Landesweiter Warntag am 12. März

Die Stadt Bielefeld beteiligt sich am Donnerstag, 12. März, am landesweiten Warntag

Ab 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet die unterschiedlichen Warnkonzepte getestet. Ziel ist es, das Thema Warnung noch mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. 

Der Probealarm dient auch dazu, den Bürger*innen die Bedeutung der Sirenen-Signale in Erinnerung zu rufen. Das Auslösen der Sirenen erfolgt in der im Warnerlass vorgeschriebenen Dauer und Tonfolge:

  • 1 Min. Entwarnung
  • 1 Min. Warnung
  • 1 Min. Entwarnung

mit einer Pause von jeweils 5 Minuten zwischen den Tonfolgen

Sirenensignal Warnung (Audio)

Sirenensignal Entwarnung (Audio)

Inzwischen sind in Bielefeld insgesamt 88 Sirenen in Betrieb genommen worden, darunter auch 16 neue Maststandorte. Der Neuaufbau des Sirenen-Systems zur Warnung der Bevölkerung ist jedoch noch nicht abgeschlossen, weitere elf Maststandorte sind in Planung. Insgesamt werden über das gesamte Stadtgebiet verteilt 115 Sirenen installiert.

Um etwa 11.45 Uhr wird über den Bund über MoWas (ohne Cell Broadcast) die Entwarnung gegeben.

Die Feuerwehr bittet alle Bielefelder*innen, nicht funktionierende Sirenen oder andere Störungen ausschließlich per E-Mail an bevoelkerungsschutz [ät] bielefeld.de (bevoelkerungsschutz[at]bielefeld[dot]de) und nicht über den Notruf zu melden! 

An diesem Warntag werden auch diesmal die Stadtinformationstafeln der Firma Ströer angesteuert. Diese Anzeigetafeln sind zum Beispiel am Hauptbahnhof, im Loom oder an verschiedenen Haltestellen der Stadtbahn zu finden.

Ein besonderer Fokus soll in diesem Jahr auf dem Thema „Selbstschutz“ liegen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung eigenständig vorbereitet, weil die individuelle Vorsorge Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten kann. Das Ministerium des Innern hat dazu die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ herausgegeben. Diese ist online unter Selbstschutzguide abrufbar.

NINA und das „Cell Broadcast System“

Die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird für den Test ausgelöst, ebenso wie das „Cell Broadcast System“. Mit beiden Systemen können der Bund, die Länder oder die Feuer- und Rettungsleitstellen in den Kommunen und Kreisen beispielsweise bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrenstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen Nutzer von Mobiltelefonen warnen.

Mit dem „Cell Broadcast System“ werden alle Nutzer*innen in einem Gebiet, in dem eine Warnung ausgesprochen wurde, per Push-Nachricht über die Gefahr informiert. Dabei werden in diesem Bereich alle Mobilfunkmasten angesteuert. Alle Mobiltelefone, die bei diesen Funkmasten eingewählt sind, erhalten dann eine Warn-Nachricht.