Kunst im öffentlichen Raum

Regiopole-Netzwerk

Die Städte Bielefeld, Gütersloh und Herford haben sich zu einem Regiopole-Netzwerk "Kunst im öffentlichen Raum" zusammengeschlossen.

Die Ziele des mit städtischen Mitteln finanzierten Projekts:

  • die Wahrnehmung und Wertschätzung von Kunst als wesentliche Bereicherung des Stadtraums zu stärken
     
  • den Sinn der Stadtgesellschaft für Mitverantwortung zu wecken
     
  • den Bestand vorhandener Werke zu dokumentieren und durch eine pflegerische Begleitung zu sichern
     
  • durch eine kompetente inhaltliche Vermittlung bereichernde Begegnungen mit Kunst anzubieten, Bezüge herzustellen, Schwellenängste zu minimieren und Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen

Die drei Städte arbeiten seither am Aufbau individuell geführter Datenerfassungssysteme zu ihrem Kunstbestand. Sie haben städteeigene Konzepte zum Vorgehen bei Beauftragung, Erwerb und Translozierung von öffentlichen Werken entwickelt, die mit der Politik angestimmt werden. 

Podiumsdiskussion: "Wem gehört der öffentliche Raum?"

Als erste gemeinschaftliche Veranstaltung dieses überregionalen Engagements findet eine Diskussion zur Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum statt. Dieser Raum wird in den Städten von unterschiedlichen, oft widerstreitenden Nutzungsinteressen beansprucht. Welche Rolle kommt hier der Kunst zu? Wie und wo kann sie "ortspezifisch" wirksam werden? Das gezielt an ein öffentliches Publikum gerichtete Podiumsgespräch soll insbesondere die verschiedenen Auffassungen und Definitionen von "Öffentlichkeit" beleuchten. Vor dem Hintergrund, Grundlagen für ein gemeinsames Regelwerk der drei Städte zu ihrer Kunst im öffentlichen Raum zu erarbeiten, werden Erfahrungen aus anderen Städten vorgestellt.

Mit Markus Ambach (Düsseldorf), Michael Deppe (Gütersloh), Andreas Kornacki (Herford), Rose Pfister (Bremen), Anne-Kathrin Reinberg (Hamburg), Dr. Udo Witthaus (Bielefeld)
Moderation Claudia Dichter (Köln)

Podiumsveranstaltung zur Kunst im öffentlichen Raum
Wann:
Mittwoch, 27. Oktober 2021, 16 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr)
Wo: Vortragssaal der Kunsthalle Bielefeld, Artur-Ladebeck-Straße 5, 33602 Bielefeld
Livestream: YouTube-Kanal der Stadt Bielefeld

In der Präsenzveranstaltung gilt nach aktueller Corona-Schutzverordnung die Verpflichtung einer nachgewiesenen Immunisierung oder Testung (3G-Regel).

Vor der Podiumsveranstaltung bietet die Kunsthalle Bielefeld von 14 bis 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung "Eine Stadt wird grüner. 7000 Eichen in Bielefeld" sowie einen Rundgang im Skulpturenpark an. Der Kunstverein Bielefeld stellt außerdem sein Vermittlungsformat CABRIO zur Kunst im öffentlichen Raum vor. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung "MITBEWOHNER:INNEN. Klaus Hansen. Kunst im öffentlichen Raum" bis 20 Uhr in der Kommunalen Galerie des Kulturamts zu besichtigen.