Heimat-Preis 2026
Der Heimat-Preis wird für besonderes Engagement zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts der Menschen in Bielefeld verliehen. Dazu zählt insbesondere nachahmenswertes Engagement im kulturellen, sozialen, interkulturellen, geschichtlichen oder sportlichen Bereich wie auch Beiträge zum Erhalt und zur Pflege von Brauchtum, Heimatpflege und Baukultur sowie regionaler Identität in den Bereichen Umwelt, Natur und Landschaft.
Der Heimat-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Er kann einzeln oder in bis zu drei Preiskategorien oder Preisabstufungen verliehen werden.
Die Bewerbungsfrist läuft bis Samstag, 21. März.
Die auszuzeichnenden Projekte, Aktionen oder sonstigen Beiträge müssen mindestens eines der folgenden Preiskriterien erfüllen:
- Modellcharakter für die Stadt Bielefeld
- Anstoßwirkung für gesellschaftliche Entwicklungen
- besondere Ausstrahlung auf verschiedene gesellschaftliche Bereiche
- besondere Qualität des Resultats
- Kreativität in der Organisationsdurchführung
- Kreativität bei der Öffentlichkeitsarbeit
Es können sich alle natürlichen und juristischen Personen bewerben oder vorgeschlagen werden, deren Engagement oder Lebensleistungen im Zeichen der Preiskriterien erfolgreich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt der Menschen in Bielefeld beiträgt.
Das Antragsformular, den vom Rat der Stadt am 15.09.2022 gefassten Beschluss zur Verleihung des Heimat-Preises 2026 sowie die Richtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen über die Gewährung von Zuwendungen zur Umsetzung des Förderprogramms „Heimat-Preis“ befinden sich auf dieser Seite.
Für evtl. Rückfragen rund um den Preis können Interessierte eine E-Mail unter Heimat-Preis [ät] bielefeld.de (Heimat-Preis[at]bielefeld[dot]de) schicken. Die Fragen werden zeitnah durch das Dezernat Schule/Bürger/Kultur/Sport beantwortet.
Bewerbungsschluss ist der 21.03.2026 (es zählt der Eingang der Bewerbung bei der Stadt Bielefeld).
Eine Jury, bestehend aus je einem Mitglied aller im Rat vertretenen Fraktionen, trifft aus den Bewerbungen eine Empfehlung für eine Beschlussfassung des Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschusses.
Den abschließenden Beschluss fasst der Rat der Stadt voraussichtlich am 11.06.2026.
Antrag für den Heimat-Preis 2026 in Bielefeld
Der Rat der Stadt Bielefeld hat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am Donnerstag, 5. Juni 2025, beschlossen, dass der Heimat-Preis 2025 in der Kategorie Umwelt/Heimatpflege an die Heimatvereine Brackwede, Senne und Quelle, in der Kategorie Soziales/Gesellschaftliche Entwicklung/Sport an die Fördervereine der Bielefelder Freibäder und in der Kategorie Kultur an den Bielefelder Kulturpact e. V. verliehen werden soll.
Die Heimatvereine Brackwede, Senne und Quelle im Bielefelder Süden halten mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit die Erinnerung bis in die Gegenwart aufrecht. Das ist Grundlage für die Schaffung zukünftiger Rückblicke. Auf diese Weise leisten die drei Heimatvereine Beiträge zur Geschichte des Zusammenlebens im Bielefelder Süden. Viele Jahre erfolgreicher Arbeit werden durch den Zuspruch aus der Bevölkerung bestätigt und machen Mut, auf diesem Weg weiterzumachen.
Die Fördervereine der Bielefelder Freibäder in Brackwede, Dornberg, Gadderbaum, Hillegossen und Schröttinghausen engagieren sich seit über 30 Jahren für den Erhalt der Freibäder in ihren Stadtteilen. Sie leisten so ein besonderes Engagement zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im sportlichen, sozialen sowie kulturellen Bereich. Sie tragen mit dem Erhalt der Freibäder ihren Teil zur Heimatpflege bei. Die attraktive und vielfältige Bielefelder Freibadlandschaft ist das Ergebnis des Engagements der über viele Jahre erfolgreichen Zusammenarbeit der Fördervereine mit der Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH. Eine hohe dreistellige Zahl an Bielefelderinnen und Bielefeldern engagiert sich in den Fördervereinen ehrenamtlich in vielen Bereichen, etwa durch die Übernahme der Kassendienste, der Grünflächenpflege, der Beckenaufsicht, in der Planung oder bei Veranstaltungen sowie der Beckenreinigung.
Der Verein Kulturpact e. V. als kulturpolitische Netzwerkorganisation der freien Kulturszene Bielefeld ist seit seiner Gründung ein gefragter Partner und hat einen beratenden Sitz im Kulturausschuss, tauscht sich mit der Kulturverwaltung in regelmäßigen Quartalsgesprächen aus und war bei der Kulturentwicklungsplanung aktiv. Er ist Sprachrohr, Ratgeber und Dienstleister, sowohl auf kommunaler als auch auf Landesebene. Auf kommunaler Ebene erörtert er relevante kulturelle und gesellschaftliche Fragestellungen im Kulturforum. Das kulturpolitische Veranstaltungsformat findet seit 2023 ein- bis zweimal im Jahr statt und fördert den Austausch zwischen städtischen Kultureinrichtungen und der freien Szene sowie weiteren stadtgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren.