Heimat-Tierpark Olderdissen

Öffnungszeiten Weihnachten und Silvester

Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist an allen Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr regulär von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Der Tierpark-Shop ist am 24. Dezember sowie vom 28. Dezember 2022 bis 2. Januar 2023 geschlossen. Vom 25. bis 27. Dezember ist der Shop zu den regulären Zeiten (10 bis 12 Uhr und 12.30 bis 17 Uhr) geöffnet.

Das erwartet Sie

Eintritt frei – 365 Tage im Jahr – das ist der Tierpark Olderdissen. Rund 450 Tiere leben hier – 35 Säugetierarten, 42 Vogelarten und drei Fischarten.

Von der Maus bis hin zum Bären – im Tierpark Olderdissen leben viele unterschiedliche Tiere. Was sie aber vereint: fast alle sind „von hier wech“ (ostwestfälisch für „sie sind von hier“) – zumindest waren sie es mal. Darum steht auch immer noch das Wörtchen „Heimat“ im Tierparknamen.

Exotische Zootiere? Fehlanzeige. Dafür aber viele Tiere, die sich hier zu Hause fühlen wie Wölfe, Gämsen, Alpenmurmeltiere oder Fischotter. Die Anlagen entsprechen den neuesten zoologischen Erkenntnissen in Sachen artgerechter Haltung.

Einige Tierpark-Tiere sind irgendwann gekommen und geblieben – auch ohne Zäune. Die freilebenden Störche oder Reiher haben den Tierpark als ihren Lebensmittelpunkt auserkoren. Und die Alpen-Murmeltiere betrachten den gesamten Tierpark als ihr Revier.

Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist weitläufig. Er liegt in einem etwa 16 Hektar großen Gelände mitten im Teutoburger Wald. Vom Wald direkt hinein in den Park – das macht diesen Tierpark so besonders.

Hinweise

  • Ihr Hund ist im Tierpark ebenfalls willkommen. Führen Sie ihn bitte an der kurzen Leine. Andere Tiere sind nicht zugelassen.
     
  • Fahrräder, Roller, E-Scooter, Skateboards usw. können Sie nicht mit hineinnehmen.

Neuigkeiten aus Olderdissen

"Herr Meier" ist eigentlich "Frau Meier"

Storch Herr Meier ist Frau Meier

19.10.2022
Herr Meier ist eine Frau! Das wurde nun durch eine genauere Untersuchung der Federkiele herausgefunden. Der bekannte Storch auf dem Johannisberg ist also eine Storchen-Dame.

Die Geschichte muss also neu erzählt werden: Es ist Frau Meier, die nach einem Revierkampf verletzt wurde und nicht mehr zurück ins Nest fliegen konnte, um gemeinsam mit Herrn Meier die Eier auszubrüten. In der Zeit, als die Storch-Dame in der Auffangstation war, hat sich somit Herr Meier eine Neue gesucht.

Frau Meier wird nun den Winter in Bielefeld verbringen. Die Tierpfleger*innen hatten eigentlich gehofft, dass sie sich – nachdem sie Mitte September eingefangen worden war – danach in der Nähe des Tierparks aufhält. Aber offenbar gefällt ihr der Johannisberg viel besser.

Wer Frau Meier auf dem Johannisberg entdeckt, hält bitte ausreichend Abstand und führt Hunde an der kurzen Leine.

27.09.2022

"Herr Meier" überwintert in Bielefeld! Am Wochenende wurde der Storch bereits von der Bielefelder Polizei eingefangen und zum Heimat-Tierpark Olderdissen gebracht.

Der Storch wurde mehrfach an der Werther Straße gesichtet. Er versuchte dort die Straße zu überqueren. Um ihn und alle Verkehrsteilnehmer*innen nicht zu gefährden, wurde Herr Meier daher eingefangen. Im Tierpark haben die Tierpfleger*innen den Storch zunächst in der Auffangstation untergebracht. 

