Aktuelles

Aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist erhöhte Aufmerksamkeit bei tot aufgefundenen Wildschweinen geboten.

Jedes tote Wildschwein sollte dem Veterinäramt gemeldet werden:
Telefon +49 521  51-3851, 3579 oder 6392.
Falls das Veterinäramt nicht erreichbar ist, bitte die Feuerwehr informieren.

Weitere Informationen: 

www.lanuv.nrw.de
www.fli.de
 

Das Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, in der die freiwillige Impfung für empfängliche Tiere in der Stadt Bielefeld zugelassen wird. Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Weitere Informationen 

Information an alle Geflügelhalter*innen zum AI-Geschehen

(Stand: 22.11.2021)
Die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI), auch bekannt als Geflügelpest oder Vogelgrippe, nähert sich auch in diesem Winter im Rahmen des Wildvogelzugs wieder der Stadt Bielefeld. Unter anderem in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und aktuell in Ostwestfalen-Lippe (Paderborn, Gütersloh, Soest) gibt es bereits erste Geflügelpest-Ausbrüche und mehrere Verdachtsfälle in Geflügelhaltungen.

Alle Geflügelhalter*innen in der Stadt Bielefeld sollten deshalb besondere Vorsicht walten lassen, die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen ist für die Prävention der Erregereinschleppung gerade jetzt essentiell. Dazu gehört:

  • Der direkte und indirekte Kontakt zwischen Wild- und Hausgeflügel sollte minimiert bzw. verhindert werden. Hierzu kann das Hausgeflügel schon jetzt aufgestallt werden.
  • Der Auslauf kann in einem überdachten Bereich (flüssigkeitsundurchlässige Überdachung z.B. Folie) mit einer seitlichen Begrenzung (z.B. Netze max. Maschenweite 25 mm) gewährt werden.
  • Das Hausgeflügel sollte nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind.
  • Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, ist als Tränke nicht geeignet.
  • Materialien wie Futter oder Einstreu sollen unzugänglich für Wildvögel gelagert werden.
  • Beim Betreten der Stallungen sollte das Schuhwerk gewechselt werden und es sollten präventiv Desinfektionswannen zur Desinfektion des Schuhwerks vorgehalten werden.

Im Rahmen des aktuell laufenden Seuchengeschehens ist eine allgemeine Aufstallungspflicht für Geflügel im Stadtgebiet inzwischen wahrscheinlich geworden. Diese würde im Rahmen einer Allgemeinverfügung erlassen und veröffentlicht werden. Deshalb sollten alle Geflügelhalter*innen darauf vorbereitet sein, ihr Federvieh jederzeit aufstallen zu können.

Das gehaltene Geflügel sollte aufmerksam beobachtet und bei Zukäufen auf eine sichere Herkunft geachtet werden. Bei Auffälligkeiten wie zum Beispiel Verlusten, Apathie, Leistungseinbußen, die auf eine Erkrankung hinweisen können, ist sofort die betreuende Tierarztpraxis einzuschalten, liegen Verdachtsmomente für einen Seuchenfall vor, ist von den Tierhalter*innen unverzüglich das Veterinäramt zu benachrichtigen.

Erhöhte Verluste bedeuten konkret:

  • Bestände < 100 Tiere - ≥ 3 tote Tiere innerhalb 24 Stunden
  • Bestände > 100 Tiere - > 2 % der Tiere verenden innerhalb 24 Stunden

Des Weiteren sind alle Bürger*innen in Bielefeld aufgerufen Tierkörper von verendeten Wildvogelarten, wie zum Beispiel Greifvögel, Rabenvögel und wildem Wassergeflügel, der Veterinärbehörde per E-Mail zu melden.

Jede Geflügelhaltung ist ab dem ersten Tier tierseuchenrechtlich bei der Tierseuchenkasse NRW zu melden, die diese Meldung ans zuständige Veterinäramt weiterleitet. Insbesondere Hobbyhalter*innen, Klein- und Kleinstbetriebe sollten die jährliche Bestandsmeldung bei der Tierseuchenkasse beachten und auf Aktualität überprüfen. Ggfs. muss zeitnah eine Nachmeldung bzw. Neuanmeldung erfolgen.

Quelle: RKI - Risikoeinschätzung

Weitere Informationen

www.openagrar.de

Handout LANUV Geflügelpest

www.lanuv.nrw.de

Der Handel mit illegal nach Deutschland eingereisten Hunden boomt. Allein 2020 wurden in Bielefeld 17 Hunde sichergestellt, weil sie ohne gültige Tollwutimpfung aus dem Ausland nach Deutschland transportiert wurden. Auffallend oft handelte es sich dabei um derzeit beliebte, kleine Hunderassen, wie

  • Pommeranian Spitz,
  • Zwergspitz,
  • Shih-Tzu oder
  • Bichon Maltez Toy.

Die Herkunft dieser Tiere war meist Osteuropa oder das Drittland Serbien. Zwei Welpen verstarben.
Die Händler*innen gehen beim Verkauf der Welpen immer professioneller vor. So werden Welpen mit einem vermeintlich gültigen EU-Heimtierausweis abgegeben. Eine genaue Prüfung ergibt dann, dass der Chip im Heimtierausweis nicht mit dem Chip im Hund übereinstimmt, keine Tollwutimpfung eingetragen wurde oder das Zahnalter der Tiere zeigt, dass sie deutlich jünger sind, als in den Heimtierausweisen angegeben, so dass sich ein nötiger Tollwutschutz trotz Impfung noch nicht hat ausbilden können.
Wurden Welpen vor zwei Jahren noch für 800 Euro verkauft, hat sich der Preis bis heute verdreifacht. Ein lukratives Geschäft, was die Händler dazu anspornt gesetzliche Vorgaben zu umgehen und den Gewinn auf Kosten der Tiere zu maximieren.

Weitere Informationen:

BMEL - Pressemitteilungen - STOPP dem illegalen Welpenhandel
www.bmel.de

Regelungen für Reisen mit Hunden und Katzen innerhalb der EU und zur Einreise in die EU
www.bmel.de

Tiere sind keine Geschenke
www.lanuv.nrw.de