Sie fragen – Expert*innen

11 bis 12 Uhr und 13 bis 14 Uhr
An ausgewiesenen Messeständen stehen Expert*innen für Sie bereit, die Ihre Fragen zu diesen Fachthemen beantworten:


Minijob – Reicht das aus?
Wer im Minijob arbeitet, sollte seine Rechte kennen. Arbeitsrechtlich sind Minijobs keine Arbeitsverhältnisse 2. Klasse. Für einige Personengruppen wie Studierende, Rentner und Rentnerinnen kann der Minijob durchaus sinnvoll sein. In der Regel ist er aber keine berufliche Alternative, die dauerhaft und auch langfristig eine existenzielle Grundlage zur Existenzsicherung schafft. Altersarmut ist vorprogrammiert, wenn Sie ihn über einen längeren Zeitraum ausüben. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Minijobs wissen wollen.
Stand: Agentur für Arbeit, Diana Glanz

Teilzeitausbildung – Geht das?
Die Teilzeitausbildung ist ein Ausbildungsmodell speziell für (junge) Eltern und Personen, die einen Angehörigen pflegen und entsprechend keine Zeit für eine klassische Vollzeitausbildung haben. Mit der Reform des Berufsausbildungsgesetzes im Jahr 2005 wurde die Möglichkeit der Teilzeitausbildung rechtlich geregelt. Auszubildende absolvieren maximal 75 Prozent der Arbeitszeit im Unternehmen. Damit soll vor allem Müttern (und Vätern) die Chance auf eine Ausbildung gegeben werden. Wie das geht erfahren Sie hier.
Stand: Jobcenter Arbeitplus Bielefeld, Rosemarie Baumeister

Rehabilitation – Mit (neuer) Kraft durchstarten
Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen haben es auf dem Arbeitsmarkt schwerer als andere Personengruppen. Medizinische und/oder berufliche Rehabilitation sind vielfach notwendig, um im Berufsleben wieder Fuß fassen zu können. Nutzen Sie die Chance, sich über verschieden Angebote zum Thema „Rehabilitation” zu informieren.
Stand: Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, Vera Trocha

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Dummer Witz oder Belästigung?
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet jede Form der sexuellen Belästigung und verpflichtet jeden Arbeitgeber/jede Arbeitgeberin einzugreifen, wenn es zu Übergriffen kommt.
Viele berufstätige Frauen wurden schon am Arbeitsplatz sexuell belästigt. Aus Scham oder Angst um den Arbeitsplatz wird über das Thema jedoch kaum gesprochen. Wo die Grenzen vom kollegialen Miteinander und sexueller Belästigung verlaufen und welche Handlungsmöglichkeiten Sie bei grenzverletzendem Verhalten haben, erfahren Sie hier.
Stand: Frauennotruf Bielefeld e.V., Stefanie Koch

Geschickte Selbstdarstellung bei Facebook, LinkedIn & Co.
Soziale Netzwerke im Internet bieten viele Möglichkeiten, sich selbst zu präsentieren. Schnell vermischt sich hier Berufliches mit Privatem - manchmal mehr als es uns oder anderen lieb ist. Gekonnt in Szene gesetzt können Sie Ihre Selbstpräsentation im Netz aber auch gezielt nutzen und Ihre Karrierechancen verbessern. Wir geben Ihnen konkrete Tipps, wie Sie Ihre Online-Kontakte managen und so Ihre Selbstdarstellung im Netz gezielt steuern können.
Stand: CREOS, Juliane Otto

Elternzeit und Wiedereinstieg – Vereinbarkeit gestalten!
Die neuen Regelungen beim Elterngeld – insbesondere das (neue) ElterngeldPlus – sowie die Partnerschaftsmonate sollen erwerbstätigen Eltern bei der Geburt eines Kindes eine gerechtere finanziell unterstützte Auszeit vom Beruf und einen schnelleren Wiedereinstieg ermöglichen. Dabei spielt auch die Kinderbetreuung eine zentrale Rolle. Welche
Möglichkeiten die (neuen) Elterngeldregelungen bieten und wie Sie die richtige Kinderbetreuung finden, erfahren Sie hier.
Stand: Familienbüro Stadt Bielefeld, Heike Bockermann

