Fachstelle Behinderte Menschen im Beruf

Die Fachstelle ist Teil der Zentralen Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderungen.
Amt für soziale Leistungen - Sozialamt -
Niederwall 23
Neues Rathaus, 2. Etage, Flur B, Zimmer B 211
33602 Bielefeld
Frau Rapaic, Herr Jüngling
Tel. 0521/51-2600, 2531
Fax 0521/51-2594
E-Mail: E-Mailsilvia.rapaic@bielefeld.de
E-Mailmichael.juengling@bielefeld.de
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.00 – 12.00 Uhr, zusätzlich Do 14.30 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Die Aufgaben der Fachstelle bestimmen sich nach dem Sozialgesetzbuch IX, Teil 2, Externer Link§§ 68 f.

Unsere Angebote richten sich an:
  • Berufstätige schwerbehinderte Menschen (Schwerbehinderte)
    Schwerbehindert ist derjenige, der einen Grad der Behinderung von mindestens 50 hat. Die Schwerbehinderung wird vom Sozialamt festgestellt.
  • Berufstätige, Schwerbehinderten gleichgestellte Menschen
    Eine behinderte Person, die einen Grad der Behinderung von mindestens 30 und weniger als 50 hat, kann von der Agentur für Arbeit einem schwerbehinderten Arbeitnehmer gleichgestellt werden. Gleichgestellt wird, wer infolge seiner Behinderung ohne Gleichstellung keinen geeigneten Arbeitsplatz erlangen oder behalten kann.
  • Arbeitgeber,
    die schwerbehinderte Menschen und Gleichgestellte beschäftigen oder beschäftigen wollen.
Unsere Aufgaben:
Beratung
Wir beraten Sie als schwerbehinderter/oder als einem Schwerbehinderten gleichgestellter Mensch oder als Arbeitgeber von entsprechend Beschäftigten in allen Fragen von Behinderung und Arbeit, speziell zu:
Begleitende Hilfen im Arbeitsleben
Das sind Zuschüsse und/oder Darlehen an Arbeitgeber oder Arbeitnehmer zur Beseitigung von Problemen am Arbeitsplatz, insbesondere für eine behindertengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes. Möglichkeiten beruflicher Rehabilitation ergeben sich dadurch.
Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen
Arbeitgeber, die einem schwerbehinderten/gleichgestellten Menschen kündigen wollen, brauchen – von wenigen gesetzlichen Ausnahmen abgesehen - die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes.
Die örtliche Fachstelle spricht mit allen Beteiligten und verhandelt im Betrieb mit dem Ziel einer gütlichen Einigung. Sofern eine einvernehmliche Regelung nicht zustande kommt, entscheidet das Integrationsamt unter Abwägung der Interessen des schwerbehinderten/gleichgestellten Menschen an der Erhaltung seines Arbeitsverhältnisses und des Arbeitgebers an der wirtschaftlichen Ausnutzung des Arbeitsplatzes.
Externer Linkwww.lwl-integrationsamt.de

Die Fachstelle kann den Integrationsfachdienst beauftragen im Rahmen von Kündigungsverfahren von anerkannt schwerbehinderten Menschen mit psychosozialen Schwierigkeiten.
Externer Linkwww.integrationsaemter.de

Die Fachstelle (Schwerbehindertenfürsorge) erstellt auf Antrag Berechtigungsausweise für den Fahrdienst für behinderte Menschen.
Ansprechpartner ist Herr Bittner, Tel. 0521 51-3190.


Wissenswertes für Arbeitgeber...

...die Menschen mit Behinderung ausbilden oder beschäftigen wollen.
Bei der Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt können in vielen Fällen Zuschüsse und andere Unterstützungsleistungen greifen, die Ihnen als Arbeitgeber bei der Einstellung eines Menschen mit Behinderung helfen können.
Der Beirat für Behindertenfragen hat dazu einen PDF-Dokument Infoflyer für Arbeitgeber erstellt.