Information und Beratung


Stillfreundliches Bielefeld

Stillen hat sowohl für das Baby als auch für die Mutter gesundheitliche Vorteile, die durch zahlreiche Studien belegt sind. Zur Muttermilch gibt es bisher keine gleichwertige Alternative. Muttermilch ist genau an die Bedürfnisse des Babys angepasst, stärkt das Immunsystem und fördert eine gesunde Entwicklung. Zudem fördert das Stillen eine starke Bindung zwischen Mutter und Kind und verringert das Risiko für Mittelohrentzündungen und bestimmte Darmerkrankungen bei dem Kind sowie für Eierstock- und Brustkrebs bei der Mutter.
Trotz eindeutiger Vorteile sieht man heutzutage wenige stillende Mütter in der Öffentlichkeit. Wie der Externer LinkGesundheitsbericht „Stillfreundliches Bielefeld. Daten zum Stillverhalten.” zeigt, existieren in Bielefeld, wie in der gesamten europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation, die niedrigsten Stillraten weltweit.

Mit der Kampagne „Stillfreundliches Bielefeld” möchte die Stadt Bielefeld das Stillen unterstützen und fördern, um allen Kindern von Lebensbeginn an eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Zu häufig fühlen sich Frauen beim Stillen in der Öffentlichkeit unwohl oder haben Schwierigkeiten einen geeigneten Ort zu finden. Stillen ist jedoch normal und gesund. Deshalb sollten sich junge Familien nicht zurückziehen müssen und auch während der Stillzeit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Ziel der Kampagne ist es, die Akzeptanz für das Stillen in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Hierfür werden PDF-Dokument  [1954 KB]Informationsposter zur Weltstillwoche im Oktober 2019 in Stadtbahnen und Bussen von moBiel sowie in weiteren Institutionen platziert. Zudem können sich interessierte Lokale, Geschäfte und Öffentliche Einrichtungen durch einen Aufkleber sichtbar als stillfreundlicher Ort auszeichnen lassen und auf der PDF-Dokument  [351 KB]Liste stillfreundlicher Orte im Internet veröffentlicht werden. Das entsprechende Anmeldeformular für die Aktion und die Bestellung des Aufklebers finden Sie auf dieser Externer LinkSeite.

Kontakt:
Dirk Cremer
Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachsungsamt
Tel. 0521 51-5022
E-MailE-Mail

Fremdsprachige Praxen

Die vorliegende Informationsbroschüre richtet sich an Migrantinnen und Migranten sowie Fachkräfte in Bielefeld. Sie informiert über ärztliche und psychotherapeutische Praxen, die in unterschiedlichen Sprachen beraten und behandeln können.

Bielefelder Notfallnummern

Wohin wende ich mich außerhalb der regulären Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte bei einem medizinischen Notfall?
Zur Beantwortung dieser Frage hat die Kommunale Gesundheitskonferenz einen Flyer mit den wichtigsten Notfallnummern erstellt. Sie hofft damit, den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Orientierung anzubieten. Der Flyer Bielefelder Notfallnummern liegt in einer aktualisierten Fassung von August 2019 in den Bielefelder Apotheken und Krankenhäusern sowie in Bürgerberatung, Stadtbibliothek, Volkshochschule, Jobcenter und in verschiedenen Beratungsstellen aus.



Überleitungsbrief

Der Bielefelder Pflegeüberleitungsbrief der kommunalen Pflege- und der kommunalen Gesundheitskonferenz wurde 2019 an die Belange für Menschen mit Behinderungen angepasst und um eine Kurzfassung, dem sog. Notfallbogen, ergänzt. Der Notfallbogen ersetzt nicht die Langfassung. Ziel ist eine lückenlose Versorgung für alle Menschen. Beide Dokumente können ausgefüllt und gespeichert werden. Im Fall einer Besiedlung/Kolonisierung oder Infektion mit Multiresistenten Erregern (MRE) muss der MRE-Bogen von mre-owl.net zusätzlich ausgefüllt werden.

