Zusätzliche Fahrradabstellplätze

Neue attraktive Radabstellanlagen vor Bielefelder Schulen und dem Rathaus unterstützen die Bielefelder Stadtgesellschaft, sich gesund und klimafreundlich zu bewegen!
Logos: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Nationale Klimaschutz Initiative
Die Schülerinnen, Schüler der Frölenbergschule, Stiftschule, Martinschule, Sudbrackschule, Diesterwegschule, Gesamtschule Quelle und des Ratsgymnasiums freuen sich über ihre neuen, mit Fördermitteln aus dem nationalen Klimaschutzprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geförderten Radabstellanlagen.

Insgesamt bieten die sieben schulischen Anlagen Abstellmöglichkeiten für 509 Fahrräder.

Alle die geförderten Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Europäischen Mobilitätsprojekt STARS (Sustainable Transport Accreditation for Schools) 2016 für ihr Engagement auf dem Gebiet der Mobilitätsförderung und in verschiedenen Unterrichts-bezügen Themen der klimafreundlichen und gesunden Mobilität behandeln.

Die geförderten Grundschulen Frölenbergschule, Stiftschule, Martinschule, Diesterweg-schule und Sudbrackschule setzen das im Rahmen des Landesprojektes „Mehr Freiraum für Kinder” erarbeitete „Ganzheitliche Interventionskonzept zur schulischen Mobilitätsförderung in Bielefelder Grundschulen (GIM-BI)” um. Kernpunkt dieses Konzeptes ist ein „bewegter Unterricht”, bei dem Schülerinnen/Schüler ab der 3. Klasse vermehrt im Rahmen ihres Sachkunde- und Sportunterrichtes ausgewiesene Naturlernorte im Umkreis von 1,5 km zur Schule aufsuchen und erkunden.
Die Schulen werden in der Planung und Umsetzung der pädagogischen Maßnahmen von dem Amt für Verkehr, dem Amt für Schule, dem Umweltamt, dem Umweltbetrieb, der Polizei sowie externen Akteuren wie den Krankenkassen, dem staatlichen Schulamt, der Initiative Bielefelder Kinder- und Jugendärzte, der Universität Bielefeld (Fakultät für Gesundheits-wissenschaften) und der Initiative „Fahrräder bewegen Bielefeld” unterstützt.

Diese kombinierten Maßnahmen erwiesen sich als so erfolgreich, dass innerhalb von zwei Jahren die Nutzung des Fahrrades und des Skooters durch die Schülerinnen/Schüler und das Lehrpersonal um 9 Prozent stieg.
Da die ganzheitlichen pädagogischen Maßnahmen in den nächsten Jahren weitergeführt und ausgebaut werden sollen, ist somit sichergestellt, dass die neuen Fahrradabstellanlagen eine hohe Nutzungsauslastung haben.


Die Stadt Bielefeld hat zudem im Umfeld des Neuen Rathauses 102 zusätzliche Fahrradabstellplätze geschaffen. Insgesamt sind nun 140 öffentlich zugängliche Rad-Stellplätze vorhanden.
Damit finden Bürgerinnen und Bürger beim Besuch der Bürgerberatung, der Tourist-Information oder der Beratungsangebote im Rathaus leicht eine kostenlose und diebstahl-sichere Anschlussmöglichkeit für ihre Fahrräder.
Auch an den Eingängen zur Sparkasse und zur Tiefgarage sowie in der Viktoriastraße befinden sich Abstellplätze. Insgesamt sind es zehn Standorte.

Alle neuen Fahrradabstellanlagen mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 240.000 Euro werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 62 Prozent unter dem Titel: „KSI: Fahrradabstellanlagen an Schulen und am Rathaus Bielefeld” mit dem Förderkennzeichen 03K04764 gefördert.

Im Rahmen eines Folgeantrages aus dem Jahr 2017 konnten an der Bültmannshofschule und der Queller Schule weitere hochwertige Abstellanlagen für insgesamt 183 Fahrräder sowie zusätzlich für Kickboards und Scooter mit Unterstützung durch Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) errichtet werden. Die Zuwendungen hierfür in Höhe von ca. 65.000 Euro werden gewährt aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Titel: „KSI: Fahrradabstellanlagen an der Bültmannshofschule und der Queller Schule in Bielefeld”, Förderkennzeichen 03K07592.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Nähere Informationen zum Förderprogramm: Externer Linkwww.ptj.de


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