Öffentlichkeitsbeteiligung und Dialog

Möchten Sie die zukünftigen Entwicklungen unserer Stadt selbst mitgestalten? Möchten Sie sich aktiv an Planungen und Entscheidungsprozessen beteiligen? Dann sind Sie hier genau richtig.

Auf dieser Seite finden Sie alle Beteiligungsformate im Überblick. Informieren Sie sich und machen Sie mit!

Bielefelder*innen können sich zukünftig noch stärker aktiv und direkt an städtischen Themen beteiligen.

Gelebte Demokratie? Meinungsbildung und Mitbestimmung sind unzweifelhaft demokratische Grundsätze und vielleicht sogar im Kern das, was Demokratie ausmacht. Dabei geht es nicht (aber auch!) um das „Mitnehmen“, sondern um „Mitgestalten“ und „Mitentscheiden“. Mehr Öffentlichkeitsbeteiligung und Dialog wird von den meisten Menschen gewünscht. 

Die Stadt Bielefeld möchte diesem Wunsch auf kommunaler Ebene gerecht werden. Der Rat hat am 11. Februar 2021 beschlossen, diesen Bereich mit der Schaffung einer Stelle für eine oder einen  Partizipationsbeauftragten und damit den Dialog zwischen Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik weiter zu stärken.

Partizipation – Was heißt das eigentlich?

Der Begriff Partizipation (lateinisch participatio, „Teilhaftigmachung, Mitteilung“, aus pars, „Teil“, und capere, „fangen, ergreifen, sich aneignen, nehmen usw.“) wird übersetzt mit Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Mitsprache, Einbeziehung usw.

(Quelle: Wikipedia)

Als zentraler Kontakt für Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik ist der oder die Partizipationsbeauftragte immer dann gefordert, wenn es um die Beteiligung der Bielefelder*innen außerhalb von formellen, gesetzlich geregelten Verfahren geht.

Grundlage einer breit angelegten, partizipativen Öffentlichkeitsbeteiligung ist es, die Stadtgesellschaft aktiv in Stadtentwicklungsprozesse einzubeziehen. Die Stadtgesellschaft möchte heute an Entscheidungen unmittelbar mitwirken. Unterschiedliche Dialog- und Beteiligungsverfahren sollen nicht nur informieren und ein Meinungsbild abrufen, sondern sollen die Einwohner*innen – künftig stärker als bisher – bei Ideengewinnung, Gestaltungsmöglichkeiten und Entscheidungen berücksichtigen. Auch dank der neuen Medien hat kommunale Partizipation wie nie zuvor alle Möglichkeiten, sich künftig qualitativ und quantitativ neu (und besser!) aufzustellen. 

Der oder die Partizipationsbeauftragte soll – überwiegend projektübergreifend – zunächst

  • Partizipation innerhalb der Bielefelder Stadtverwaltung stärker verankern,
  • Projekte der Öffentlichkeitsbeteiligung sichtbarer machen und
  • neue Formate für Bielefeld entwickeln und umsetzen.

Der oder die Partizipationsbeauftragte ist aber auch Ansprechpartner*in für interessierte Einwohner*innen. Zum Beispiel für Ideen und Anregungen bei künftigen Öffentlichkeitsbeteiligungen im Rahmen von kommunalen Planungs- und Entscheidungsprozessen. Oder auch, wenn es bei der Beteiligungskultur bei bestehenden Prozessen mal nicht oder nicht so gut klappt.

Oberbürgermeister Clausen hat mit Wirkung vom 1. Juli 2021 Frau Britta Klausing, stellvertretende Leiterin des Presseamtes/Statistikstelle, zur Partizipationsbeauftragten der Stadt Bielefeld bestellt.