Neuer Service für Beschwerden: Ordnungstelefon

Ab 11. November 2019 freigeschaltet
Die Stadt Bielefeld richtet unter der Telefonnummer 51-3030 ein „Ordnungstelefon” ein, das auch außerhalb der klassischen Dienstzeiten erreichbar ist. Außerdem wird das Ordnungsamt künftig mehr Präsenz in den Abendstunden zeigen.

Am 11. November 2019 geht es los mit einem deutlich ausgeweiteten telefonischen Serviceangebot:

  • montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 23 Uhr,
  • freitags von 7.30 Uhr bis 1.00 Uhr am Folgetag,
  • samstags 18 Uhr bis 1.00 Uhr am Folgetag.

  • Das Ordnungstelefon ist ein Service für Bürgerinnen und Bürger, die Probleme auf öffentlichen Plätzen, in Grünanlagen oder im gesellschaftlichen Alltag feststellen bzw. sich gestört fühlen oder sich beschweren möchten – beispielsweise wegen Alkoholkonsums auf Kinderspielplätzen, Verstößen gegen die Anleinpflicht von Hunden oder wildes Grillen bzw. Belästigungen durch Feuer/ Grillfeuer etc.

    Außerhalb dieser Servicezeiten weist eine Bandansage auf die Notfall- und Störungshotlines hin. Darüber hinaus kann auch der Mängelmelder in der BürgerService-App und auf der bielefeld.de genutzt werden. Die Eingänge werden am nächsten Werktag bearbeitet.

    Bei akuter Gefahr ist unbedingt die 110 zu wählen. Dies gilt auch für die Meldung zum Beispiel von Diebstählen, Einbrüchen, Verkehrsunfällen oder Gewaltdelikten.

    Mehr Präsenz
    Neben der besseren Erreichbarkeit wird das Ordnungsamt künftig auch in den Stadtbezirken mehr Präsenz zeigen. Der Mobile Außendienst ist montags bis donnerstags bis 23 Uhr sowie freitags und samstags bis zum Folgetag 1.00 Uhr im Einsatz. Die Polizei wird weiterhin, wenn es die Einsatzlage erfordert, das Ordnungsamt unterstützen.

    Zum Hintergrund
    Um das Sicherheitsgefühl der Bielefelderinnen und Bielefelder zum Beispiel an Orten wie dem Treppenplatz oder dem Reichowplatz zu erhöhen, entwickelte das Ordnungsdezernat ein Konzept und brachte es Anfang 2018 politisch auf den Weg. Ein Erfahrungsbericht wurde im Haupt-, Wirtschafts- und Beteiligungsausschuss im April 2019 vorgestellt. Die Verwaltung hatte unter anderem die Maßnahmen vorgeschlagen, die jetzt umgesetzt wurden – nämlich die Zahl der Ordnungskräfte um vier Vollzeitstellen aufzustocken und die telefonische Erreichbarkeit des Ordnungsamtes in den Abend- und Nachtstunden zu verbessern. Für die Einsatzfahrten stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drei Einsatzfahrzeuge zur Verfügung, so dass flexibel und zeitnah gehandelt werden kann.

    Die Ressourcen wurden im Rahmen der Haushaltsplanberatungen beschlossen, die Stellen konnten vorzeitig zum 1. Oktober besetzt werden. Nach entsprechender Qualifizierung werden die neuen Kräfte ab 11. November 2019 eingesetzt.