Nachhaltige Stadt

Steuerungskreis Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet

Es reicht schon lange nicht mehr, nur auf die eigene Stadt zu schauen. Klimawandel, Bekämpfung von Hunger und Armut, wirtschaftliche Stabilität und gerechte Lebensbedingungen sind insbesondere globale Aufgaben, die nur in der Gemeinschaft bewältigt werden können.

Die Weltgemeinschaft hat sich hierfür 17 Ziele gesetzt, die bis 2030 erreicht werden sollen. Die Kommunen tragen weltweit große Verantwortung für die Erreichung dieser globalen Nachhaltigkeitsziele, den „Sustainable Development Goals“ (SDG).

Deshalb hat Bielefeld sich auch auf den Weg gemacht und gemeinsam mit vielen Akteuren der Stadtgesellschaft eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Stadt Bielefeld erarbeitet. Die Ziele und Umsetzungsvorschläge sind nun vom Rat der Stadt verabschiedet worden und handlungsleitend für die Zukunft.

Es muss gemeinsames Ziel von Stadt und Stadtgesellschaft sein, die Stadt in eine Richtung zu entwickeln, in der Menschen gut und gerne leben, Familien eine Perspektive haben, ältere Bürger*innen sich aufgehoben fühlen, Unternehmen attraktive Standortvorteile finden und das Stadtbild sich durch liebens- und lebenswerte Quartiere auszeichnet. Eine Stadt, die nicht zulasten anderer Menschen und Staaten wächst, sondern Verantwortung übernimmt. Sozial, ökologisch und ökonomisch.

Was haben wir gemacht?

Im Steuerungskreis „Nachhaltige Stadt Bielefeld“ haben sich rund 50 Akteur*innen beteiligt und ihre Gedanken und Ideen – aber auch Sorgen und Ängste – zusammengetragen. Gemeinsam haben Aktive aus Wirtschaft, Karitativen Verbänden, Bildungsträgern, Politik, Verwaltung und vielen Initiativen und Organisationen gemeinsame Ziele erarbeitet. Grundlage sind die drei Bielefelder Markenbausteine:
„Lebenswerte Großstadt“, „Stadt der Wissenschaft und Bildung“ und „Starke Wirtschaft“ , die mit 11 Leitlinien, 30 strategischen Zielen und 82 operativen Maßnahmen mit Inhalt gefüllt werden.

Für die Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie hat Bielefeld als eine von 15 NRW Kommunen an dem Projekt „Global nachhaltige Kommune“ teilgenommen. Fachlich unterstützt wurde sie dabei von der LAG 21 (Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Agenda 21 NRW e.V.) und der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global gGmbH) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.