Quarantäneregeln

Stand: September 2022

Welche Quarantäneregeln jetzt gelten und was Sie beachten müssen, finden Sie hier im Überblick.

Mein Selbsttest ist positiv

 

 

 

 

 

Muss ich nach einem positiven Selbsttest in Isolierung?

Nein, ein positiver Selbsttest begründet noch keine Absonderungspflicht und es entsteht kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz.

Beachten Sie jedoch, dass eine Verpflichtung besteht, sich unverzüglich mittels Coronaschnelltest oder einem PCR-Test (Kontrolltest) nachtesten zu lassen. Ist das Ergebnis des Kontrolltests negativ, besteht keine Verpflichtung zur Absonderung. Ist das Ergebnis des Kontrolltests positiv, ist die betreffende Person verpflichtet, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Weg in Isolierung zu begeben. Es gelten dann die Regelungen der aktuell gültigen Corona-Test- und Quarantäne-Verordnung.

Mein Schnelltest (offizieller Test) ist positiv

 

 

 

 

 

Mein PCR- Test ist positiv

 

 

 

 

Wie lange müssen infizierte Personen in Isolierung?

Die Isolierung endet spätestens nach zehn Tagen ab dem Tag des erstmaligen Auftretens von Symptomen (insbesondere Atemnot, neu auftretendem Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust), wenn zwischen erstem Symptombeginn und Vornahme des ersten positiven Tests maximal 48 Stunden liegen, oder der Vornahme des ersten positiven Tests (PCR-Test oder vorheriger Schnelltest).

Anmerkung: Der positive Testnachweis muss für mögliche Kontrollen der Behörden für mindestens einen Monat aufbewahrt werden.

Wie berechnet sich der Zeitraum für die Isolation?

Bei der Berechnung der Absonderungsdauer zählt der erste volle Tag der Absonderung als Tag 1 der Isolation, d.h. der Tag der Testung/ Symptombeginn wird nicht mitgerechnet.

Ab dem Folgetag wird gezählt, bis die Anzahl an Tagen der empfohlenen Absonderungsdauer erreicht ist (volle Tage).

Beispiel:

Tag des Tests war der 30. November und das Ergebnis liegt am gleichen Tag vor (Tag 0). Die Frist beginnt am folgenden Tag (1. Dezember) zu laufen. Tag 5 ist somit der 5. Dezember. Die Isolierung endet spätestens mit Ablauf des 10. Dezember.

In welchen Fällen muss ich mich sofort in Isolierung begeben?

Sie müssen sich in Absonderung begeben, wenn Sie mittels PCR-Test oder Coronaschnelltest positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind.

In diesen Fällen erfolgt keine offizielle Aufforderung zur Absonderung. Sie müssen sich eigenständig aufgrund der Corona-Test-Quarantäne-Verordnung zurückziehen.

Hinweise:

Personen, die sich nach einem positiven Coronaschnelltest unverzüglich einem PCR-Test unterzogen haben, können bei Vorliegen eines negativen PCR-Test-Ergebnisses die Isolierung beenden.

Das Gesundheitsamt nimmt nicht mehr routinemäßig Kontakt auf. Es ist auch nicht erforderlich, dass Sie sich selbst an das Gesundheitsamt wenden.

Die Absonderungspflicht gilt auch für geimpfte/genesene Personen.

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich innerhalb des Absonderungszeitraums (Isolierung) einen Test vornehmen lasse?

Personen, die nach den Vorschriften der Corona-Test-Quarantäne-Verordnung einen Test benötigen, können die Isolierung am entsprechenden Tag NUR zur Vornahme dieses Tests in einer entsprechenden Teststelle sowie die dazu erforderliche unmittelbare Hin- und Rückfahrt verlassen.

Bei Verlassen der Häuslichkeit müssen sie die allgemeinen Infektionsschutzregelungen gewissenhaft einhalten und insbesondere durchgängig möglichst eine FFP-2 Maske ohne Ausatemventil, mindestens aber eine medizinische Maske tragen und einen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einhalten, soweit dies nicht aus zwingenden Gründen ausgeschlossen ist

Kann ich mich freitesten?

Die Isolierung von infizierten Personen kann frühzeitig durch eine frühestens am fünften Tag der Isolierung vorgenommene negative Testung mittels Coronaschnelltest oder PCR-Test beendet werden, ein Coronaselbsttest ist hierzu nicht ausreichend.

