Klima
Der Klimawandel stellt uns vor enorme Herausforderungen, die nur durch gesamtgesellschaftliches Handeln bewältigt werden können. Die Veränderungen, die der Klimawandel hervorruft, sind bereits jetzt messbar und werden zukünftig immer mehr Bereiche unseres Lebens beeinflussen – auch in Bielefeld. Als Stadt Bielefeld sind die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung daher wichtige Handlungsfelder.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Bürger*innen sowie weiteren relevanten Akteur*innen wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken, uns auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten und somit ein langfristig lebenswertes Bielefeld zu schaffen.
Mehr Details zu den Auswirkungen des Klimawandels für Bielefeld unter: Klimawandel
Aktuelles
Blumen, vielfältiges Gemüse und Bio-Anbau zum Anfassen: Bei dieser Radtour am 24. Juli 2026 von 14 bis 18.30 Uhr geht es in den Bielefelder Süden zur Bio-Gärtnerei Eckardtsheim des Betheler Inklusionsbetriebes.
Vor Ort erwartet Sie eine fachkundige Führung durch die Gewächshäuser und Freilandflächen. Erfahren Sie, wie Tomaten und viele weitere Gemüsekulturen angebaut werden, welche Vorteile der ökologische Landbau bietet und wie die Arbeit in dem Inklusionsbetrieb gestaltet wird. Der Gärtnermeister gibt spannende Einblicke und beantwortet gerne Ihre Fragen.
Die Radtour wird vom ADFC Bielefeld in Kooperation mit dem Bereich Klimaschutz & Nachhaltigkeit des Umweltamtes der Stadt Bielefeld angeboten.
Teilnahme an der Radtour
- Treffpunkt: 14:00 Uhr
- Ort: Eiscafé „San Remo“, Borgsen-Allee 3, 33649 Bielefeld-Quelle
Nur an der Führung teilnehmen
Wer nicht mit dem Fahrrad mitfahren möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen und kann direkt zur Führung kommen.
- Treffpunkt: 15 Uhr
- Ort: Bio-Gärtnerei Eckardtsheim, Paracelsusweg 2, 33689 Bielefeld-Eckardtsheim
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung für die Radtour ist bis zum 23. Juli 2026 möglich.
Am 9. Juli 2026 lädt die Stadt Bielefeld von 15:30 bis 20:30 Uhr zur KlimaKonferenz in den Ratssaal des Neuen Rathauses ein. Eingeladen sind Bürger*innen sowie Akteur*innen aus Initiativen, Vereinen, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Konferenz informiert über aktuelle Entwicklungen im Klimaschutz, fördert den Austausch und stärkt die Vernetzung für gemeinsames Engagement in Bielefeld.
Zum Auftakt präsentieren sich lokale Initiativen beim „Markt der Möglichkeiten“. Neu in diesem Jahr ist das Format „3-Minuten-Pitch“, bei dem Projekte und Ideen kurz und prägnant auf der Bühne vorgestellt werden.
Anmeldungen sind ab sofort möglich!
Sie planen einen eigenen Beitrag für die Wochen der Nachhaltigkeit? Die Stadt Bielefeld unterstützt neue und kreative Formate mit einem Zuschuss von bis zu 450 Euro.
Vom 1. September bis 3. Oktober 2026 finden in Bielefeld erneut die Wochen der Nachhaltigkeit statt. Ab sofort können Veranstaltungen eingetragen werden: Ob Workshop, Vortrag, Ausstellung, Theaterstück, Spaziergang oder Mitmachaktion – alle Formate, die sich mit Fragen rund um Klima- und Ressourcenschutz sowie einer lebenswerten Zukunft beschäftigen, sind willkommen.
Wenn Sie im Aktionszeitraum ein passendes Angebot planen, nutzen Sie den Veranstaltungskalender und wählen Sie die Kategorie „Wochen der Nachhaltigkeit“ aus. Wir freuen uns auf ein vielfältiges Programm, das zum Mitdenken, Mitmachen und Weiterdenken einlädt.
