Breitbandausbau
Glasfaserausbau in den „Grauen Flecken“
In diesem Förderprojekt sind Adressen förderfähig, wenn:
- kein Unternehmen plant, diese eigenwirtschaftlich auszubauen,
- weniger als 200 Mbit/s im Down- und Upload oder
- weniger als 500 Mbit/s im Download verfügbar sind.
Förderfähige Adressen: ca. 3.000
Fördersumme: 13,7 Mio. Euro
Kostenaufteilung: 50 Prozent Bund, 30 Prozent Land NRW, 20 Prozent Stadt Bielefeld
Ausbauendes Unternehmen: Deutsche Telekom
Downloadraten mit Glasfaser: 1000 Mbit/s im Down- und Upload
Fertigstellung Ausbau: voraussichtlich 2029
Aktueller Stand: Sobald die Stadt Bielefeld den endgültigen Bescheid vom Projektträger erhalten hat, kann die Deutsche Telekom die erforderlichen Genehmigungen bei der Stadt Bielefeld beantragen und den Glasfaserausbau beginnen.
19. Mai 2026: Beantwortung einer Nachforderung des Projektträgers zum Antrag auf den endgültigen Zuwendungsbescheid.
05. Dezember 2025: Beantragung des endgültigen Förderbescheids durch die Stadt Bielefeld beim Projektträger des Bundes.
11. September 2025: Das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen. Die Deutsche Telekom erhält den Zuschlag, den geförderten Glasfaserausbau in diesem Förderprojekt durchzuführen.
Ab 02. August 2024: Beginn des Ausschreibungsverfahrens, um ein Unternehmen zu finden, welches den Glasfaserausbau für das Förderprojekt übernimmt.
13. Dezember 2023: Bescheid vom Land NRW zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn.
06. Dezember 2023: Antrag auf Gewährung der Kofinanzierung des Landes NRW.
27. November 2023: Erteilung des vorläufiger Zuwendungsbescheid durch den Projektträger des Bundes.
06. Oktober 2023: Beantragung des vorläufigen Zuwendungsbescheid beim Projektträger des Bundes.
14. April 2023 - 09. Juni 2023: Um förderfähige Adressen und die Förderkulisse zu bestimmen, wird im Rahmen eines sogenannten Markterkundungsverfahrens bei den jeweiligen Unternehmen zunächst die aktuellen und zukünftigen Downloadraten erfragt.
Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten
In diesem Förderprojekt sind Gewerbegebiete förderfähig, wenn:
- kein Unternehmen plant, diese eigenwirtschaftlich auszubauen und
- mindestens drei Unternehmen im Gebiet über weniger als 30 Mbit/s in Download verfügen.
Förderfähige Adressen: ca. 2.400 in 70 Gewerbezellen
Fördersumme: 6,9 Mio. Euro
Kostenaufteilung: 50 Prozent Bund, 40 Prozent Land NRW, 10 Prozent Stadt Bielefeld
Ausbauendes Unternehmen: Stadtwerke Bielefeld und Bitel
Downloadraten mit Glasfaser: 1000 Mbit/s im Down- und Upload
Fertigstellung Ausbau: September 2024
Aktueller Stand: Sobald die Änderungsanträge durch den Projektträger beschieden wurden, können die Verwendungsnachweise eingereicht werden, um das Förderprojekt abzuschließen.
11. Februar 2025: Es werden für alle Gewerbegebiete Änderungsanträge gestellt, um die angefallenen Änderungen dem Projektträger mitzuteilen.
21. Oktober 2024: Geförderter Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten abgeschlossen
In den Bielefelder Gewerbegebieten kann jetzt mit Highspeed gesurft werden: Der von Bund und Land geförderte Glasfaserausbau wurde dort erfolgreich abgeschlossen. Die Stadtwerke Bielefeld haben rund 2.400 Adressen mit den dazugehörigen Gebäuden mit Glasfaseranschlüssen versorgt (FTTB - Fiber to the building, also Glasfaser bis in das Gebäude). Dadurch stehen nach dem Ausbau an allen angeschlossenen Adressen Bandbreiten von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch zur Verfügung. Das bedeutet, dass der Upload ebenso groß wie der Download sein kann, hier können Kunden also beides mit bis zu einem Gbit/s nutzen. Insgesamt haben die Stadtwerke in Bielefeld für die Erschließung der Gewerbegebiete Leerrohre und Glasfaserkabel auf einer Trassenlänge von etwa 180 Kilometern verlegt.