Hinweise:

Sofern die Testung mittels PCR-Test erfolgt, ist eine Beendigung der Isolierung auch bei einem positiven Testresultat mit einem CT-Wert über 30 zulässig. Ist das Ergebnis des Tests positiv und, soweit ein PCR-Test erfolgt ist, der CT-Wert unter oder gleich 30, kann ein erneuter Test frühestens nach 24 Stunden vorgenommen werden.

Tests müssen die Anforderungen nach Corona-Test-Quarantäne-Verordnung erfüllen.

Der Testnachweis muss für mögliche Kontrollen der Behörden für mindestens einen Monat aufbewahrt werden.

Ich bin positiv getestet. Welche Informationspflichten habe ich gegenüber meinen Haushaltsangehörigen und engen Kontaktpersonen?

Personen mit positivem Testergebnis sind dazu verpflichtet Haushaltsangehörige und ihre engen Kontaktpersonen, zu denen in den letzten zwei Tage vor der Durchführung des Tests und bis zum Erhalt des Testergebnisses ein enger persönlicher Kontakt bestand, unmittelbar zu informieren.

Die kontaktierten Personen müssen sich zwar selbst nicht mehr absondern, es wird aber empfohlen entsprechende Verhaltensregeln einzuhalten (siehe hierzu die Frage „Besteht eine Absonderungspflicht (Quarantäne) für Haushaltsangehörige oder enge Kontaktpersonen?“)

Hinweise:

Enger persönlicher Kontakt bedeutet: Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als 10 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

Wissenswertes finden Sie auch auf der Website des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/kontaktpersonenmanagement.

Was muss ich NACH Beendigung der häuslichen Absonderung (Isolierung) beachten?

Im Anschluss an die Beendigung der Absonderung (Isolierung) wird bis zum Tag 10 nach Symptombeginn (Isolierung) das kontinuierliche Tragen einer medizinischen Maske im Kontakt mit anderen – insbesondere vulnerablen - Personen empfohlen.

Besteht eine Absonderungspflicht (Quarantäne) für Haushaltsangehörige oder enge Kontaktpersonen?

Nein. Entsprechend der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts entfällt die behördliche Absonderungspflicht (Quarantäne) für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von SARS-CoV-2-Fällen.

Wie weise ich die Quarantäne bei meinem Arbeitgeber bzw. der Antragstellung nach?

Für Absonderungszeiträume ab 16. Januar 2022 können als Nachweise die offiziellen Testnachweise (Schnell- oder PCR-Tests) hochgeladen werden, aus welchen sich in Verbindung mit den Pflichten aus der Verordnung ergibt, dass der/die Betroffene zur Absonderung/Isolation verpflichtet war bzw. diese wieder verlassen durfte.

Hieraus müssen sich ergeben:

  • die persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse) des Mitarbeitenden bzw. seines Haushaltsangehörigen (hier genügt der Nachweis der gleichen Adresse) ersichtlich sein,
  • das Testergebnis sowie
  • der konkrete Testzeitpunkt.

Weitere Nachweise sind diesbezüglich nicht erforderlich.

Merkblatt für Arbeitgeber 

Erstellt das Gesundheitsamt weiter Quarantänebescheinigungen?

Nein. Das Gesundheitsamt Bielefeld wird nur noch in Ausnahmefällen Bescheinigungen über die Isolation ausstellen.

Informationen für Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige

 

Besteht eine Absonderungspflicht (Quarantäne) für Haushaltsangehörige oder enge Kontaktpersonen?

Nein. Entsprechend der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts entfällt die behördliche Absonderungspflicht (Quarantäne) für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von SARS-CoV-2-Fällen.

Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen, die über ein positives Testergebnis informiert wurden, wird jedoch empfohlen für fünf Tage enge Kontakte zu anderen Personen, insbesondere in Innenräumen und größeren Gruppen, zu vermeiden und, sofern möglich, im Homeoffice zu arbeiten.

Darüber hinaus wird eine Kontaktreduzierung, ein Selbstmonitoring (besonderes Achten auf Symptome sowie Messen der Körpertemperatur, Nutzung von Selbsttests und Bürgertestung) und das Tragen mindestens einer medizinischen Maske bei Kontakt zu anderen Personen bis zum fünften Tag empfohlen.

Hinweis: Treten innerhalb der ersten zehn Tage nach dem Kontakt zur positiv getesteten Person Symptome auf, sind diese Personen verpflichtet, umgehend eine Testung durchzuführen.