In der kommenden Woche soll er auf der Station wieder etwas aufgepäppelt und anschließend auf der Wiese der Tarpane freigelassen werden. Die Hoffnung ist, dass der Storch den Winter über auf der Wiese bleibt und er direkt vor Ort mit Futter versorgt werden kann.

Die winterlichen Temperaturen sind für Störche grundsätzlich kein Problem. Da sie jedoch zur kalten Jahreszeit hier in der Region kein Futter finden, fliegen sie normalweise in den Süden. Auch bei „Herrn Meier“ bestand zunächst die Hoffnung, dass auch er sich im Spätsommer zusammen mit seinen Artgenossen auf den Weg machen kann. Er kann zwar kurze Strecken fliegen, aber die Tierpfleger*innen gehen davon aus, dass es bis nach Afrika einfach zu weit für ihn ist.

Der wild lebende Weißstorch hat eigentlich zusammen mit seinem Weibchen „Frau Meier“ im Tierpark Olderdissen genistet. Vermutlich nach einem Revierkampf mit einem anderen Storchen-Paar hat sich der Weißstorch aber so stark verletzt, dass er nicht zurück ins Nest fliegen konnte, um „Frau Meier“ beim Ausbrüten der Eier zu helfen. 

Bärendame Jule (rechts) mit Weggefährte Max

31.08.2022
Sie war bereits in einem für Bären sehr fortgeschrittenen Alter: In der Nacht vom 30. auf den 31. August ist die Bärendame Jule aus dem Heimat-Tierpark Olderdissen verstorben. Sie wurde 32 Jahre alt. Gemeinsam mit Braunbär Max lebte Jule seit 2007 im Tierpark in Bielefeld. Sie war damals aus einem Tierpark aus Stralsund nach Bielefeld gekommen. 

Am Mittwochmorgen zu Dienstbeginn wurde Jule von ihrer Tierpflegerin leblos in ihrer Box aufgefunden. „Es spricht alles dafür, dass Jule ganz friedlich in der Nacht eingeschlafen ist. Wir gehen also davon aus, dass sie eines natürlichen Todes gestorben ist“, berichtet Herbert Linnemann, Leiter des Tierparks.

Trotz Arthrose und ihres hohen Alters war Jule auch in den vergangenen Wochen noch aktiv in der Anlage. „Sie ist geschwommen, hat gefressen, es gab also noch keine Anzeichen, dass sie weniger fit ist“, so Linnemann. „Die Trauer unter unseren Tierpfleger*innen ist nun natürlich groß. Nach 15 Jahren hier im Tierpark ist Jule vielen von uns ans Herz gewachsen.“ 

Ihr Weggefährte Max ist 1993 geboren und damit etwas jünger als Jule. In der Regel können Braunbären bis zu 30 Jahre alt werden. Jules Vorgängerin, Alma, musste 2007 aufgrund einer Krebserkrankung eingeschläfert werden. „Wir werden nun in Ruhe prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, dass Max wieder Gesellschaft bekommt“, erklärt Linnemann.

29. Juni 2022
Bei den Schottischen Hochlandrindern, den Mufflons, den Gämsen und den Cholmogory Gänsen: An einigen Stellen gab es in den vergangenen Wochen Nachwuchs im Heimat-Tierpark. Auch beim Damwild, den Sikahirschen, Rothirschen, Moschusenten und Felsentauben erkunden Jungtiere ihr neues Zuhause. 
Das Hochlandrind-Kalb Ryan kam Ende Mai auf die Welt. Ryan lebt gemeinsam mit seinen Eltern Isabell und Roy am Rand des Tierparks.

