlich bekannt gemacht und kann bereits jetzt eingesehen werden. Die Kriterien und die Prüfung durch das Gesundheitsamt sind jedoch streng. Durch das Verbot der Veranstaltungen soll die rasante Verbreitung des Virus verlangsamt werden. Private Veranstaltungen sind von der Verfügung nicht betroffen. Den Veranstalter*innen wird jedoch dringend empfohlen, anhand der PDF-Dokument  [23 KB]Checkliste zu prüfen, ob die Veranstaltung stattfinden kann.

    Oberbürgermeister Pit Clausen zur Situation
    „Wir bündeln all unsere Kräfte für die Bewältigung dieser Herausforderung für die Stadtgesellschaft. Mir ist bewusst, dass sich das Leben in dieser Stadt gerade grundlegend ändert. Die Szenarien, was geschähe, wenn wir nichts tun, zwingen uns zum Handeln. Im Moment sind alle gefordert, sich verantwortungsbewusst zu verhalten.”


    Stand: 11. März 2020, 18.00 Uhr

    Vier neue bestätigte Corona-Fälle in Bielefeld: Bei den Erkrankten handelt es sich um Reiserückkehrer, die in häuslicher Quarantäne sind. Damit sind in Bielefeld insgesamt neun Menschen mit dem Virus infiziert.

    Stand: 11. März 2020, 17.30 Uhr

    Zentrale Diagnostikzentren öffnen in Bielefeld / Untersuchung nur mit Voranmeldung

    In Bielefeld werden ab Donnerstag, den 12. März 2020, zwei zentrale Diagnostikzentren zur Abklärung von COVID-19 eingerichtet. Sie befinden sich in der ehemaligen Notfallambulanz am Klinikum Bielefeld in Mitte und in den Zelten am Haus Gilead I des EvKB in Bethel.

    Zentrale Diagnostikzentren öffnen in Bielefeld / Untersuchung nur mit Voranmeldung

    In Bielefeld werden ab Donnerstag, 12. März 2020, zwei zentrale Diagnostikzentren zur Abklärung von COVID-19 eingerichtet. Sie befinden sich in der ehemaligen Notfallambulanz am Klinikum Bielefeld in Mitte und in den Zelten am Haus Gilead I des EvKB in Bethel. Die Zentren werden von den Ärztinnen und Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) betrieben und sind an Werktagen sowie am Wochenende stundenweise vormittags und nachmittags geöffnet. Wichtig: Um die Patient*innen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, findet eine Untersuchung nur nach einem telefonischen Beratungsgespräch und der Abklärung einer klaren Indikation statt. Dafür stehen die Coronavirus-Hotline der Stadt Bielefeld unter Telefon 0521 51-2000, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und das Servicetelefon der KV unter Telefon 116117 zur Verfügung.


    Stand: 11. März 2020, 16.06 Uhr:

    Die Stadt Bielefeld hat als zuständige Gesundheitsbehörde verfügt, Großveranstaltungen ab einer Größe von 1.000 Personen zunächst bis zum 30. April zu untersagen. Details stehen in der PDF-Dokument Allgemeinverfügung.

    Stand: 10. März 2020, 18.15 Uhr:

    Drei neue Corona-Erkrankte in Bielefeld: Einrichtung einer zentralen Teststelle, Absage von Großveranstaltungen

    In Bielefeld ist die Zahl der Corona-Infizierten im Laufe des Dienstags (10. März) weiter gestiegen. Insgesamt fünf Bielefelder*innen sind positiv auf das Virus getestet worden. Um schneller testen zu können, wird am Donnerstag am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) eine Zentrale Untersuchungseinheit eröffnet. Dort werden auf Anweisung des Gesundheitsamtes ausschließlich begründete Fälle getestet. Um eine weitere Verbreitung zu verzögern, werden in der Stadt Bielefeld ab sofort und bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen stattfinden.

    Um eine weitere Verbreitung zu verzögern, werden in der Stadt Bielefeld ab sofort und bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen mehr stattfinden. Das bedeutet, dass zum Beispiel das Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen den VfL Osnabrück am kommenden Freitag ohne Besucher ausgetragen wird und auch zahlreiche Kulturveranstaltungen an verschiedenen Orten der Stadt nicht stattfinden können.

