Projektfortschritt

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Zeitstrahl

07.09.2021: Bis Ende August 2021 sind insgesamt rund 210 km Breitbandtrasse verlegt worden (Tiefbau und Freileitungen). Bislang wurden 40 km im nördlichen Ausbaugebiet G01, 74 km im nord-westlichen Ausbaubereich G02, 20 km im westlichen Ausbaugebiet G03 und 76 km im südlichen Ausbaubereich G04 gebaut.

Von den 56 Schulstandorten, die einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten sollen, sind bereits 31 fertig erschlossen. Weitere 18 Schulen sind bereits mit Glasfaser angeschlossen – hier fehlen noch Trassenabschnitte bis zum PoP,die in Kürze fertigestellt werden (der sog. PoP ist vergleichbar mit einem Hauptverteiler, an dem das neue Netz mit dem Weitverteilnetz, also dem Backbone, verknüpft ist).

Aktuell besteht ein Bauverzug von etwa 10 Monaten (Stand August 2021). Kampfmittelverdachtspunkte und wiederholte Baustopps, Umplanungen und Trassenänderungen, die Corona-Pandemie sowie der extreme Wintereinbruch im Februar 2021 haben zu Verzögerungen geführt (s. unten).

Seit Juni 2021 treten – wie in Industrie und Baubranche - immer wieder Verzögerungen durch fehlendes Material auf. Rohrmaterial, Kabel und Verteilerschränke sind seit Mitte 2021 kaum verfügbar und es muss alternatives Material besorgt und an das bestehende Netz angepasst werden. Seit zwei Monaten ist überraschend kein Material für den Ausbau der Freileitungen mehr verfügbar. Da viele der weißen-Flecken-Bereiche über Freileitungen miteinander verbunden sind, hat dies zur Folge, dass vor Ort bereits erschlossene Teilgebiete nicht bis zum PoP hin durchgeschaltet werden können. Die Anschlüsse in den einzelnen Gebäuden können jedoch erst dann genutzt werden, wenn die gesamte Glasfaserstrecke zwischen dem Gebäude und dem PoP vollständig gebaut und gespleisst ist.

Alle weißen Flecken hängen an insgesamt vier über das Stadtgebiet verteilten PoP-Standorten. Wenn an einer Stelle die Verbindung fehlt, z.B. aufgrund des fehlenden Materials für den Freileitungsbau, dann kann das Netz nicht aktiv geschaltet werden. Also auch wenn die Glasfaser im Gebäude, in der Straße und sogar bereits im gesamten Ausbaugebiet verlegt ist, kann das Netz z.B. aufgrund eines fehlenden Teilstücks im benachbarten Ausbaugebiet noch nicht genutzt werden.

Neues Freileitungsmaterial ist für November 2021 zugesagt – dann sollen die Lücken im Netz geschlossen werden.

13.04.2021: Bis Ende Januar 2021 sind insgesamt rund 120 km Breitbandtrasse verlegt worden (Tiefbau und Freileitungen). Bislang wurden 69 km im nord-westlichen Ausbaubereich G02 und 51 km im südlichen Ausbaubereich G04 gebaut.
In den Ausbaugebieten G03 und G01 wurde ebenfalls mit den Bauarbeiten begonnen. 
Fast die Hälfte der 56 Schulstandorte, die einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten sollen, konnten mittlerweile mit Glasfaser angeschlossen werden.

Aktuell besteht ein Bauverzug von etwa 6 Monaten (Stand April 2021). Aufgrund einer Vielzahl von Kampfmittelverdachtspunkten im Stadtgebiet ist es wiederholt zu Baustopps, Umplanungen und Trassenänderungen gekommen. Auch durch Maßnahmen zum Schutz der Landschaft und des Baumbestandes mussten Trassen neu geplant werden. Nicht zuletzt haben die seit einem Jahr anhaltende Corona-Pandemie und auch der extreme Wintereinbruch im Februar 2021 leider zu weiteren Verzögerungen geführt.