PDF-Dokument  [333 KB]Pflegeüberleitungsbrief
PDF-Dokument  [105 KB]Notfallbogen
PDF-Dokument  [203 KB]Überleitungsbrief Multiresistente Erreger


Krisenkarte für Männer

Die Kommunale Gesundheitskonferenz hat eine Krisenkarte für Männer entwickelt. Sie enthält erste Telefonnummern, die gewählt werden können, wenn der Alltag aus den Fugen gerät. Der aufgedruckte QR-Code führt mit dem Smartphone direkt zum Internetangebot.



Infokampagne zum Thema Herzinfarkt

Im Jahr 2008 hatte die Bielefelder Gesundheitsberichterstattung festgestellt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen wie Männern die häufigste Todesursache sind. Frauen erleiden zwar nach wie vor seltener als Männer einen Herzinfarkt; ein solches Ereignis endet aber häufiger tödlich für sie. Ein Grund dafür ist, dass sie im Vergleich zu Männern später ein Krankenhaus erreichen, u. a. weil die Symptome nicht als Anzeichen für einen Herzinfarkt gedeutet werden. Gerade die erste so genannte „goldene Stunde” nach einem Infarkt ist aber entscheidend für den Behandlungserfolg.
Mit dem Ziel, Frauen für die Symptome eines Herzinfarkts zu sensibilisieren und sie in einem solchen Fall zur direkten Wahl des Notrufs 112 zu ermutigen, haben die Kommunale Gesundheitskonferenz, die Stadtwerke und die Gleichstellungsstelle eine Infokampagne gestartet. Sie engagieren sich gemeinsam im Bielefelder Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit für die Gesundheit von Frauen.
Im Februar und März 2009 hängen Plakate zum Thema in zahlreichen moBiel-Bussen und -Bahnen aus. Der begleitende Flyer, den Sie mit einem Klick auf die Grafik herunterladen können, bietet weiterführende Informationen zu Risikofaktoren, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten.
Sie können den Informationsflyer in der Information des Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes, Nikolaus-Dürkopp-Str. 5-9, oder bei der Gleichstellungsstelle für Frauenfragen im Alten Rathaus, Niederwall 25, erhalten.

HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Das Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit der Kommunalen Gesundheitskonferenz möchte mit dem vorliegenden Flyer über den aktuellen Stand der Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) informieren.

HP-Viren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern. In der Regel verläuft eine Infektion mit HPV ohne Beschwerden und somit unbemerkt. Einige HPV-Typen können jedoch im Genital- und Analbereich sowie selten im Mundrachenraum Krebs und seine Vorstufen auslösen. Andere HPV-Typen können sehr unangenehme Feigwarzen verursachen.
Die Impfung gegen HPV bietet einen wirksamen Schutz gegen die gefährlichsten HPV-Typen und senkt somit das Risiko für diese Krebserkrankungen. Der Impfschutz sollte bereits vor dem ersten sexuellen Kontakt bestehen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen HPV für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren und seit Juni 2018 auch für alle Jungen in diesem Alter.

Eine Impfung gegen HPV wird vor allem in den Praxen für Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin und Frauenheilkunde angeboten. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Externer LinkBundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Interesse können wir Ihnen den Informationsflyer in Papierversion für Ihre Institution, Ihre Beratungsstelle oder Einrichtung zur Verfügung stellen.

Kontakt:
Dirk Cremer
Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachsungsamt
Tel. 0521 51-5022
E-MailE-Mail


Broschüre "Psychosoziale Versorgung bei der Diagnose Brustkrebs"

Die Arbeitsgruppe »Psychosoziale Versorgung bei der Diagnose Brustkrebs« der Kommunalen Gesundheitskonferenz Bielefeld hat die Broschüre "Psychosoziale Versorgung bei der Diagnose Brustkrebs" herausgegeben. Darin enthalten sind Angebote für Betroffene, Angehörige und Freunde, teilweise auch in russischer und türkischer Sprache.

Sie erhalten darin einen Überblick, wohin Sie sich mit Ihren persönlichen Fragen und Anliegen vor Ort wenden können. Sollten Sie sich mit Ihren Fragen und Bedürfnissen in diesem Angebot nicht wiederfinden, helfen Ihnen die aufgeführten Beratungsstellen gerne bei der Suche nach geeigneten Angeboten.

Sie können die Broschüre im PDF-Format mit einem Mausklick in die Grafik aufrufen.