Aktuelles

Aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist erhöhte Aufmerksamkeit bei tot aufgefundenen Wildschweinen geboten.

Jedes tote Wildschwein sollte dem Veterinäramt gemeldet werden:
Telefon +49 521  51-3851, 3579 oder 6392.
Falls das Veterinäramt nicht erreichbar ist, bitte die Feuerwehr informieren.

Weitere Informationen: 

www.lanuv.nrw.de
www.fli.de
 

Das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, in der die freiwillige Impfung für empfängliche Tiere in der Stadt Bielefeld zugelassen wird. Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Weitere Informationen 

Stallpflicht für Geflügel in Bielefeld wurde aufgehoben!!!
Am 17.05.2021 wurde mit der entsprechenden tierseuchenrechtlichen Verfügung das seit Anfang März geltende Aufstallungsgebot für Geflügel aufgehoben. Damit dürfen ab dem 18.05.2021 alle Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse wieder im Freien gehalten werden.

Allerdings sollte das Geflügel weiterhin aufmerksam beobachtet und bei Zukäufen auf eine sichere Herkunft geachtet werden. Bei Auffälligkeiten wie zum Beispiel Verlusten, Apathie, Leistungseinbußen, die auf eine Erkrankung hinweisen können, ist sofort die betreuende Tierarztpraxis einzuschalten, liegen Verdachtsmomente für einen Seuchenfall vor, ist vom Tierhalter unverzüglich das Veterinäramt zu benachrichtigen.

Zudem sollten alle Geflügelhalter*innen darauf vorbereitet sein, ihr Federvieh jederzeit wieder aufstallen zu können. Dazu sollte ein fester Stall oder alternativ eine Schutzvorrichtung, die nach oben mit einer dichten und seitlich überstehenden Abdeckung (zum Beispiel mit einer Plane) versehen ist, vorhanden und nutzbar sein. Die seitliche Einfriedung darf eine Maschenweite von max. 2,5 cm haben.
 

Der Handel mit illegal nach Deutschland eingereisten Hunden boomt. Allein 2020 wurden in Bielefeld 17 Hunde sichergestellt, weil sie ohne gültige Tollwutimpfung aus dem Ausland nach Deutschland transportiert wurden. Auffallend oft handelte es sich dabei um derzeit beliebte, kleine Hunderassen, wie

  • Pommeranian Spitz,
  • Zwergspitz,
  • Shih-Tzu oder
  • Bichon Maltez Toy.

Die Herkunft dieser Tiere war meist Osteuropa oder das Drittland Serbien. Zwei Welpen verstarben.
Die Händler*innen gehen beim Verkauf der Welpen immer professioneller vor. So werden Welpen mit einem vermeintlich gültigen EU-Heimtierausweis abgegeben. Eine genaue Prüfung ergibt dann, dass der Chip im Heimtierausweis nicht mit dem Chip im Hund übereinstimmt, keine Tollwutimpfung eingetragen wurde oder das Zahnalter der Tiere zeigt, dass sie deutlich jünger sind, als in den Heimtierausweisen angegeben, so dass sich ein nötiger Tollwutschutz trotz Impfung noch nicht hat ausbilden können.
Wurden Welpen vor zwei Jahren noch für 800 Euro verkauft, hat sich der Preis bis heute verdreifacht. Ein lukratives Geschäft, was die Händler dazu anspornt gesetzliche Vorgaben zu umgehen und den Gewinn auf Kosten der Tiere zu maximieren.

Weitere Informationen:

BMEL - Pressemitteilungen - STOPP dem illegalen Welpenhandel
www.bmel.de

Regelungen für Reisen mit Hunden und Katzen innerhalb der EU und zur Einreise in die EU
www.bmel.de

Tiere sind keine Geschenke
www.lanuv.nrw.de