Schule in Corona-Zeiten

Online-Meldebogen bei positivem Schnelltest

Wenn der Corona-Schnelltest einer Schülerin oder eines Schülers positiv ausgefallen ist, muss eine Meldung an das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt erfolgen. Den Online-Meldebogen dafür finden Sie hier.

Regelungen zum Betreten von Schulen

Es gibt derzeit keine Zugangsbeschränkungen für Schulgebäude.

Testungen und Quarantäne

  • Tritt in einer Klasse oder einem Kurs ein Infektionsfall auf, wird für diese Person eine Quarantäne ausgesprochen.
     
  • Die infizierte Person muss für zehn Tage in Quarantäne. Für weitere Personen werden in der Regel keine Kontaktquarantänen angeordnet, sondern die Empfehlung zu einer Kontaktreduzierung, Selbstbeobachtung und dem Tragen mindestens einer medizinischen Maske ausgesprochen. 
     
  • Die bekannten Regelungen zur sogenannten „Freitestung“ gelten fort. Dies bedeutet, dass die Quarantäne der infizierten Schüler*innen frühestens am fünften Tag der Quarantäne durch einen qualifizierten hochwertigen Antigen-Schnelltest vorzeitig beendet werden kann. Bei einem negativen Testergebnis nehmen die Schüler*innen sofort wieder am Unterricht teil.
     
  • Zur Unterbrechung möglicher Infektionsketten wird im Verdachtsfall auf anlassbezogene, freiwillige Selbsttestungen zurückgegriffen. Die Teilnahme an Unterrichtsveranstaltungen und Betreuungsangeboten kann so bei offenkundig typischen Symptomen von einem bescheinigten, negativen Testergebnis abhängig gemacht werden. Es wird entweder vor Ort ein Selbsttest durchgeführt oder eine Bestätigung über einen negativen Test im häuslichen Umfeld vorgelegt. Die Bestätigung erfolgt bei Minderjährigen durch den Sorgeberechtigten, bei Volljährigen kann sie auch durch sie selbst erfolgen.
     
  • Auch an den eingeübten und bewährten Schutzmaßnahmen wie Lüften und Einhalten der Hygieneregeln muss weiterhin festgehalten werden.

Hinweis zum Quarantänebruch:
Wer die Quarantäne bricht, begeht eine Ordnungswidrigkeit, sollte dadurch jemand angesteckt werden, sogar eine Straftat. Beides kann mit einer Geld- oder im zweiten Fall mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren belegt werden.

Tipps für die Quarantänezeit:

  1. Bedenken Sie bei allem ein Risiko der Eigeninfektion. Handeln Sie umsichtig. 
     
  2. Sie dürfen als Eltern auch gemeinsam mit Ihrem Kind essen. Vermeiden Sie eine Vermengung des Bestecks und Geschirrs. 
     
  3. Wenn das Kind körperliche Nähe braucht, geben Sie dem Kind diese. Wenn Sie selbst zur Risikogruppe einer Covid-19-Erkrankung gehören, verwenden Sie in solchen Momenten ggf. einen Mund-Nase-Schutz. 
     
  4. Erhöhen Sie die allgemeine und die Handhygiene in der Familie, um das Ansteckungsrisiko auf diesem Wege zu reduzieren. Achten Sie besonders darauf, dass Ihr Kind beim Husten und Niesen Abstand zu anderen hält und sich wegdreht, die Armbeuge vor Mund und Nase hält oder ein Taschentuch benutzt, das sofort entsorgt wird.
     
  5. Wenn möglich, halten Sie sich bei Symptomfreiheit mit dem Kind häufig im Garten oder auf dem Balkon auf und lüften Sie regelmäßig und gut die Räume, in denen Sie sich gemeinsam aufhalten. 
     
  6. Wenn der Bedarf nach Nähe besteht, kann man mit dem Kind kuscheln, sollte aber für die Dauer der Quarantäne auf das Küssen verzichten. 
     
  7. Prüfen Sie, ob in dieser Zeit evtl. nur ein Elternteil bei dem abgesonderten Kind verbleibt und der andere Elternteil die Betreuung etwaiger Geschwister übernehmen kann. 
     
  8. Nutzen Sie ggf. bestehende Möglichkeiten der Videotelefonie zu Freunden und Großeltern und anderen Bezugspersonen, damit das Gefühl der Isolation etwas zurücktritt. 
     
  9. Führen Sie für Ihr Kind ein Gesundheitstagebuch und messen Sie regelmäßig Fieber. Beobachten Sie Ihr Kind und nehmen Sie bei Symptomen telefonisch Kontakt zum behandelnden Kinderarzt auf. 
     
  10. Thematisieren Sie offen mit Ihrem Kind die Erforderlichkeit der besonderen Maßnahmen, versuchen Sie spielerisch die Schutzmaßnahmen im Alltag einzubinden. Es gibt z.B. Waschstempel, die bei der Handhygiene verwendet werden können, um eine ausreichende Waschzeit zu erreichen. Vermitteln Sie dem Kind aber keine Schuldgefühle oder Angst.