Schule in Corona-Zeiten

Online-Meldebogen bei positivem Schnelltest

Wenn der Corona-Schnelltest einer Schülerin oder eines Schülers positiv ausgefallen ist, muss eine Meldung an das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt erfolgen. Den Online-Meldebogen dafür finden Sie hier.

Regelungen zum Betreten von Schulen

Es gibt derzeit keine Zugangsbeschränkungen für Schulgebäude.

Testungen und Quarantäne

  • Tritt in einer Klasse oder einem Kurs ein Infektionsfall auf, wird für diese Person eine Quarantäne ausgesprochen. Darüber hinaus wird geprüft, ob es bei den unmittelbaren Sitznachbar*innen zu einem relevanten Kontakt mit der infizierten Person gekommen ist.
     
  • Das Bielefelder Gesundheitsamt wird damit weiter nach dem Erlass des Schulministeriums NRW vom 28. Oktober 2021 handeln. Bei einem positiven Fall in einer Klasse wird anhand von Lüftungssituation, Impfstatus und Einhaltung der Hygienemaßnahmen entschieden, ob die direkten Sichtnachbar*innen in Kontaktquarantäne müssen. Die infizierte Person muss für 10 Tage in Quarantäne. Für weitere Personen werden in der Regel keine Kontaktquarantänen angeordnet. Vollständig geimpfte oder genesene Kontaktpersonen, die keine Symptome haben, sind von der Quarantäneanordnung weiterhin ausgenommen. 
     
  • Die bekannten Regelungen zur sogenannten „Freitestung“ gelten fort. Dies bedeutet, dass die Quarantäne der infizierten Schüler*innen frühestens am siebten Tag der Quarantäne durch einen qualifizierten hochwertigen Antigen-Schnelltest vorzeitig beendet werden kann. Kontaktpersonen können sich frühestens am fünften Tag mit einem zertifizierten Antigenschnelltest freitesten. Bei einem negativen Testergebnis nehmen die Schüler*innen sofort wieder am Unterricht teil.
     
  • Die Möglichkeit, sich am fünften Tag freizutesten, besteht nur für Kontaktpersonen. 
     
  • Das regelmäßige Testen bleibt ein wichtiger Bestandteil der Schutzmaßnahmen. Auch an den eingeübten und bewährten Schutzmaßnahmen wie Lüften und Einhalten der Hygieneregeln muss weiterhin festgehalten werden.

Hinweis zum Quarantänebruch:
Wer die Quarantäne bricht, begeht eine Ordnungswidrigkeit, sollte dadurch jemand angesteckt werden, sogar eine Straftat. Beides kann mit einer Geld- oder im zweiten Fall mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren belegt werden.

Tipps für die Quarantänezeit:

  1. Bedenken Sie bei allem ein Risiko der Eigeninfektion. Handeln Sie umsichtig. 
     
  2. Sie dürfen als Eltern auch gemeinsam mit Ihrem Kind essen. Vermeiden Sie eine Vermengung des Bestecks und Geschirrs. 
     
  3. Wenn das Kind körperliche Nähe braucht, geben Sie dem Kind diese. Wenn Sie selbst zur Risikogruppe einer Covid-19-Erkrankung gehören, verwenden Sie in solchen Momenten ggf. einen Mund-Nase-Schutz. 
     
  4. Erhöhen Sie die allgemeine und die Handhygiene in der Familie, um das Ansteckungsrisiko auf diesem Wege zu reduzieren. Achten Sie besonders darauf, dass Ihr Kind beim Husten und Niesen Abstand zu anderen hält und sich wegdreht, die Armbeuge vor Mund und Nase hält oder ein Taschentuch benutzt, das sofort entsorgt wird.
     
  5. Wenn möglich, halten Sie sich bei Symptomfreiheit mit dem Kind häufig im Garten oder auf dem Balkon auf und lüften Sie regelmäßig und gut die Räume, in denen Sie sich gemeinsam aufhalten. 
     
  6. Wenn der Bedarf nach Nähe besteht, kann man mit dem Kind kuscheln, sollte aber für die Dauer der Quarantäne auf das Küssen verzichten. 
     
  7. Prüfen Sie, ob in dieser Zeit evtl. nur ein Elternteil bei dem abgesonderten Kind verbleibt und der andere Elternteil die Betreuung etwaiger Geschwister übernehmen kann. 
     
  8. Nutzen Sie ggf. bestehende Möglichkeiten der Videotelefonie zu Freunden und Großeltern und anderen Bezugspersonen, damit das Gefühl der Isolation etwas zurücktritt. 
     
  9. Führen Sie für Ihr Kind ein Gesundheitstagebuch und messen Sie regelmäßig Fieber. Beobachten Sie Ihr Kind und nehmen Sie bei Symptomen telefonisch Kontakt zum behandelnden Kinderarzt auf. 
     
  10. Thematisieren Sie offen mit Ihrem Kind die Erforderlichkeit der besonderen Maßnahmen, versuchen Sie spielerisch die Schutzmaßnahmen im Alltag einzubinden. Es gibt z.B. Waschstempel, die bei der Handhygiene verwendet werden können, um eine ausreichende Waschzeit zu erreichen. Vermitteln Sie dem Kind aber keine Schuldgefühle oder Angst.