24. Juni 2022
Erst wenige Tage ist das kleine Eselfohlen alt, aber es flitzt schon fleißig über die Wiese im Tierpark Olderdissen. Am 17. Juni wurde der kleine Esel geboren und vom Cheftierpfleger Markus Hinker auf den Namen Norbert getauft. Nur auf einen Spielkameraden in seinem Alter muss Norbert noch warten. Aber es kann nicht mehr lange dauern, dann gibt es weiteren Nachwuchs bei den Eseln. So lange macht Norbert einfach die Sachen, die er bei seiner Mama Lotti abguckt: Auf dem Boden wälzen, fressen und entspannen.

13. Juni 2022
Seit Anfang Juni lebt eine neue Biber-Dame in Olderdissen. Meret ist drei Jahre alt und stammt aus dem Tierpark Bern. Die Tierpfleger*innen in Olderdissen freuen sich sehr, dass Biber Eddi nun wieder Gesellschaft hat.

Vergangenes Jahr war der Vater von Eddi im Alter von 14 Jahren verstorben. Im Februar hatte dann der Tierpark Olderdissen ein Gesuch für ein Weibchen gestellt, auf das sich der Tierpark Bern gemeldet hat. Nun heißt es Daumen drücken, denn mit ein bisschen Glück gibt es dann im kommenden Jahr Biber-Nachwuchs in Olderdissen...

10. Juni 2022
Haben Sie „Herrn Meier“ auch schon entdeckt? Der wild lebende Weißstorch hat eigentlich zusammen mit seinem Weibchen Frau Meier im Tierpark Olderdissen genistet. Vermutlich nach einem Revierkampf mit einem anderen Storchen-Paar hat sich Herr Meier aber so stark verletzt, dass er nicht zurück ins Nest fliegen konnte, um Frau Meier beim Ausbrüten der Eier zu helfen. Die Tierpfleger*innen aus Olderdissen hatten ihn daher in ihre Auffangstation aufgenommen.

Nun lebt der Storch seit ein paar Wochen wieder in Freiheit, ist aber noch nicht wieder komplett flugfähig. Er legt daher viele Strecken zu Fuß zurück. Oft entdecken ihn Fußgänger*innen oben am Johannisberg.

Die Bitte der Olderdisser Tierpfleger*innen: Wenn Sie ein Foto von dem Storch machen möchten, bitte ausreichend Abstand halten. 

Frau Meier zieht nun mit einem anderen Storchen-Männchen neue Jungtiere auf. Das Nest liegt unweit des Bärengeheges auf einem Baumstamm.

Die Tierpfleger*innen hoffen, dass Herr Meier Ende August soweit fit ist, dass er zusammen mit den anderen Storchen aus der Region wieder in das Winterquartier in den Süden fliegen kann.

19. April 2022
Ist das ein Fuchs oder doch vielleicht ein Hund? Seit Anfang April lebt Akeno im Tierpark Olderdissen zusammen in der Anlage mit den Silberfüchsen. Der Rotfuchs hat eine ganz besondere Farbvariation: Akeno ist zum Großteil weiß, mit ein paar hellroten Stellen. Man könnte fast denken, dass ein kleiner Hund durch die Anlage flitzt. Die Tierpfleger*innen staunten selbst nicht schlecht, als der Fuchs in Olderdissen ankam.

Das neue Zuhause von Akeno liegt direkt neben dem Braunbär-Gehege. Die beiden Anlagen sind mit kleinen Durchlässen verbunden und die Füchse können so jederzeit das Gelände der Bären Max und Jule erkunden. Eine Einrichtung aus Bayern hat den dreijährigen Fuchs an den Tierpark Olderdissen abgegeben.

Haben Sie den weißen Rotfuchs bei Ihrem letzten Olderdissen-Besuch schon entdeckt?

13. April 2022
Gute Nachrichten: Der Tierpark-Shop in Olderdissen hat wieder geöffnet! Dort gibt es viele Mitbringsel mit Olderdissen-Motiven zu kaufen: Tassen, Teller, Müsli-Schalen, Schlüsselanhänger und vieles mehr. Nur die Wild-Futter-Boxen werden aktuell leider nicht verkauft.