Sie können weiterhin eine kostenfreie Energieberatung nutzen. Hier finden Sie die Kontaktdaten, um einen Termin zu buchen.
Bis zu 15 Unternehmen aus Bielefeld und der Umgebung können bei der nächsten Runde des erprobten Beratungs- und Qualifizierungsprogramms ÖKOPROFIT rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit dabei sein.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Die Stadt Bielefeld informiert erstmalig über den bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“. Im Rahmen des Wettbewerbes werden Städte und Gemeinden dazu aufgefordert, versiegelte Flächen wieder zu entsiegeln und diese stattdessen naturnah zu gestalten. Dabei können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt einen Beitrag leisten.
Hintergrundinformationen
Versiegelte Flächen prägen vielerorts das Stadtbild Bielefelds. Egal ob Asphalt, Beton oder Pflasterstein – alle diese Oberflächen verhindern, dass Regenwasser im Boden versickern kann, verstärken Hitze im Sommer und bieten kaum Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt. Dabei hat der Versiegelungsgrad in den städtisch geprägten Gebieten Bielefelds über die letzten Jahrzehnte stetig zugenommen.
Die Entsiegelung von versiegelten Flächen stellt jedoch einen wichtigen Baustein dar, um Bielefeld besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Durch Entsiegelungen ergeben sich diverse Vorteile. So wirken Entsiegelungen den zunehmenden Hitzeereignissen entgegen und verbessern das örtliche Stadtklima. Zudem können entsiegelte Flächen Niederschlagswasser besser aufnehmen und somit die Folgen von Starkregenereignissen abmildern und die Grundwasserneubildung fördern. Neben der Bereitstellung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen erhöhen entsiegelte Flächen die Aufenthalts- und Lebensqualität deutlich. Insofern tragen Entsiegelungen zu einer aktiven Gestaltung der unmittelbaren Umgebung bei, wobei grüne Räume entstehen, welche auch zukünftigen Generationen zugutekommen.
Der Wettbewerb „abpflastern“
Der Wettbewerb „abpflastern“ wurde im Jahr 2025 durch die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz ins Leben gerufen. Dabei handelt sich um einen deutschlandweiten Wettbewerb, bei dem Städte und Gemeinden freundschaftlich darum antreten, wer in einer Saison die meisten versiegelten Flächen wieder entsiegeln und in Grünflächen umwandeln kann. Eine Saison geht dabei vom 21. März bis zum 31. Oktober. Weil der Wettbewerb Entsiegelungen als Gemeinschaftsaufgabe versteht, können sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen, Vereine, Schulen, Unternehmen und Kommunen teilnehmen. Das Besondere dabei ist, dass alle Teilnehmenden einer Stadt gemeinsam als Team antreten, denn für den Wettbewerb werden sowohl private als auch städtische Entsiegelungsmaßnahmen zusammengezählt. So können auch viele kleine Maßnahmen zusammen einen großen Unterschied machen.
Teilnahme
- Entsiegelungsmaßnahme planen und bei Bedarf Einverständnis der Flächeneigentümer einholen
- Entsiegelung umsetzen und Vorher-Nachher-Fotos machen
- Eintragung der Entsiegelungsmaßnahme im Wettbewerbszeitraum auf https://www.abpflastern.de/ (Fotos hochladen)
- Überprüfung des Eintrages durch die Wettbewerbsleitung
- mögliche Weiterverwendung der anfallenden Materialen (z.B. Schotter, Pflastersteine)
Eine Anmeldung, ein Vertrag oder eine Teilnahmegebühr sind nicht erforderlich, sodass alle Interessierten teilnehmen können.
Das Städteranking kann während des Wettkampfes auf https://www.abpflastern.de/index.php/saison-2026-2/ live verfolgt werden.