Dazu erklärt Martin Adamski, Dezernent für Umwelt, Mobilität, Klimaschutz und Gesundheit: „Ich freue mich sehr, dass wir nun „Vollzug“ melden können und etwa 2.400 Adressen in den Bielefelder Gewerbegebieten den Zugang zum schnelleren Glasfasernetz ermöglichen. Damit stellen wir den Betrieben vor Ort eine zuverlässige und zukunftsfähige Arbeitsgrundlage zur Verfügung.“
22. April 2024: Auf der Zielgeraden
Das Projekt des geförderten Breitbandausbaus in den Gewerbegebieten befindet sich zwischenzeitlich in der Schlussphase. Bis auf einige wenige Ausnahmen sind die Tiefbaumaßnahmen abgeschlossen. In den Gewerbegebieten Schelpmilse und Königsbreede waren genehmigungstechnisch Umplanungen notwendig, so dass es in den Teilbereichen zu Verzögerungen im Tiefbau gekommen ist.
Die Restarbeiten konzentrieren sich in der Abschlussphase überwiegend auf die Glasfaserfacharbeiten und die Inbetriebnahme des neu errichteten Glasfasernetzes. Mittlerweile konnten rund 80 Prozent der beauftragten Breitbandhausanschlüsse aus den Projektgebieten zur Inbetriebnahme an die BITel übergeben werden und diese werden derzeit aktiviert.
Es ist somit davon auszugehen, dass das Projekt im Sommer 2024 vollständig abgeschlossen sein wird.
28. November 2023: Der Tiefbau in der Fläche schreitet kräftig voran.
Von 27 Ausbaugebieten konnten 6 Gebiete bereits an die BITel zum Betrieb übergeben werden. In 21 Bereichen ist der Tiefbau in der Längsverlegung bereits abgeschlossen und nun werden die Hausanschlüsse gebaut. 5 Ausbaugebiete werden derzeit tiefbautechnisch aktiv weiter erschlossen und lediglich im Ausbaugebiet an der Herforder Straße ist bisher wenig Ausbau erfolgt. In Summe sind 79 Prozent der Längstrasse in den Gewerbeflächen fertig gestellt worden.
In den Gewerbegebieten Schelpmilse, Friedrich-Hagemann-Straße und Artur-Ladebeck-Straße, die genehmigungstechnisch aufwändiger waren, konnte erst später gestartet werden. Nach der Frostperiode werden diese Gewerbelose sicher rasch zum Abschluss kommen.
Von rund 2.400 Gebäuden in den Ausbaugebieten haben ca. 1.500 einen Hausanschluss beauftragt. Von diesen beauftragten Gebäuden sind ca. 1.200 bauseits fertig gestellt (78 Prozent). 480 Hausanschlüsse sind an die BITel zur Nutzung des Internets fertig übergeben worden.
14. August 2023: Von rund 2.400 Gebäuden in den Ausbaugebieten haben ca. 1.500 einen Anschluss beauftragt. Das sind rund 62 Prozent der Gebäude in den Gewerbegebieten.
Der Tiefbau geht in die Endphase. Bis auf in zwei Bereichen wurde in allen Gebieten mit dem Tiefbau begonnen. In 15 der 27 Ausbaubereiche ist der Tiefbau bis auf vereinzelte Hausanschlüsse abgeschlossen. Die Längstrassen in den Straßen und Gehwegen sind zu 69 Prozent fertig gestellt.
Die Hausanschlüsse sind in diesen Gebieten ebenfalls etwa zu zwei Drittel bauseits fertig gestellt. Neben witterungsbedingten Verzögerungen durch Frost und Regen wirkt sich aus, dass aus den 2022 gebauten Ausbaubereichen im Verlauf des Jahres 2023 noch viele weitere Aufträge für Glasfaseranschlüsse von Grundstückseigentümer*Innen kamen, die nun einzeln abzuarbeiten sind.
In den Gewerbegebieten Höfeweg/Auf dem Esch/Gewerbepark OWL, Container Bahnhof/Werner-Bock-Straße, Stadtheider Straße/Beckhausstraße/Meller Straße sowie DetmolderStraße/Lagesche Straße sind erste Kunden zum Betrieb an das Telekommunikationsunternehmen BITel übergeben worden.
