Rat des Krisenstabsleiters

Maske, Abstand und Test weiterhin wichtig

Die Schilder verschwinden, Corona nicht: Nürnberger rät weiterhin zu Maske, Abstand, Test

Ab Samstag, 19. Juni,  muss im öffentlichen Raum keine Maske mehr getragen werden. Der Verwaltungsvorstand der Stadt hat in Abstimmung mit dem Corona-Krisenstab entschieden, die Allgemeinverfügung, die das Maskentragen auf bestimmten
Straßen und Plätzen vorschreibt, nicht zu verlängern. Der Grund sind die niedrigen und noch immer sinkenden Inzidenzwerte (Stand heute: 6,3).

In der nächsten Zeit werden dann auch die entsprechenden Schilder aus dem Stadtbild verschwinden. „Doch nur weil die Schilder bald weg sind, ist es Corona nicht auch. Wir freuen uns alle über die Lockerungen und das sommerliche Gefühl.

Trotzdem sollten wir uns weiterhin an ein paar Regeln halten: Wenn’s eng wird, Maske auf und Abstand halten“, sagt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Wer mit einem besseren Gefühl Angehörige und Freunde treffen möchte, sollte auch weiterhin die kostenlosen Teststellen, die überall über das Stadtgebiet verteilt zu finden sind, nutzen. Nürnberger rät auch Arbeitgeber*innen dazu, ihre Mitarbeitenden weiterhin zu motivieren, sich testen zu lassen.

„Gerade in den Bereichen, wo viel Publikumsverkehr ist, sollten die Arbeitgeber schon aus Eigeninteresse weiter testen. Das gilt für die Gastronomie, aber zum Beispiel auch für den Einzelhandel. Wir freuen uns alle, dass wir wieder normal leben und Gastronomie und Einzelhandel auch wieder Geld verdienen können. Die Arbeitnehmer*innen können durch regelmäßige Testungen geschützt werden, und der Betrieb auch“, beschreibt der Krisenstabsleiter. Die Testpflicht für Beschäftigte solle aus seiner Sicht vorerst bleiben, solange
nicht allen Beschäftigten ein Impfangebot gemacht werden konnte. „Ich wünsche mir zudem, dass auch die Gäste und Kund*innen sich weiter regelmäßig freiwillig testen lassen. Die Testpflicht für Gäste für die Innengastronomie ist ja anders als in anderen Bundesländern in Nordrhein-Westfalen aufgehoben worden. Das Motto sollte lauten: vor Shopping und Treffen testen gehen“, so Nürnberger.