    Hintergrund ist ein Erlass des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, der den Kommunen heute Nachmittag zugestellt worden ist. Darin ordnet das Land dieses Vorgehen zum Schutz vor dem Coronavirus an. Bei größeren Veranstaltungen unter 1.000 Besucher*innen wird es in jedem Fall zu einer individuellen Einschätzung kommen und ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Die Stadt wird dazu in den nächsten Tagen eine Checkliste zur Verfügung stellen, die den Veranstaltern an die Hand gegeben wird. An diesen Durchführungsbedingungen werden sie ablesen können, welche Kriterien erfüllt werden müssen, damit eine Veranstaltung stattfinden kann. Veranstalter können sich mit ihren Fragen auch an die Stadt wenden unter Telefon 51-2000.


    Stand: 10. März 2020, 12.09 Uhr:

    Die Ergebnisse sind da: Die noch ausstehenden zwei Tests auf Coronavirus sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes negativ. Damit sind nur zwei der sieben Bielefelder Teilnehmer*innen der Israel-Reisegruppe positiv getestet worden.

    Stand: 7. März 2020, 15 Uhr

    In Bielefeld sind am Samstag, 7. März, zwei positive Fälle des neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Oberbürgermeister Pit Clausen hat umgehend den Krisenstab einberufen, der von Sozialdezernent Ingo Nürnberger geleitet wird.

    Es handelt sich um einen 53-jährigen Bielefelder und eine 47-jährige Bielefelderin. Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das hat das Gesundheitsamt noch am Samstagmorgen angeordnet.

    Beide Personen waren mit einer Reisegruppe in Israel. Nach der Rückkehr wurde ihnen über die Reiseagentur mitgeteilt, dass der Busfahrer, mit dem die Gruppe in Israel unterwegs war, positiv auf Corona getestet wurde. Sie haben daraufhin unverzüglich das Gesundheitsamt kontaktiert.

    Insgesamt gehörten sieben Personen aus Bielefeld zu der Reisegruppe. Für alle hat das Gesundheitsamt unverzüglich Labortests veranlasst. Der aktuelle Stand: Neben den zwei positiv Getesteten sind drei negativ. Zwei Testergebnisse stehen noch aus. Nach Angaben des Gesundheitsamtes verhalten sich alle Betroffenen umsichtig und kooperativ.

    Zurzeit ist das Gesundheitsamt dabei, alle Kontaktpersonen zu ermitteln und falls notwendig, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger: ” Alle Maßnahmen dienen dazu, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreiten kann. Gerade jetzt ist es wichtig, besonnen und unaufgeregt zu handeln. Jeder kann dazu beitragen, indem er die inzwischen allen bekannten Hygienemaßnahmen persönlich einhält.”


    Stand: 7. März 2020, 11.45 Uhr

    Es gibt den ersten bestätigten Coronafall in Bielefeld. Der Krisenstab tagt zurzeit. Die Stadt informiert heute Nachmittag.

    Stand: 5. März 2020

    Die Stadt Bielefeld hat unter Telefon 0521 51-2000 eine Hotline für alle Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet. Montags bis freitags geben städtische Mitarbeiter*innen von 8 bis 16 Uhr allgemeine Auskünfte sowie Hinweise zur Vorbeugung. Außerhalb der Service-Zeiten steht die Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 zur Verfügung. In Bielefeld gibt es weiterhin keinen bestätigten Corona-Fall.

    Stand: 29. Februar 2020

    In der Stadt Bielefeld gibt es weiterhin keinen bestätigten Corona-Fall. Auch die Verdachtsfälle haben sich Samstag, 29. Februar, nicht bestätigt. Es gibt aktuell auch keinen offenen Verdachtsfall.


    Coronavirus-Hotline der Landesregierung

    Tel. (02 11) 91 19 10 01
    mo-fr 8-18 Uhr

    Coronavirus-Hotline der Stadt Bielefeld

    Tel. 0521 51-2000
    mo-fr 8-16 Uhr


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