Leider kommt es insbesondere in den Bereichen Friedrich-Hagemann-Straße, Stieghorst und Herforder Straße/Schillerstraße zu Verzögerungen im Genehmigungsverfahren. Dadurch kann es sein, dass sich hier der Fertigstellungstermin um bis zu 3 Monate verschiebt.
Ca. drei Viertel der Ausbaubereiche wird fristgerecht zum Ende Mai 2024 in Betrieb sein. Beim letzten Viertel der verspätet begonnenen Ausbaubereiche ist aktuell davon auszugehen, dass diese erst im August 2024 an das Breitbandnetz angeschlossen werden können.
27. April 2023: Seit dem offiziellen Baubeginn am 28. März 2022 ist nun gut ein Jahr Bauzeit verstrichen.
Von den 19 geförderten Gewerbegebieten erfolgen aktuell in 15 Gebieten Bautätigkeiten. Lediglich in 4 Gebieten ist der Baustart noch nicht erfolgt. Im Verlauf des Jahres 2022 wurde bauseits der Schwerpunkt auf die Errichtung der Längstrassen gelegt. Die Hausanschlusserstellung wurde zunächst nachrangig umgesetzt. Da bei der Hausanschlusserstellung weitgehend frei von externen Auflagen und Terminzwängen gearbeitet werden kann, bestehen hier weniger Terminrisiken als bei der Erstellung der Längstrassen. Deshalb wurden die terminlich schwerer zu kalkulierenden Längstrassen im Projekt in 2022 vorgezogen umgesetzt.
Leider haben der Dezember 2022 und das erste Quartal 2023 ungewöhnlich viele Frosttage gehabt, was zu einer weit unter der Erwartung liegenden Bautätigkeit in diesen 4 Monaten geführt hat. Der Rückstand von aktuell etwa zwei Monaten soll durch zusätzliche Tiefbaukapazitäten zeitnah wieder aufgeholt werden.
Das erste Gewerbegebiet Höfeweg/ Auf dem Esch in Dornberg und der Gewerbepark OWL in Altenhagen werden in Kürze fertig fertiggestellt und dann zur Inbetriebnahme an die BITel übergeben.
02. Februar 2023: Am 28. März 2022 war Baubeginn für den von der Stadt Bielefeld ausgeschriebenen Ausbau der Gewerbegebiete Bielefelds. Der Ausbau soll im Mai 2024 abgeschlossen sein.
Von 125 km Längstrasse sind aktuell 35 km gebaut. Es besteht ein Bauverzug von insgesamt etwa 3 Monaten. Der Frost kurz vor Weihnachten und die vielen Frosttage im Januar haben zusammen allein einen Monat Bauverzug ausgemacht. Der aktuelle Bauverzug soll durch Einsatz zusätzlicher Tiefbauunternehmen in 2023 wieder aufgeholt werden.
Aktuell haben rund 50 % der Gebäudeeigentümer*innen einen kostenlosen Hausanschluss beauftragt.
Weil sehr viele Hausanschlüsse erst nach den ersten 4 Baumonaten angefordert wurden, mussten die Baustellen dafür oft einzeln wieder aufgesucht werden. Bautrupps, die so organisiert sind, dass sie arbeitsteilig ganze Quartiere Hand in Hand erschließen, mussten immer wieder getrennt eingesetzt werden, um verstreut nachgemeldete Hausanschlussbegehren einzeln auszubauen. Das hat erheblichen zusätzlichen Aufwand ausgelöst und neben dem Wettergeschehen zum aktuellen Bauverzug von 3 Monaten geführt.
Sobald das Wetter volle Bautätigkeit zulässt werden die derzeit tätigen
3 Tiefbauunternehmen um mindestens 2 weitere aufgestockt, um die bislang aufgelaufenen Verzögerungen aufzuholen.
28. Februar 2022: Der Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten in Bielefeld beginnt.
24. Februar 2022: Abschluss des Markterkundungsverfahrens.
14. Februar 2022: Erhalt des endgültigen Zuwendungsbescheides vom Projektträger des Bundes.
Ab 23. Dezember 2021: Start des Markterkundungsverfahrens mit welchem die förderfähigen Adressen und die Förderkulisse bestimmt wird. Dazu werden bei den jeweiligen Unternehmen zunächst die aktuellen und zukünftigen Downloadraten erfragt.