10.11.2020: Bisher sind insgesamt 91,1 km Breitbandtrasse verlegt worden. Seit August 2019 wurden 56,9 km im nördlichen Ausbaubereich von Schildesche bis Heepen (Ausbaugebiet 02) und 34,2 km im südlichen Ausbaubereich (Ausbaugebiet G04) gebaut.
Im Südwesten des Stadtgebietes starten die ersten Arbeiten (Ausbaugebiet 03).

23.09.2020: Bis Mitte September 2020 wurden etwa 70 km Breitbandtrassen in den beiden aktuellen Ausbaugebieten 02 und 04 verlegt.

02.07.2020: Bis Ende Juni 2020 wurden insgesamt rund 47 km Breitbandtrasse verlegt. Hiervon entfallen 26 km auf das nördliche Gebiet (Ausbaugebiet 02) und 21 km auf den Bielefelder Süden (Ausbaugebiet 04).

03.04.2020: Rund 85 Prozent der Hausbesitzer*innen in den „weißen Flecken“ haben sich dafür entschieden, den kostenlosen Hausanschluss realisieren zu lassen. Das Genehmigungsverfahren für Kampfmittelprüfung und Straßenaufbruch ist für 40 Prozent der zu realisierenden Trassen durchgeführt worden. Parallel dazu wurden die ersten Trassen ausgebaut.

Bisher sind insgesamt rund 24 km Breitbandtrasse verlegt worden. Der Ausbau erfolgte parallel sowohl im Norden (Ausbaubereiche W2-1, W2-2, W2-3 von Schildesche bis Heepen) als auch im Süden Bielefelds (Ausbaubereiche W4-1, W4-2 im Bereich Senne bis Dalbke).

Weitere Informationen finden Sie im Bauzeitenplan.

16.08.2019: Offizieller Spatenstich im geförderten Breitbandausbau in Bielefeld. Die Stadtwerke Bielefeld und ihre Telekommunikationstochter BITel haben im Rabenhof mit dem Anschluss bisher unterversorgter Gebiete in Bielefeld an das Glasfasernetz begonnen. Anke Recklies, Regierungsvizepräsidentin aus Detmold, und Andreas Römer von der atene KOM GmbH, Niederlassung Bonn, hoheitlich beliehener Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und digitale Infrastruktur, kamen am 16. August 2019 nach Baumheide, um gemeinsam mit Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen und Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Uekmann den Startschuss für das auf rund zweieinhalb Jahre angelegte Ausbauprogramm zu geben.

In einem ersten Bauabschnitt werden die Stadtwerke Bielefeld bis voraussichtlich November 2019 in einem Gebiet zwischen Schildesche und Milse insgesamt rund 17 Kilometer Glasfaserkabel verlegen lassen, um so ab April nächsten Jahres 36 Wohnhäuser, Betriebe und öffentliche Einrichtungen mit besonders schnellem Internet zu versorgen. Hierzu gehören auch vier Schulen. Dies gilt auch für den Bereich Eckardtsheim/Dalbke im Süden Bielefelds, in dem die Stadtwerke Bielefeld ebenfalls ab sofort rund 17 Kilometer Glasfaserleitungen verlegen. Auch dort soll ab April 2020 schnelles Internet zur Verfügung stehen.

08.05.2019: Offizielle Übergabe der Zuwendungsbescheide der beiden Fördermittelgeber Bund und Land Nordrhein-Westfalen und Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages mit den Stadtwerken Bielefeld.

2018: Die Auswahl eines geeigneten Netzbetreibers für den Infrastrukturausbau und den Netzbetrieb erfolgte über ein zweistufiges Vergabeverfahren mit einem vorgeschalteten europaweiten Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden die Stadtwerke Bielefeld GmbH und ihr Tochterunternehmen BITel Gesellschaft für Telekommunikation mbH als Nachunternehmer für den Netzaufbau und Netzbetrieb ausgewählt.