Rente – (K)ein Buch mit sieben Siegeln
Die Rente fällt für die allermeisten Frauen häufig sehr viel geringer aus als die von Männern. Im gesetzlichen Rentensystem bietet allein Erwerbsarbeit die Möglichkeit, Rentenansprüche zu erwirtschaften. Von einem durchgängigen Erwerbsverlauf sind jedoch viele Frauen weit entfernt. Fast die Hälfte aller Frauen arbeitet in Teilzeit, um z. B. Kinderbetreuung und/oder Pflege von Angehörigen und Beruf zu vereinbaren. Manche steigen – oft gezwungenermaßen - beruflich auch für eine gewisse Zeit ganz aus. Diese Erwerbseinschränkungen und -unterbrechungen und die immer noch diskriminierend niedrigeren Löhne und Gehälter in den sog. „Frauenberufen” tragen dazu bei, dass heutige (und zukünftige) Rentnerinnen im Durchschnitt nur halb so viel Rente wie Männer erhalten. Welche Renten-Arten es (für Frauen) gibt, wie sich diese auswirken und wie Sie für eine existenzsichernde Rente selbst (mit-)sorgen können, erfahren Sie hier.
Stand: Volkshochschule, Veronika Schmidt-Lentzen

Geld macht unabhängig: Die eigenen Finanzen im Griff
Das Gehalt von Frauen liegt im Schnitt unter dem der Männer, Frauen arbeiten häufiger Teilzeit als Männer, Frauen nehmen meist die längeren beruflichen Auszeiten für die Familie als ihre Partner. All das macht sich beim Budget bemerkbar – heute und in Zukunft. Denn fest steht: Wer heute weniger Einkommen hat, wird im Alter weniger Rentenansprüche haben. Grund genug, dass Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen, egal ob alleinstehend oder in fester Partnerschaft. Denn es lohnt sich in jedem Alter zu wissen, wie Sie netto mehr aus ihrem Bruttogehalt herausholen, wie Sie sich das nötige finanzielle Polster für den Ruhestand schaffen und wie Sie sich absichern können für den Fall, dass Sie zum Beispiel nach einer Trennung plötzlich auf sich allein gestellt sind.
Stand: Volkshochschule, Isabell Pohlmann

Pflege – Familienfreundlich – Geht das?
Viele Frauen steigen aus dem Pflegebereich aus, da die Anforderungen in der Altenpflege ihren Berufswünschen nicht entsprechen (Reduktion auf Verrichtungspflege), sie mit familiären Wünschen nicht vereinbar sind (Schicht- und Wochenenddienste) und die Arbeitsverdichtung zu stressig ist. Diese Kennzeichnung des Pflegealltags betrifft aber vor allem den stationären Bereich und in Teilbereichen auch die ambulante Pflege. Welche alternativen Beschäftigungsfelder eine geregelte bzw. planbare Arbeitszeit ermöglichen und die Betreuung der alten Menschen in den Mittelpunkt stellen, erfahren Sie hier.
Stand: IN VIA Bielefeld – Herford e. V., Hildegard Reichelt

Lehrer*in werden - Mit dem Seiteneinstieg zum Traumberuf
Sie wollen Lehrer*in werden und haben etwas ganz anderes gelernt? Sie sitzen vielleicht in einem Büro, stehen in einem Labor und denken darüber nach, wie es wäre, Ihr Wissen in einem Klassenzimmer an junge Menschen weiterzugeben? Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, um auch spät noch in den Schulbetrieb einzusteigen. Viele Bundesländer suchen verzweifelt nach Lehrkräften. Welche Möglichkeiten das Land Nordrhein-Westfalen bietet und wie ein Seiteneinstieg gelingen kann, erfahren Sie hier aus erster Hand.
Stand: Bezirksregierung Detmold, Hella Hunecke und Claudia Tempel