Energiekrise

Das Thema „Energiekrise“ beschäftigt die Verwaltung schon seit geraumer Zeit. Es wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die die finanziellen, technischen und sozialen Auswirkungen beleuchten. Darin wird mit externen Akteur*innen wie den Stadtwerken, Wohnungsbaugesellschaften, sozialen Trägern (zum Beispiel Stiftung Solidarität, Schuldnerberatung, Verbraucherzentrale) und Hilfsorganisationen erarbeitet, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Folgen der Energieknappheit und der hohen Kosten abzufedern. Die meisten Menschen in Bielefeld werden sich zwar über die hohe Gasrechnung ärgern, aber den Aufschlag bezahlen können. Doch bei einigen ist das monatliche Budget so knapp, dass weitere Ausgaben einfach nicht möglich sind. Sie brauchen die Unterstützung von Bund, Land und Stadt. 

Das Gas wird in Deutschland fürs Heizen, aber auch für die Stromerzeugung genutzt. Weil eine große Menge des Rohstoffs aus Russland importiert wird, kann es zu einem Problem werden, wenn die Gaslieferungen von russischer Seite gedrosselt werden. Die riesigen Gasspeicher füllen sich dann langsamer, so dass im Winter weniger Gas zur Verfügung stehen könnte, als eigentlich gebraucht wird und das wenige wird dann auch noch deutlich teurer, weil die Energieversorger es zu überhöhten Preisen einkaufen müssen.