28. September 2021: Das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen. Die Stadtwerke Bielefeld und die Bitel erhalten den Zuschlag, den geförderten Glasfaserausbau in diesem Förderprojekt durchzuführen.
13. September 2021: Beantragung des endgültigen Förderbescheids durch die Stadt Bielefeld beim Projektträger des Bundes.
Ab 23. Oktober 2020: Beginn des Ausschreibungsverfahrens, um ein Unternehmen zu finden, welches den Glasfaserausbau für das Förderprojekt übernimmt.
07. Juli 2020: Bescheid vom Land NRW zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn.
24. Juni 2020: Antrag auf Gewährung der Kofinanzierung des Landes NRW.
23. April 2020: Erhalt des vorläufigen Zuwendungsbescheid vom Projektträger des Bundes.
18. Dezember 2019: Beantragung der vorläufigen Bescheide für den Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten.
Glasfaserausbau in den „Weißen Flecken"
In diesem Förderprojekt sind Adressen förderfähig, wenn:
- kein Unternehmen plant, diese eigenwirtschaftlich auszubauen und
- weniger als 30 Mbit/s in Download verfügbar sind.
Förderfähige Adressen: ca. 1.900 und 56 Schulen
Fördersumme: 23,3 Mio. Euro
Kostenaufteilung: 50 Prozent Bund, 50 Prozent Land NRW
Ausbauendes Unternehmen: Stadtwerke Bielefeld und Bitel
Downloadraten mit Glasfaser: 1000 Mbit/s im Down- und Upload
Fertigstellung Ausbau: März 2023
26. August 2025: Die Stadt Bielefeld erhält den abschließenden Feststellungsbescheid vom Projektträger des Bundes. Das Förderprojekt ist abgeschlossen.
18. September 2023: Beantragung der Verwendungsnachweise beim Projektträger des Bundes, um das Förderprojekt abzuschließen.
27. April 2023: Fertigstellung im Projekt weiße Flecken!
Ende März 2023 erfolgte die Fertigstellung und Gesamtinbetriebnahme des Glasfasernetzes in den weißen Flecken (Bauzeit von August 2019 bis Ende März 2023). Der Glasfaserausbau wurde auf einer Trassenlänge von insgesamt etwa 400 km durchgeführt; auf etwa 180 km wurden vorhandene Freileitungen und Leerrohre genutzt.
Rund 2.300 Adressen liegen in den weißen Flecken. 81 Prozent der dortigen Eigentümer*Innen haben sich bislang für einen Glasfaseranschluss entschieden. An den übrigen Adressen wurde die Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze verlegt (homes passed-Versorgung), sie können auch nachträglich noch angeschlossen werden. Im Rahmen des geförderten Glasfaserausbaus wurden außerdem 56 Schulstandorte mit Glasfaser angebunden. Die zuvor unterversorgten Bereiche sind nun gigabitfähig und zukunftssicher ausgebaut.
03. Februar 2023: Das Glasfaser-Verteilnetz der "Weißen Flecken" wurde im Januar 2023 nahezu vollständig fertig gestellt. Die letzten 110 von den Gebäudeeigentümer*innen bestellten Hausanschlüsse werden in Kürze fertig gestellt.
Etwa 2300 Adressen umfasst das Netz der "Weißen Flecken" nun insgesamt. Rund 1900 Gebäudeeigentümer*innen davon haben einen Anschluss beauftragt. Monatlich kommen durchschnittlich 10 weitere Anschlusswünsche hinzu.
Knapp 1800 der angefragten Anschlüsse sind der BITel betriebsbereit übergeben worden.
Die noch ausstehenden 110 Anschlüsse werden im Februar/März 2023 fertig gestellt. Das sind je zur Hälfte neu beauftragte Hausanschlüsse sowie Reparaturen an bereits erstellten Anschlüssen, die sich nach der Installation als fehlerhaft erwiesen haben.
Das Gesamtnetz der "Weißen Flecken" sollte planmäßig im November 2022 mit Glasfaser fertig bestückt sein. 170 bauseits „fertig“ gemeldete Hausanschlüsse erwiesen sich jedoch überraschend als defekt und es konnte dort keine Glasfaser eingeblasen werden. Die Störungssuche und Reparatur wurde umgehend mit verdreifachtem Firmeneinsatz angegangen. Frost eine Woche vor der Weihnachtspause der Firmen und Frost/Schnee im Januar haben in Summe zu 3 Wochen Verzug geführt. Selbst das Einblasen von Glasfaserkabeln ist bei Minusgraden nicht mehr möglich. Aus diesem Grund sind die fehlenden 110 Hausanschlüsse noch in den kommenden Wochen fertigzustellen.
