Finanzielle Hilfen für Mieter und Eigentümer von Wohnraum (Wohngeld)


Antragsannahme, Beratung und Bearbeitung

Amt für soziale Leistungen – Sozialamt –
Team Wohnungshilfen

Zuständige Sachbearbeiter/innen können Sie telefonisch beim BürgerServiceCenter (BSC) unter (0521) 51-0 oder an der Information im Neuen Rathaus erfragen.

Stadtbezirke Mitte, Gadderbaum, Dornberg, Stieghorst, Schildesche, Jöllenbeck:
Neues Rathaus
Niederwall 23
33597 Bielefeld
Tel. 0521 51-6545
Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr. 8:00 – 12:00 Uhr, Do. 8:00 – 12:00 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr


Heepen:
Gebäude des Bezirksamtes Heepen
Salzufler Straße 13
33719 Bielefeld
Erdgeschoss, Zi. 1-4
Tel. 0521 51-2017
Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr. 8:00 – 12:00 Uhr, Do. 8:00 – 12:00 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr

Brackwede, Senne und Sennestadt:
Gebäude des Bezirksamtes Brackwede
Germanenstraße 22
33647 Bielefeld
Erdgeschoss, Zi. 1-6
Tel. 0521 51-5232
Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr. 8:00 – 12:00 Uhr, Do. 8:00 – 12:00 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr

Annahmestelle Sennestadt:
Sennestadthaus
Lindemann-Platz 3
33689 Bielefeld
3. OG, Zi. 305
Tel. 0521 51-5232
Öffnungszeiten: Dienstag 9:00 – 12:00 Uhr

Annahmestelle Jöllenbeck:
Gebäude des Bezirksamtes Jöllenbeck
Amtsstraße 13
33739 Bielefeld
Erdgeschoss, Zi. 3
Tel. 0521 51-6604
Öffnungszeiten: Dienstag 9:00 – 12:00 Uhr

Wer kann Wohngeld erhalten?

Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete (für Mieter) oder Belastung (für Wohneigentümer) für Haushalte mit geringem Einkommen. Insbesondere Rentner, Bezieher von Arbeitslosengeld I und Erwerbstätige mit niedrigem Einkommen gehören zur Gruppe der Wohngeldbezieher.

Anders als beispielweise beim Arbeitslosengeld II oder der Grundsicherung für Ältere und Nichterwerbstätige ist es beim Bezug von Wohngeld in der Regel unschädlich, wenn man über Vermögen verfügt (z.B. Sparguthaben). Nur dann, wenn Vermögen in erheblichem Umfang (z.B. bei einer Person über 60.000 €) vorhanden ist, besteht kein Wohngeldanspruch. Das Einkommen oder Vermögen naher Verwandter außerhalb des eigenen Haushaltes spielt für den Bezug von Wohngeld ebenfalls keine Rolle.


Wer ist vom Wohngeld ausgeschlossen?

Wohngeld erhält nicht, wer andere Sozialleistungen erhält, in denen die Wohnkosten bereits enthalten sind. Das sind zum Beispiel Bezieher folgender Leistungen: Arbeitslosengeld II, Grundsicherung für Ältere und Erwerbsunfähige, Hilfe zum Lebensunterhalt. Alleinstehende, die dem Grunde nach Anspruch auf Ausbildungsförderung (BaföG, BAB) haben, sind ebenfalls vom Wohngeld ausgeschlossen. Gleiches gibt gilt für Wehr- oder Zivildienstleistende mit Anspruch auf Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (USG).


Wie wird das Wohngeld berechnet und welche Einkünfte sind anzurechnen?

Wohngeld wird nach einer Formel errechnet. Berechnungsmaßstäbe sind
  • die Haushaltsgröße
  • das Gesamteinkommen des Haushaltes
  • die zu berücksichtigende Miete oder Belastung

    Anzurechnen sind alle steuerpflichtigen Einkünfte und auch eine Reihe steuerfreier Einkünfte. Einkünfte von Kindern mit Ausbildungsvergütung sind ebenso anzurechnen wie Einkünfte aus geringfügiger Beschäftigung oder Zinsen aus Sparguthaben.

    Nicht angerechnet wird dagegen in der Regel das Kindergeld bzw. der Kindergeldzuschlag.


  • Antrag und Unterlagen

    Um Wohngeld zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Wohngeld kann frühestens ab dem Ersten des Monats der Antragstellung gezahlt werden. Dem Antrag sind Nachweise über alle Einkünfte, die Miete bzw. Belastungen beizufügen. Näheres entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Merkblatt.

    Antragsvordrucke und Anlagen