Quarantäneregeln

Am 1. Februar 2023 endet die Pflicht, sich im Falle einer Corona-Infektion fünf Tage in häusliche Isolierung zu begeben. Alle Isolierungen enden aufgrund der auslaufenden Verordnung automatisch mit Ablauf des 31. Januar 2023.

Zukünftig gilt damit umso mehr der Grundsatz der Eigenverantwortung und Rücksichtnahme auf andere, insbesondere vulnerable Personen.

Für Beschäftigte, die einer Testpflicht nach § 28b Absatz 1 Infektionsschutzgesetz oder § 4 Coronaschutzverordnung in der jeweils geltenden Fassung unterliegen, gilt ein berufliches Tätigkeitsverbot. Sie dürfen erst wieder zur Arbeit gehen, wenn Sie der für ihren Betrieb, beziehungsweise der für ihre Einrichtung verantwortlichen Person einen negativen Coronaschnell- oder alternativ einen PCR-Test vorweisen können. Insofern genügt die Vorlage eines negativen Tests.

Die Testung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit kann frühestens ab dem 5. Tag nach dem positiven Test durchgeführt werden.

Beispiel:
Tag des Tests war der 30. November und das Ergebnis liegt am gleichen Tag vor (Tag 0). Die Frist beginnt am folgenden Tag (1. Dezember) zu laufen. Tag 5 ist somit der 5. Dezember.

Hinweise:

  • Eine gesonderte Anordnung der Behörde ist weder für die Feststellung des Beginns noch des Endes des Tätigkeitsverbots erforderlich.
  • Sofern die Testung mittels PCR-Test erfolgt, ist eine Beendigung der Isolierung auch bei einem positiven Testresultat mit einem CT-Wert über 30 zulässig.
  • Ist das Ergebnis des Tests positiv und, soweit ein PCR-Test erfolgt ist, der CT-Wert unter oder gleich 30, kann ein erneuter Test frühestens nach 24 Stunden vorgenommen werden.