Ich bin in einer medizinischen oder pflegerischen Einrichtung beschäftigt und bin enge Kontaktperson oder Haushaltsangehörige/r einer positiv getesteten Person. Was muss ich beachten?

Als Kontaktperson oder Haushaltsangehörige*r unterliegen auch Beschäftigte, die in Einrichtungen oder Unternehmen im Sinne des § 20a Absatz 1 Infektionsschutzgesetz tätig sind, keiner Quarantänepflicht.

Für Beschäftigte in Unternehmen und Einrichtungen mit besonders vulnerablen Personengruppen (z.B.  Krankenhäuser, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und ambulante Pflegedienste) gilt jedoch eine tägliche Testpflicht vor Dienstantritt für die Dauer von fünf Tagen seit dem Zeitpunkt des engen persönlichen Kontaktes zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Person.

Diese Pflicht wurde in der Coronaschutzverordnung ergänzt und gilt auch für immunisierte Beschäftigte; nicht immunisierte Beschäftigte benötigen in diesen Einrichtungen bereits jetzt in jedem Fall, d.h. auch ohne dass sie Kontaktperson geworden sind, täglich einen offiziellen negativen Test.

Infizierte Beschäftigte: 

  • Die allgemeinen Regelungen finden auch hier Anwendung.
  • Es gilt zudem ein Tätigkeitsverbot ab dem Erhalt des positiven Testergebnisses.
  • Für die Wiederaufnahme der Tätigkeit muss der oder die Beschäftigte mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.
  • Dem Arbeitgeber ist der Nachweis einer negativen Testung (Corona-Schnelltest, PCR-Test oder der PCR-Test mit Ct-Wert über 30) vorzulegen. 
  • Eine Anordnung der Behörde ist weder für den Beginn noch für die Beendigung des Tätigkeitsverbots erforderlich.

Beschäftigte in Einrichtungen für vulnerable Personen, die enge Kontaktpersonen oder Haushaltsmitglieder einer infizierten Person sind, haben eine tägliche Testpflicht vor Dienstantritt für die Dauer von fünf Tagen.

Informationen für Arbeitgeber*innen und Beschäftigte

Ich bin Corona-Positiv und habe Symptome. Was muss ich tun?

Personen, die positiv auf Covid-19 getestet sind und Symptome der Erkrankung aufweisen, sind arbeitsunfähig und erhalten eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von ihrem behandelnden Arzt sowie in der Folge Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber.

Der vorliegende positive Testnachweis ersetzt diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht.

Ein Verdienstausfall entsteht an dieser Stelle nicht.

Ich stehe unter Quarantäne/Isolation und habe keine für Covid-19 typischen Krankheitszeichen: Habe ich Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung?

Die Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) erhalten Personen, die auf Grund einer behördlichen Maßnahme (Absonderung oder Tätigkeitsverbot) einen Verdienstausfall erlitten haben, ohne erkrankt zu sein.

Wie kann ich eine Verdienstausfallentschädigung beantragen?

Durchführungsverantwortliche Behörden sind in Nordrhein-Westfalen die beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

Die Auszahlung der Leistungen und Beantragung im Nachgang erfolgt bei Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber.

Selbstständige Personen stellen die Anträge selbst.

Wo kann ich einen Antrag auf Verdienstausfallentschädigung einreichen?

Eine Antragstellung ist für Nordrhein-Westfalen über das Online-Verfahren www.ifsg-online.de möglich. Dort erhalten Sie auch weitere hilfreiche Informationen.

Für die Beantragung benötigen Sie die üblichen personenbezogenen Daten, entsprechende Nachweise zum geltend gemachten Verdienstausfall sowie Nachweise zum Impfstatus der Betroffenen Person.

Während der Antragstellung werden Sie vom Verfahren durch den Antrag geleitet.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Freiherr-vom-Stein-Platz 1 48147 Münster
Service-Telefon: +49 800 9336397
ser.ifsg@lwl.org

Was kann bzw. muss mein Arbeitgeber tun?

Gemäß § 56 Abs. 5 IfSG hat der Arbeitgeber die Entschädigung an den Mitarbeitenden auszuzahlen.

Im Rahmen dessen kommt dem Arbeitgeber eine entsprechende Pflicht zu, das Vorliegen der Voraussetzungen für die Entschädigung im Einzelfall zu überprüfen.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Verdienstausfallentschädigung erfüllt sein?

Grundsätzlich gilt: Voraussetzung für die Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG ist eine behördliche Maßnahme (Absonderung bzw. Tätigkeitsverbot).

