Gleichstellung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* und Queere Menschen (LSBTIQ*)

Seit Juni 2018 unterstützt die Gleichstellungsstelle die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* in Bielefeld. 2020 nehmen wir das Q für Queer dazu, als offener Begriff, der alle einschließt, die mit ihrem Aussehen und / oder Verhalten heteronormativen Vorstellungen nicht entsprechen und auch generell Kategorien in Frage stellen.

Die Aufgabe umfasst die Umsetzung und Weiterentwicklung des Aktionsplans PDF-Dokument „Gleichstellung von LSBTIQ* in Bielefeld. Dieser hat das Ziel LSBTIQ* sichtbar zu machen, Öffentlichkeit zu schaffen, durch Sensibilisierungsmaßnahmen Diskriminierung abzubauen und die Akzeptanz zu fördern. Die Unterstützung der LSBTIQ* Community und auch die enge Zusammenarbeit mit der Community gehört ebenso zu den Aufgaben, wie die Unterstützung bei konkreten Anliegen von Einzelpersonen.

Durch die Beteiligung in alle Arbeits- und Lebensbereiche soll ein Bewusstsein für LSBTIQ* geschaffen werden, damit vorhandene Angebote ausgeweitet und bei neuen Angeboten die Belange von LSBTI* mitgedacht werden. Die Vielfalt der Bereiche, z.B. Jugend, Alter, Behinderung, Sport, Herkunft, Familie, Gesundheit, Arbeit, Kultur, … zeigt den Umfang der Aufgabe.

Die LSBTIQ* Stelle wirkt in die Verwaltung, Stadtgesellschaft und in die Community.

Durch Veranstaltungen und Kampagnen sollen LSBTIQ* sichtbar werden, hierbei werden Problemlagen angesprochen, Informationen gegeben und (im Nachhinein) Strategien und Maßnahmen entwickelt.
  • Aufklärung über die Lebensrealitäten von LSBTIQ*
  • Diskriminierungen aufzeigen
  • Empowerment für LSBTIQ*

Was ist LSBTIQ*
Die Abkürzung LSBTIQ* steht für: lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen. Wir benutzen die Buchstabenkombination, um die Vielfalt der geschlechtlichen und sexuellen Identitäten aufzuzeigen und zu benennen. Das Sternchen* (auch Gender-Star oder Asterisk genannt) wird als Platzhalter verwendet, um alle Geschlechter und Identitäten über „männlich” und „weiblich” hinaus sichtbar zu machen. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie unter Externer Linkwww.aug.nrw.

Lesben, Schwule, bisexuelle, inter*, trans* und queere Menschen engagieren sich in Bielefeld in unterschiedlichen Gruppen für Vielfalt und Toleranz. Sie organisieren kulturelle und politische Veranstaltungen, sind Anlaufpunkt für Jugendliche und Eltern, bieten Aufklärung, psychosoziale Beratung, Unterstützung im Coming-out, Treffen, Gesundheitsförderung, Medien und Onlineportale sowie Sport- und Freizeitaktivitäten.

Mit dem CSD Bielefeld feiern Lesben, Schwule, bisexuelle inter*, trans* und queere Menschen der Stadt jährlich im Sommer mit Parade und Straßenfest die Erfolge ihrer Emanzipationsbewegung und demonstrieren für Gleichberechtigung sowie die Vielfalt sexueller und sozialer Identitäten und Lebensformen.

Zu den einzelnen Gruppen in alphabetischer Reihenfolge

Die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und Queeren (LSBTIQ*) in der Deutschen Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren verbessert, dennoch ist die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung faktisch noch nicht erreicht

Als eine der ersten Städte in NRW hat die Stadt Bielefeld bereits in den Jahren 2002 und 2004 gemeinsam mit dem "Netzwerk lesbische und schwule Gruppen in Bielefeld e. V." Handlungsprogramme entwickelt, um Benachteiligungen von Lesben und Schwulen abzubauen und ihre Gleichstellung zu fördern. "Sexuelle Identität” ist eine der Dimensionen der Charta der Vielfalt, der beizutreten der Rat der Stadt Bielefeld im Jahr 2009 beschlossen hat. Mit dem hier vorgelegten Aktionsplan wird diese Dimension als Querschnittsthema in die Verwaltung eingebracht. Der Plan umfasst neun Handlungsfelder mit insgesamt 75 Maßnahmen, deren vollständige und nachhaltige Umsetzung auch davon abhängen wird, ob und wie das Arbeitsfeld "Gleichstellung von LSBTI*" in der Verwaltung mit Ressourcen ausgestattet werden wird.


Bis zum 31. Januar gilt bei der Stadtverwaltung: Einlass nur mit Termin!
Lesen Sie die Infos zum eingeschränkten Publikumsverkehr

Kontakt

Gleichstellungsstelle
Friederike Vogt
Tel. 0521 51-6334
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