Bewachungserlaubnisse

§ 34a Gewerbeordnung (GewO)

Wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen will (Bewachungsgewerbe), bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Die Antragstellung sollte persönlich erfolgen. Beauftragte benötigen eine Vollmacht.

Zusätzlich zum Antrag, werden benötigen Sie folgende Unterlagen:

Unterlagen

  • behördliches Führungszeugnis (gem. § 30 Abs. 5 BZRG)
    (nicht älter als 6 Monate)
  • von dem*der Antragsteller*in
  • bei juristischen Personen von den vertretungsberechtigten Personen
  • Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (gem. § 150 Abs. 5 GewO) für eine Behörde
    (nicht älter als 6 Monate)
  • von dem*der Antragsteller*in
  • bei juristischer Person von eben dieser und zusätzlich von den vertretungsberechtigten Personen
  • steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes
    im Original
    (nicht älter als 3 Monate)
  • von der Antragsteller*in
  • bei juristischer Person von eben dieser und zusätzlich von den vertretungsberechtigten Personen
  • Haftpflichtversicherungsnachweis

Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt je Schadensereignis:

  • für Personenschäden
    1.000.000,00 €
  • für Sachschäden
    250.000,00 €
  • für das Abhandenkommen bewachter Sachen
    15.000,00 €
  • für reine Vermögensschäden
    12.500,00 €
  •     Sachkundenachweis einer Industrie- und Handelskammer
  •     Personalausweis oder Reisepass bzw. EU-Ausweis
  •     Handels-/Vereinsregisterauszug (bei juristischen Personen)

Verwaltungsgebühr

Gemäß den §§ 1, 13, 14 und 17 des Gebührengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen in Verbindung mit Ziff. 12.8.1 des Allgemeinen Gebührentarifs zur Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung beträgt die Verwaltungsgebühr mindestens 250,00 €, höchstens jedoch 5.000,00 €.

Die Gebühr wird bei Antragsstellung fällig.