Die aktuellen Abwassergebühren

Für die Beseitigung des Abwassers in einer Gemeinde schreibt das Kommunalabgabengesetz (KAG) die Erhebung von verursachergerechten Gebühren vor, die zu ermitteln und von den an die Kanalisation angeschlossenen Grundstückseigentümern sowie Betrieben zu erheben sind.

Bei der „Gebührenbedarfsberechnung” spielen die Investitionskosten bei der Unterhaltung sowie Erneuerung des Kanalnetzes und der Klärwerke eine wesentliche Rolle. Die ständige Anpassung an den neuesten Stand der Technik erfordert Investitionen und entlastet die Umwelt.

In Bielefeld sind seit Anfang der 90er Jahre erhebliche Mittel (jährlich ca. 25 bis 30 Millionen EUR) für die Sanierung der Kanalisation und der Klärwerke aufgewendet worden. Wie sonst allgemein üblich hat die Stadt Bielefeld zur Refinanzierung der Kosten auf die Erhebung einmaliger Anschlussbeiträge verzichtet. Die Investitionen sind in Bielefeld Bestandteil der Kanalbenutzungsgebühren.

Trotz dieser Regelung liegt Bielefeld bei den Abwassergebühren nur knapp über dem Durchschnittswert aller Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Der Rat der Stadt Bielefeld hat sich für diese Vorgehensweise, im Gegensatz zu den einmaligen Anschlussbeiträgen, entschieden, um den Bürgern einmalige, hohe Belastungen zu ersparen.

       
Die Gebühren in 2020:
2,96 € pro Kubikmeter Schmutzwasser
1,04 € pro Quadratmeter bebauter und befestigter Fläche
für die Ableitung des Regenwassers.


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Ihre Ansprechpartner bei Fragen rund um die Gebühren sind im Amt für Finanzen – Steuerabteilung – für das südliche Stadtgebiet (PLZ 33647, 33649, 33659, 33689)

  • Anna Kopp, Tel. 0521 51-2643
  • Ingo Braunheim, Tel. 0521 51-2168

  • und für das nördliche Stadtgebiet (alle sonstigen Bielefelder PLZ)
  • Murat Ucaroglu, Tel. 0521 51-6463
  • Dirk Warscheit, Tel. 0521 51-2164

  • oder per E-Mail unter E-Mailamt200@bielefeld.de

    Informationen zur Bemessungsgrundlage erhalten Sie bei der Stadtentwässerung im Umweltbetrieb, Adrian Krawietz, Tel. 0521 51-2881.