Land Nordrhein-Westfalen hat angeordnet:

13.03.2020
Kitas und Schulen ab Montag geschlossen

Bielefeld (bi)

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat heute per Erlass die Schließung von Kindertagesstätten, Tagespflegeeinrichtungen, Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs ab Montag (16. März) angeordnet, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Was das für Bielefeld bedeutet:

Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufskollegs

Die Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs sind ab Montag (16. März) und bis 19. April geschlossen, es findet kein Unterricht mehr statt. Sollten Eltern nicht sofort eine Alternativbetreuung organisieren können, dürfen sie ihre Schulkinder am Montag und Dienstag (15. und 16. März) auf eigene Verantwortung noch in die Einrichtungen schicken. Lehrerinnen und Lehrer werden dann vor Ort sein. Das gilt auch für das Ganztagsbetreuungspersonal.

Ab Mittwoch (17. März) gibt es für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an allen Standorten ein Notbetreuungsprogramm. Für Kinder mit Ganztagsbetreuung gilt das bis in den Nachmittag hinein sowie in der Ferienzeit. Das Notbetreuungsprogramm ist jedoch nur für Kinder geöffnet, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wichtig sind (siehe Definition unten). Ein Ferienbetreuungsprogramm wie sonst üblich wird es in diesen Osterferien nicht geben.

Kitas und Tagespflege

Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen werden ab Montag, 16. März, bis einschließlich 19. April geschlossen. Für die Kindertagestätten gibt es keine Übergangsphase.

Während der Zeit der Schließung gibt es an allen Standorten ein Notbetreuungsprogramm. Daran dürfen jedoch nur Kinder teilnehmen, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wichtig sind (siehe Definition unten). 

Vorläufige Regelung für das Notbetreuungsprogramm

Es darf – als vorläufige Regelung – sein Kind in die Notbetreuungsprogramme von Kitas und Schulen geben, wer in folgenden Bereichen arbeitet:

      - Medizin (Pflegekräfte und Ärzte)

      - Bereich der öffentlichen Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Justiz)

      - Daseinsvorsorge (Ver- und Entsorgung)

      - Betreuung im Notprogramm in Kitas und Schulen