24. März 2022: Der Gesamt-Bauzeitverzug konnte von 11 auf 9 Monate reduziert werden. Es sind nun genau 300 km Breitbandtrasse gebaut worden. Bis auf vier Schulen sind alle Schulen und 592 Gebäude aktiv an das Netz angeschlossen.
Leider wurden die großen Fortschritte in den Gebieten im Westen und im Norden gemacht (G01 und G03). Das Gebiet G04 im Bielefelder Süden kommt weiterhin nur schleppend voran. Viele Ausfälle wegen Corona-Erkrankungen und der heftige Sturm im Februar haben erneut zu Verzögerungen geführt. Seit Dezember 2021 sind insbesondere bei den Bautrupps der südlichen Region G04 sieben Mal ganze Bautrupps wegen einzelner Corona-Fälle wochenweise in Quarantäne gegangen. Die Zahl der wochenweisen Corona-Erkrankungen liegt im Jahr 2022 auf historischem Höchststand.
Der heftige Sturm Mitte Februar 2022 hat bis jetzt deutlich sichtbare Schneisen der Verwüstung in den Bielefelder Wäldern zurückgelassen. Alle verfügbaren Kräfte zum Freileitungsbau mussten vier Wochen lang ausschließlich zur Störungsbeseitigung des Stromnetzes eingesetzt werden. Das hat zur Folge, dass der Breitbandausbau an Freileitungen ruhen musste. Dadurch fehlen an den langen Hauptkabelstrecken zum Beispiel von der Senne hin zu den Gebieten in Brackwede und Ubbedissen und im Bereich Jöllenbeck/Theesen weiterhin kurze Netzverbindungen. Es sind diese kleinen Lücken, die zur Folge haben, dass die Breitbandverbindungen in vielen Gebieten der Weißen Flecken nicht geschlossen werden können.
Seit Mitte März konnten die Freileitungsarbeiten wieder aufgenommen werden. Aber in Summe hat sich ein 4 – 6 wöchiger zusätzlicher Verzug eingestellt.
Dennoch steht der Ausbau der Weißen Flecken insgesamt nun kurz vor dem Abschluss: Mindestens 80 % der Kund*innen werden im April/Mai 2022 angeschlossen. Danach werden nur noch vereinzelte, technisch schwierige Einzelanschlüsse in der Fläche folgen.
01. Dezember 2021: Aktuell besteht insgesamt ein Bauverzug von etwa 11 Monaten (Stand November 2021). Um den Ausbau zu beschleunigen, wurde die Anzahl der Tiefbaufirmen von zwei auf fünf Firmen erhöht. Das hat insbesondere im nördlichen Bereich G01 zu erheblicher Beschleunigung des Ausbaus geführt.
Im Sommer 2021 hat das Thema der Materialknappheit auch den Breitbandausbau in voller Härte erreicht. Mehrere Wochen lang fehlten entweder die Mikroleerohre, Freileitungsmaterialien, Glasfaserkabel oder Schaltschränke. Kampfmittel-Verdachte, langwierige Abstimmungen bei Bahnquerungen und Genehmigungsverfahren in sensiblen Landschaftsbereichen sowie die Corona-Pandemie führen weiterhin zu Verzögerungen, so dass leider einzelne Kunden extrem lange auf ihren Anschluss warten müssen.
Von September bis Ende November 2021 sind zusätzliche 35 km Trasse gebaut worden. Damit sind nun insgesamt rund 245 km Breitbandtrasse verlegt worden (Tiefbau und Freileitungen). Der Ausbau erfolgte in erster Linie im nördlichen Ausbaugebiet G01 und im westlichen Ausbaugebiet G03, wo derzeit großflächig erschlossen wird.
Im südlichen Gebiet G04 müssen an mehrere Stellen noch aufwändige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden, um das Netz so weit fertigzustellen, dass auch Gebäude in den äußeren Bezirken durchgängig bis zum sogenannten PoP (Hauptverteilerstandort) mit Glasfaser angebunden sind.