Für Absonderungszeiträume bis zum 15. Januar 2022 gilt:

Für Absonderungszeiträume bis zum 15. Januar 2022 bedarf es für die Beantragung der Verdienstausfallentschädigung daher einer individuellen Absonderungsverfügung der zuständigen Gesundheits- bzw. Ordnungsbehörde.

Für Absonderungszeiträume vom 16. Januar 2022 bis 4. Mai 2022: gilt:

Für Infizierte und Haushaltsangehörige:

Die Notwendigkeit der Ausstellung von personenbezogenen Quarantänebescheinigungen wurde durch die Notwendigkeit der Vorlage eines positiven Testergebnisses (z.B. einer Bürgerteststelle) ersetzt. Eine Absonderungsbescheinigung ist insofern auch für die Vorlage beim Arbeitgeber nicht mehr erforderlich

Es sind insofern alle in der jeweils geltenden Fassung der Corona-Test-und- Quarantäneverordnung aufgeführten Absonderungs- und Isolationspflichten allein durch den jeweiligen Testnachweis zu erbringen.

Für Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts:

Für Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts ist weiter eine individuelle Absonderungsverfügung der zuständigen Gesundheits- bzw. Ordnungsbehörde für die Anspruchsgeltendmachung erforderlich.

Für Absonderungszeiträume ab dem 5. Mai 2022 gilt:

Eine Absonderungsverpflichtung besteht für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen grundsätzlich nicht mehr. Ein Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG kommt allerdings für Personen in Betracht, die mit Covid-19 nachweislich infiziert aber nicht arbeitsunfähig sind.

Falls die zuständige Behörde eine schriftliche Anordnung auf der Grundlage von § 30 bzw. § 31 Infektionsschutzgesetz im Einzelfall erlässt, kann auch in diesem Fall ein Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung bestehen. 

Wie weise ich die Quarantäne bei meinem Arbeitgeber bzw. der Antragstellung nach?

Für Absonderungszeiträume ab 16. Januar 2022 können als Nachweise die offiziellen Testnachweise (Schnell- oder PCR-Tests) hochgeladen werden, aus welchen sich in Verbindung mit den Pflichten aus der Verordnung ergibt, dass der/die Betroffene zur Absonderung/Isolation verpflichtet war bzw. diese wieder verlassen durfte.

Hieraus müssen sich ergeben:

  • die persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse) des Mitarbeitenden bzw. seines Haushaltsangehörigen (hier genügt der Nachweis der gleichen Adresse) ersichtlich sein,
  • das Testergebnis sowie
  • der konkrete Testzeitpunkt.

Weitere Nachweise sind diesbezüglich nicht erforderlich.

Merkblatt für Arbeitgeber

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr an die städtische Corona-Hotline unter Telefon 51-2000.

Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt

Bielefelder*innen werden seit Donnerstag, 27. Januar, per SMS informiert, wenn für sie im Gesundheitsamt ein positives Corona-Testergebnis vorliegt. 

Die SMS macht auch darauf aufmerksam, dass sich der oder die Betroffene sofort in Quarantäne begeben muss. Außerdem führt ein Link zu einem Formular, in dem Symptome abgefragt werden. Die SMS wird täglich versendet, damit die Nutzer*innen ein Symptomtagebuch anlegen können.

So sieht die SMS aus:

Eine solche SMS erhalten Bielefelder*innen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.


„Per SMS können wir die Betroffenen so zügig wie möglich informieren. Und durch die tägliche Abfrage des Symptomverlaufs können wir besser einschätzen, ob die Person am Ende ihrer Quarantäne noch infektiös ist oder nicht. So bekommen wir auch einen Überblick über die Krankheitsverläufe“, so Ingo Nürnberger, Krisenstabsleiter der Stadt Bielefeld.

Die SMS kommt vom Absender Climedo im Auftrag der Stadt Bielefeld. 

Fokus auf vulnerable Gruppen

Wegen der hohen Fallzahlen kann nicht mehr jede infizierte Person vom Gesundheitsamt angerufen werden. Daher werden vor allem vulnerable Gruppen kontaktiert und nachverfolgt. Das betrifft vorrangig Kinder und Senioren. Außerdem werden Ausbruchsgeschehen in Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen vom Gesundheitsamt prioritär behandelt.

Personen, die nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert werden, bekommen zusätzlich zur SMS einen Brief, in dem Informationen zur Quarantäne stehen.