Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans* und Inter*sexuelle (LSBTI*)

Lesben, Schwule, bisexuelle inter* und trans* Menschen engagieren sich in Bielefeld in unterschiedlichen Gruppen für Vielfalt und Toleranz. Sie organisieren kulturelle und politische Veranstaltungen, sind Anlaufpunkt für Jugendliche und Eltern, bieten Aufklärung, psychosoziale Beratung, Unterstützung im Coming-out, Treffen, Gesundheitsförderung, Medien und Onlineportale sowie Sport- und Freizeitaktivitäten.

Mit dem CSD Bielefeld feiern Lesben, Schwule, bisexuelle inter* und trans* Menschen der Stadt jährlich im Sommer mit Parade und Straßenfest die Erfolge ihrer Emanzipationsbewegung und demonstrieren für Gleichberechtigung sowie die Vielfalt sexueller und sozialer Identitäten und Lebensformen.

Zu den einzelnen Gruppen in alphabetischer Reihenfolge

Die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (LSBTI*) in der Deutschen Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren verbessert, dennoch ist die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung faktisch noch nicht erreicht

Als eine der ersten Städte in NRW hat die Stadt Bielefeld bereits in den Jahren 2002 und 2004 gemeinsam mit dem "Netzwerk lesbische und schwule Gruppen in Bielefeld e. V." Handlungsprogramme entwickelt, um Benachteiligungen von Lesben und Schwulen abzubauen und ihre Gleichstellung zu fördern. "Sexuelle Identität” ist eine der Dimensionen der Charta der Vielfalt, der beizutreten der Rat der Stadt Bielefeld im Jahr 2009 beschlossen hat. Mit dem hier vorgelegten Aktionsplan wird diese Dimension als Querschnittsthema in die Verwaltung eingebracht. Der Plan umfasst neun Handlungsfelder mit insgesamt 75 Maßnahmen, deren vollständige und nachhaltige Umsetzung auch davon abhängen wird, ob und wie das Arbeitsfeld "Gleichstellung von LSBTI*" in der Verwaltung mit Ressourcen ausgestattet werden wird.



Kontakt

Gleichstellungsstelle
Friederike Vogt
Tel. 0521 51-6334
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