Von den 56 Schulstandorten, die einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten sollen, sind nun 41 fertig erschlossen. Bei weiteren 5 Schulen fehlen nur noch wenige Glasfaser-Facharbeiten und sie werden in Kürze angeschlossen. Die verbleibenden Schulen liegen am Ende sehr langer Trassenabschnitte und können erst zum Projektende fertiggestellt werden.
Das Gebiet G02 im Nordwesten ist bis auf wenige Hausanschlüsse fertig erstellt und zum Betrieb übergeben worden.
Insgesamt sind bereits 476 Gebäude angeschlossen und können das neue Glasfasernetz aktiv nutzen.
07. September 2021: Bis Ende August 2021 sind insgesamt rund 210 km Breitbandtrasse verlegt worden (Tiefbau und Freileitungen). Bislang wurden 40 km im nördlichen Ausbaugebiet G01, 74 km im nord-westlichen Ausbaubereich G02, 20 km im westlichen Ausbaugebiet G03 und 76 km im südlichen Ausbaubereich G04 gebaut.
Von den 56 Schulstandorten, die einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten sollen, sind bereits 31 fertig erschlossen. Weitere 18 Schulen sind bereits mit Glasfaser angeschlossen – hier fehlen noch Trassenabschnitte bis zum PoP,die in Kürze fertigestellt werden (der sog. PoP ist vergleichbar mit einem Hauptverteiler, an dem das neue Netz mit dem Weitverteilnetz, also dem Backbone, verknüpft ist).
Aktuell besteht ein Bauverzug von etwa 10 Monaten (Stand August 2021). Kampfmittelverdachtspunkte und wiederholte Baustopps, Umplanungen und Trassenänderungen, die Corona-Pandemie sowie der extreme Wintereinbruch im Februar 2021 haben zu Verzögerungen geführt (s. unten).
Seit Juni 2021 treten – wie in Industrie und Baubranche - immer wieder Verzögerungen durch fehlendes Material auf. Rohrmaterial, Kabel und Verteilerschränke sind seit Mitte 2021 kaum verfügbar und es muss alternatives Material besorgt und an das bestehende Netz angepasst werden. Seit zwei Monaten ist überraschend kein Material für den Ausbau der Freileitungen mehr verfügbar. Da viele der weißen-Flecken-Bereiche über Freileitungen miteinander verbunden sind, hat dies zur Folge, dass vor Ort bereits erschlossene Teilgebiete nicht bis zum PoP hin durchgeschaltet werden können. Die Anschlüsse in den einzelnen Gebäuden können jedoch erst dann genutzt werden, wenn die gesamte Glasfaserstrecke zwischen dem Gebäude und dem PoP vollständig gebaut und gespleisst ist.
Alle weißen Flecken hängen an insgesamt vier über das Stadtgebiet verteilten PoP-Standorten. Wenn an einer Stelle die Verbindung fehlt, z.B. aufgrund des fehlenden Materials für den Freileitungsbau, dann kann das Netz nicht aktiv geschaltet werden. Also auch wenn die Glasfaser im Gebäude, in der Straße und sogar bereits im gesamten Ausbaugebiet verlegt ist, kann das Netz z.B. aufgrund eines fehlenden Teilstücks im benachbarten Ausbaugebiet noch nicht genutzt werden.
Neues Freileitungsmaterial ist für November 2021 zugesagt – dann sollen die Lücken im Netz geschlossen werden.
13. April 2021: Bis Ende Januar 2021 sind insgesamt rund 120 km Breitbandtrasse verlegt worden (Tiefbau und Freileitungen). Bislang wurden 69 km im nord-westlichen Ausbaubereich G02 und 51 km im südlichen Ausbaubereich G04 gebaut.
In den Ausbaugebieten G03 und G01 wurde ebenfalls mit den Bauarbeiten begonnen.
Fast die Hälfte der 56 Schulstandorte, die einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten sollen, konnten mittlerweile mit Glasfaser angeschlossen werden.
Aktuell besteht ein Bauverzug von etwa 6 Monaten (Stand April 2021). Aufgrund einer Vielzahl von Kampfmittelverdachtspunkten im Stadtgebiet ist es wiederholt zu Baustopps, Umplanungen und Trassenänderungen gekommen. Auch durch Maßnahmen zum Schutz der Landschaft und des Baumbestandes mussten Trassen neu geplant werden. Nicht zuletzt haben die seit einem Jahr anhaltende Corona-Pandemie und auch der extreme Wintereinbruch im Februar 2021 leider zu weiteren Verzögerungen geführt.
