Jakobskreuzkraut

Das Jakobskreuzkraut, auch Jakobsgreiskraut genannt, ist eine einheimische Pflanze, die sich in den letzten Jahren insbesondere auf ungenutzten Flächen oder an Straßenrändern ausgebreitet hat. Sie enthält Giftstoffe (Pyrrolizidin-Alkaloide), die Weidetieren bei Aufnahme größerer Mengen gefährlich werden können. Die frische Pflanze wird auf der Wiese von den Tieren gemieden. Im getrockneten Zustand (Heu) erkennen Tiere die Gefahr jedoch nicht. Eine Ausdehnung der Bestände auf genutztes Grünland sollte daher verhindert werden. Eine Mahd während der Blüte oder ein Ausstechen kleinerer Bestände sind die wesentlichen Bekämpfungsmethoden. Um dies für öffentliche Flächen, wie städtische Grundstücke oder Straßenseitengräben, zu organisieren, gibt es im Umweltamt zwei Kontaktpersonen:

Für den Süden Bielefelds: Dietmar Althaus, Tel. 51-3313, E-MailE-Mail
Für den Norden Bielefelds: Egbert Worms, Tel. 51-2962, E-MailE-Mail

So gehen Sie vor:
  • Versuchen Sie die Pflanze zu bestimmen. Handelt es sich wirklich um Jakobskreuzkraut?
  • Handelt es sich um eine öffentliche Fläche oder um einen Seitenstreifen an einer Straße?
  • Wenn Sie meinen, beide Fragen mit Ja beantworten zu können, bestimmen Sie die genaue Lage der Fläche. Ein Kartenausschnitt ist hilfreich.
  • Beschreiben Sie die Größe der betroffenen Fläche (Einzelpflanzen, Quadratmeter, Streckenlänge an Straßen). Fotos sind hilfreich.
  • Übermitteln Sie die Daten per E-Mail an eine der oben genannten Kontaktpersonen.

  • Ihre Angaben werden geprüft. Ggf. gibt es Rückfragen. Bei einer öffentlichen Fläche wird das Umweltamt den Unterhaltungspflichtigen ermitteln und das weitere Vorgehen absprechen. Sie erhalten dann am Ende eine Information über das Ergebnis Ihrer Eingabe. Handelt es sich nicht um öffentliche Flächen, bleibt für Betroffene nur die persönliche Ansprache der Eigentümerin bzw. des Eigentümers.

    Eine umfassende Information des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der Landwirtschaftskammer zum Jakobskreuzkraut finden Sie unter Externer Linkwww.lanuv.nrw.de