10. November 2020: Bisher sind insgesamt 91,1 km Breitbandtrasse verlegt worden. Seit August 2019 wurden 56,9 km im nördlichen Ausbaubereich von Schildesche bis Heepen (Ausbaugebiet 02) und 34,2 km im südlichen Ausbaubereich (Ausbaugebiet G04) gebaut.
Im Südwesten des Stadtgebietes starten die ersten Arbeiten (Ausbaugebiet 03).
23. September 2020: Bis Mitte September 2020 wurden etwa 70 km Breitbandtrassen in den beiden aktuellen Ausbaugebieten 02 und 04 verlegt.
02. Juli 2020: Bis Ende Juni 2020 wurden insgesamt rund 47 km Breitbandtrasse verlegt. Hiervon entfallen 26 km auf das nördliche Gebiet (Ausbaugebiet 02) und 21 km auf den Bielefelder Süden (Ausbaugebiet 04).
03. April 2020: Rund 85 Prozent der Hausbesitzer*innen in den „weißen Flecken“ haben sich dafür entschieden, den kostenlosen Hausanschluss realisieren zu lassen. Das Genehmigungsverfahren für Kampfmittelprüfung und Straßenaufbruch ist für 40 Prozent der zu realisierenden Trassen durchgeführt worden. Parallel dazu wurden die ersten Trassen ausgebaut.
Bisher sind insgesamt rund 24 km Breitbandtrasse verlegt worden. Der Ausbau erfolgte parallel sowohl im Norden (Ausbaubereiche W2-1, W2-2, W2-3 von Schildesche bis Heepen) als auch im Süden Bielefelds (Ausbaubereiche W4-1, W4-2 im Bereich Senne bis Dalbke).
16. August 2019: Offizieller Spatenstich im geförderten Breitbandausbau in Bielefeld. Die Stadtwerke Bielefeld und ihre Telekommunikationstochter BITel haben im Rabenhof mit dem Anschluss bisher unterversorgter Gebiete in Bielefeld an das Glasfasernetz begonnen. Anke Recklies, Regierungsvizepräsidentin aus Detmold, und Andreas Römer von der atene KOM GmbH, Niederlassung Bonn, hoheitlich beliehener Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und digitale Infrastruktur, kamen am 16. August 2019 nach Baumheide, um gemeinsam mit Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen und Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Uekmann den Startschuss für das auf rund zweieinhalb Jahre angelegte Ausbauprogramm zu geben.
In einem ersten Bauabschnitt werden die Stadtwerke Bielefeld bis voraussichtlich November 2019 in einem Gebiet zwischen Schildesche und Milse insgesamt rund 17 Kilometer Glasfaserkabel verlegen lassen, um so ab April nächsten Jahres 36 Wohnhäuser, Betriebe und öffentliche Einrichtungen mit besonders schnellem Internet zu versorgen. Hierzu gehören auch vier Schulen. Dies gilt auch für den Bereich Eckardtsheim/Dalbke im Süden Bielefelds, in dem die Stadtwerke Bielefeld ebenfalls ab sofort rund 17 Kilometer Glasfaserleitungen verlegen. Auch dort soll ab April 2020 schnelles Internet zur Verfügung stehen.
08. Mai 2019: Offizielle Übergabe der Zuwendungsbescheide der beiden Fördermittelgeber Bund und Land Nordrhein-Westfalen und Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages mit den Stadtwerken Bielefeld.
25. Oktober 2018 bis 20. Dezember 2018: Um förderfähige Adressen und die Förderkulisse zu bestimmen, wird im Rahmen eines sogenannten Markterkundungsverfahrens bei den jeweiligen Unternehmen zunächst die aktuellen und zukünftigen Downloadraten erfragt.
2018: Die Auswahl eines geeigneten Netzbetreibers für den Infrastrukturausbau und den Netzbetrieb erfolgte über ein zweistufiges Vergabeverfahren mit einem vorgeschalteten europaweiten Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden die Stadtwerke Bielefeld GmbH und ihr Tochterunternehmen BITel Gesellschaft für Telekommunikation mbH als Nachunternehmer für den Netzaufbau und Netzbetrieb ausgewählt.